Die Modellerweiterung tut Lexus gut, das vergangene Jahr wurde mit einem neuen Rekord abgeschlossen

Mit dem besten vierten Quartal in seiner Geschichte beendete Lexus in Deutschland das Jahr 2020. Von Oktober bis Dezember ließen über 1.100 Käufer ihre neuen Wagen zu. Allein im Dezember wurde das Ergebnis des Vorjahresmonats um 30 Prozent übertroffen.
von Achim Stahn

 
Trotz Corona konnte die japanische Premiummarke 2020 gut abschließen.
Das Gesamtresultat von 3.530 Verkäufen liegt auf dem Niveau des Vorjahres.

Der deutsche Pkw-Gesamtmarkt schrumpfte dagegen um 19,1 Prozent.

Für die vergleichsweise guten Zahlen sorgten vor allem zwei SUV: 
der UX und der größere NX. 

Dazu Holger Nelsbach, Lexus-Chef in Deutschland:
„Mehr als 90 Prozent unserer Kunden haben sich im vergangenen Jahr für ein Fahrzeug mit Hybridantrieb entschieden und damit unsere Vorreiterrolle im Bereich der Elektrifizierung unterstrichen.“


Das neueste Modell steht jetzt bei den Händlern, der rein elektrische UX 300e.
Sein E-Motor hat eine Leistung von 204 PS.
Die eingebaute 54-kWh Batterie ermöglicht bis 400 km Reichweite (NEFZ).
Attraktiv sind auch die Leasingraten, sie beginnen bei 399 Euro.


 

Blick zurück: so fing alles 1990 an
Wenige Monate nach den USA kam Lexus im September auch zu uns.
Das zunächst einzige Modell trug die Modellbezeichnung LS 400.
In Japan wurde der Wagen damals noch als Toyota Celsior verkauft.
Denn die Marke Lexus wurde in den ersten Jahren nur im Ausland angeboten.
 
Die fünf Meter lange Limousine hatte keinen leichten Start.
Denn ihre direkten Mitbewerber hießen S-Klasse, 7er und A8.
Damit sich der LS 400 in diesem Umfeld behaupten kann, musste er mithalten können, besser noch mehr bieten.
 
Das betraf natürlich auch die Motorisierung:
- Vierliter-V8 (2 oben liegende Nockenwellen, 4 Ventile pro Zylinder)
- Leistung: 245 PS
- Drehmoment: 350 Newtonmeter
- Vierstufenautomatik
- Kraftübertragung: Heckantrieb
- 0 bis 100 km/h: 8,5 Sekunden
- Höchstgeschwindigkeit: 250 km/h
- Leergewicht: 1.780 Kilogramm

Wie der Name schon sagt, steckte und steckt unter der Karosse viel Luxus.
Dazu gehörte auf Wunsch auch eine Luftfederung.
1990 wurden in Deutschland 192 Wagen im letzten Quartal verkauft. 
Frei Haus Lieferung inklusive, denn viele Autohäuser waren noch nicht fertig. 

Lexus LS 400 aus dem Jahr 1990: mal abgesehen von der Front, diente die S-Klasse sichtbar als Vorbild. Mit Erfolg, denn in den USA wurden alle Generationen in sehr hohen Stückzahlen verkauft. Auch, weil sie sehr geräumig, üppig bestückt und vor allem zuverlässig waren. Exemplare mit über einer Million auf dem Buckel sind keine Seltenheit. Natürlich mit dem ersten Motor.


 

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