Das sollte nicht übersprungen werden: mehr als jeder Dritte klagt über Rückenbeschwerden nach längeren Fahrten
Langes Sitzen, wenig Bewegung und volle Konzentration im dichten
Verkehr: Für viele Autofahrer ist das kein Ausnahmefall, sondern
tägliche Realität. Nicht nur für alle am Steuer eines Transporters,
Taxis, Bus oder alle Vielfahrer. Die Folgen sind sowohl körperlich als
auch mental
spürbar, wie eine aktuelle Umfrage der Tankstellenkette HEM zum Thema
„Autofahren & Gesundheit“ zeigt.
Nach dieser sitzt mehr als jeder Dritte
(39 Prozent) durchschnittlich länger als eine Stunde pro Tag im
Auto, was oftmals nicht folgenlos bleibt.
Besonders häufig treten Verspannungen
im unteren Rücken (39 Prozent) sowie Nacken- und Schulterschmerzen (34
Prozent) auf.
Auch Augenbelastungen (21 Prozent), Taubheitsgefühle in
Beinen oder Füßen (14 Prozent) und Kopfschmerzen (11 Prozent) werden
genannt.
Nur 28 Prozent der Befragten gaben an, keine Beschwerden beim
Autofahren zu haben.
Bekannt
ist allerdings nicht, inwieweit die Befragten regelmäßig sportlich
aktiv sind oder gar nichts in dieser Richtung tun. Denn das spielt eine
große Rolle bei Rückenbeschwerden.
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| Foto: AdobeStock 675194329 |
Ein Grund für die körperliche Beschwerden
könnte sein, dass Komfortfunktionen nicht konsequent genutzt werden.
Zwar stellen 58 Prozent ihre Sitzposition individuell ein, doch nur 28
Prozent nutzen gezielt eine Unterstützung im unteren Rücken. 17 Prozent
verzichten komplett auf Anpassungen.
Entspanntes
und gesundes Sitzen hat bei Opel Tradition. Fahrer und Beifahrer
jeglicher Größe und Statur genießen in deren Modellen seit mehr
als 20 Jahren besonders rückenschonendes Sitzen.
Alles
begann im Jahr 2003, damals bot Opel als erster Automobilhersteller
körpergerechte Sitze in der Mittelklasse an, führt dort das ersten
AGR-Gütesiegel (Aktion Gesunder Rücken e.V.) ein.
Auf dem Foto unten übergibt Kerstin Meier-Detjen, Mitglied des Direktoriums bei Aktion Gesunder
Rücken e.V., die Auszeichnung für mehr als 20 Jahre besonders
rückenschonendes Sitzen an Opel-Manager Jonas Eisenbraun.
Rückenfreundliche Sitze
Hilfreich ist auf jeden Fall auch die Nutzung spezieller Sitze, die von der Aktion Gesunder Rücken e.V. geprüft und für gut bewertet wurden.
Einer der ersten Automobilhersteller, der rückenfreundliche Ergonomie-Sitze angeboten hat, war Opel.
Die
hervorragenden Alltagsverbesserer zeichnen sich durch vielfältige
Einstellmöglichkeiten (oft 18-Wege), Lendenwirbelstütze und optional
Massage- oder Belüftungsfunktionen aus.
Sie
sind in den meisten Opel-Modellen optional oder sogar in Serie
verfügbar, beugen Verspannungen vor und erhöhen den Fahrkomfort
besonders auf langen Strecken deutlich.
Was dann am Ende auch zu mehr Zufriedenheit führt.
Fühlt man sich wohl, ist Stress in der Regel komplett verschwunden.
Wenn Autofahren stresst
Autofahren geht für viele auch unter die Haut: Knapp zwei Drittel (64
Prozent) der Befragten empfinden zumindest gelegentlich Stress.
20
Prozent sogar häufig bis sehr häufig.
Als größte Ursache nennen die Befragten vor allem andere Verkehrsteilnehmer:
67 Prozent empfinden aggressive oder drängelnde Fahrer als belastend.
Wobei
allerdings andere Untersuchungen zeigen, dass diese sehr oft selbst die
Verursacher durch bummelndes, unkonzentriertes oder abgelenktes (hallo
Handy ...) Fahren sind.
Weitere Verursacher für Stress sind bei den Befragten:
- Stau oder stockender Verkehr (33 Prozent)
- Zeitdruck (33
Prozent)
- Baustellen (32 Prozent)
- Parkplatzsuche (31 Prozent)
- schlechte Sicht- und Wetterbedingungen (34
Prozent)
Kleine Pausen, große Wirkung
Gegen
Stress, Müdigkeit und Verspannungen helfen oft schon kleine Maßnahmen:
Frische Luft und Bewegungspausen gelten als
besonders wirksam.
37 Prozent der Befragten legen bei längeren Fahrten
darum regelmäßig alle ein bis zwei Stunden eine Pause ein.
28 Prozent
pausieren erst bei Müdigkeit, 13 Prozent erst bei körperlichen
Beschwerden.
Wenn keine Rastmöglichkeit in der Nähe ist, greifen
viele zu Musik oder Podcasts (48 Prozent), um konzentriert zu bleiben.
Kaffee
oder andere koffeinhaltige Getränke helfen 38 Prozent der
Befragten, die Konzentration aufrechtzuerhalten. So jedenfalls deren
Empfinden, die Wissenschaft kommt zu einem ganz anderen und realen
Ergebnis.
Wo sich Autofahrer Entlastung wünschen
Gefragt nach Verbesserungen nennen viele Befragte strukturelle
Rahmenbedingungen:
- 67 Prozent wünschen sich eine bessere Infrastruktur
mit weniger Baustellen
- zusätzliche Rastmöglichkeiten (15 Prozent)
Bei
den Rastmöglichkeiten muss fairerweise angemerkt werden, dass es (mit
wenigen Ausnahmen) auf allen Autobahnen in regelmäßigen Abständen
Parkplätze, Parkplätze mit Toilettenanlagen und Raststätten gibt. Dazu
kommen noch die großen Rasthöfe etwas abseits der Autobahn.
Wer da einen Mangel beklagt, sollte aufmerksamer unterwegs sein oder sich besser vorbereiten.
Die Marktforschungsumfrage zum Thema „Autofahren & Gesundheit“ wurde von
der Tankstellenkette HEM in Auftrag gegeben.
Durchgeführt wurde sie im April 2026 bei Interviews mit 2.574 Personen über 18
Jahren.
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