Ford Mustang „Bullitt" Sonderedition zum 50. Jubiläum des Filmklassikers

Die limitierte Sonderedition erscheint als Hommage an den vor genau 50 Jahren gedrehten Filmklassiker „Bullitt", in dem das legendäre Pony Car neben Titelheld Steve McQueen die Hauptrolle spielte. Seine Welt-Premiere feierte der Ford Mustang Bullitt im Januar 2018 auf der Auto Show (NAIAS) in Detroit. 
 
Der neue Mustang Bullitt: Bestellungen nehmen die Ford-Händler ab Mai entgegen, die Produktion für den europäischen Markt beginnt im Juni, die Auslieferung startet im August. 

 
Der 5,0 Liter V8 wurde gegenüber dem Serienmodell leicht modifiziert. Dank des Open Air Induction Systems (Einlasskrümmer mit 87 mm Drosselklappen-Durchmesser) plus Antriebsregelungs-Kalibrierung des Shelby Mustang GT350 mobilisiert die Sonderedition 464 PS und 529 Nm Drehmoment. 

Als Karosseriefarben stehen wahlweise die Töne „Iridium-Schwarz Mica" und das klassische, aus dem Kinoklassiker bekannte „Dark Highland Grün" zur Wahl. Zudem kennzeichnen große Fünf-Speichen-Aluräder im klassischen Torq Thrust-Stil (19 Zoll, rot lackierte Brembo-Bremssättel und Bullitt-Logo an der Heckklappe das äußere Erscheinungsbild. 
 
Innen nehmen Fahrer und Beifahrer auf optionalen Sportsitzen von Recaro Platz. Die grünen Nähte der Sitze, die Mittelkonsole und der Instrumententräger greifen die Farbe der grünen Außenlackierung des Filmfahrzeugs auf. Serienmäßig hat die Sonderedition das zwölf Zoll große digitale Kombi-Instrument an Bord. Auf der Beifahrerseite des Armaturenträgers erhält jeder Bullitt statt traditionellem Mustang-Emblem eine individuelle, nummerierte Plakette.

Ford stattet den Mustang Bullitt mit einer neu entwickelten Drehzahl-Anpassung aus. Diese bewirkt ein sanfteres Zurückschalten, liefert aber zugleich das bei V8-Fans so beliebte kraftvolle Fauchen beim Herunterschalten. Eine ähnlich spektakuläre Klangkulisse ermöglicht das 1.000 Watt starke Premium-Soundsystem B&O PLAY mit zwölf Hochleistungs-Lautsprechern.


Die berühmteste Szene des Films - und wohl die bekannteste Auto-Verfolgungsjagd der Kinogeschichte - ist die zehnminütige Sequenz, in der Steve McQueen am Steuer eines Mustang GT Fastback zwei Killer durch die Lombard Street und andere steile Straßen von San Francisco jagt. Für Kinofans bis heute die größte und beste Szenen des Genres.

Bereits 2001 und 2008 hatte Ford zu Ehren dieses Filmklassikers je eine Mustang Bullitt-Sonderedition auf die Räder gestellt. Der neue Bullitt wird nur mit manuellem Sechsgang-Getriebe ausgeliefert. Als Hommage an das Filmauto wurde der Schaltknauf als weißer Billard-Spielball ausgeführt.

Unser Fazit: Dem neuen Mustang Bullitt gelingt, was schon Steve McQueen auszeichnete – er wirkt cool, ohne sich dafür irgendwie anstrengen zu müssen.  Norbert Herzog
 
 
  

Auf 176 Seiten setzt Dani Heyne in seinem Buch „Ford Mustang. Das schnellste Pony der Welt“ dem erfolgreichen und legendären Kult-Sportwagen aus den USA ein Denkmal. Das lesenswerte Werk ist im Delius-Klasing-Verlag erschienen, hat 176 Seiten, zeigt 203 Farbfotos, kostet 29,90 Euro.

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