Bei
den SUV belegt er regelmäßig die Topplätze der Zulassungsstatistiken.
Auch im letzten Jahr der ersten Generation ist diese aktuell das
meistverkaufte SUV in Europa.
Trotz dem großen Erfolg gab es
auch Kritik. Nicht bei den Motoren, der Technik oder Zuverlässigkeit.
Nein, bemängelt wurde die teils einfache optische Erscheinung innen
durch die Wahl der dort verbauten Materialien.
Damit ist es jetzt vorbei, VW hat verstanden und tüchtig nachgelegt.
Und wie. Wir waren beim ersten Platznehmen überrascht, was unsere Augen sahen.
Der Qualitätssprung ist enorm.
Das Interieur wirkte sehr hochwertig, fühlte sich so auch an.
Selbst der Boden in den Türablagen bekam einen angenehmen Bezug.
So wie in höheren Klassen.
Ein wichtiger Schritt um die Position zu halten und auszubauen.
Stark weiterentwickelt
Der
große Entwicklungssprung des Modells (ab 30.845 Euro) zeigt sich von
außen auf den ersten Blick durch das nun deutlich kraftvollere Design.
Das coupéartigem Heck hat er behalten, 12
Zentimeter mehr Länge machen ihn optisch eindrucksvoller.
Das
tut ihm auch beim Platzangebot gut. So gibt es mehr Beinfreiheit für
die Passagiere im Fond und Raum für das Gepäck (+ 30 Liter). Das
Ladeabteil schluckt nun bei voller Nutzung mit umgeklappten
Rücksitzlehnen 1.350 Liter. Im Normalzustand sind es 475 Liter.
Ab der Ausstattungsstufe „Life“ kann der Bereich der Mittelarmlehne
separat inklusive mittlerer Kopfstütze umgeklappt werden, um Platz für
lange Gegenstände wie Skier zu schaffen.
Innen
ist der Wagen erstaunlich leise, Abrollgeräusche sind kaum zu
vernehmen, die Abstufung der Federung kann ebenfalls überzeugen.
Das Fahrgefühl lässt sich optional mit elektronisch geregelten Dämpfern weiter
optimieren. Das bedeutet einen spürbaren Gewinn an Bequemlichkeit im
Komfort-Modus, noch straffer lässt sich der Sport-Modus abstimmen, eine
Individual-Einstellung gibt es hier ebenfalls.

Bei der Neuinterpretation spielt das Lichtdesign eine wichtige Rolle.
Vorne hat er in Serie LED-Scheinwerfer.
Die
neue Lichtsignatur verbindet diese ausstattungsabhängig vorne mit einer
schmalen Lichtleiste, in deren Mitte ein weiß beleuchtetes VW-Logo
strahlt.
Das
Heck ziert ebenfalls eine durchgängige LED-Querspange mit rot
leuchtendem VW-Zeichen (ausstattungsabhängig). Optional gibt es
LED-Matrix-Scheinwerfer.
Mehr Ausstattung
Bei der Grundausstattung legte der knapp 4,4 Meter lange Wagen etwas zu.
Das
attraktiv aufgestellte Kompakt-SUV erhält zahlreiche Features vom
größeren Tiguan und Tayron. In der Mittelkonsole ermöglicht ein doppelt
belegter Schalter die Wahl der Fahrprofile und der Lautstärke.
Ebenfalls
neu ist das optionale Head-up-Display. Es projiziert wichtige
Informationen wie Geschwindigkeit oder Navigations-Piktogramme direkt
in die Windschutzscheibe, also ins Blickfeld des Fahrers. Für die
Verkehrssicherheit ein wichtiger Vorteil, komfortabel ist es ebenfalls.
Zu
den vielen Helfern um das Fahren komfortabler und sicherer zu machen,
gehört nun der Ausstiegswarner. Falls die Tür geöffnet werden soll und
sich von hinten ein Rad oder anderes Fahrzeug nähert, warnt das System.
Gerade im innerstädtischen Verkehr ist dies eine wertvolle Hilfe um Unfälle zu vermeiden.
Erstmals
mit an Bord ist auch der „Park Assist Pro“. Dank Memory-Funktion
ermöglicht dieser das vollautomatische Ein- und Ausparken über Distanzen
von bis zu 50 Metern. Geht auch per Smartphone, um den Wagen zum
Beispiel aus einer zu engen Garage oder Parklücke zu holen.
Wer will, bestellt seinen Wagen mit 20 Zoll großen Alufelgen.

Zum Start nur Mild-Hybrid
Der
neue T-Roc wird zum Start in diesem Jahr nur als
Mildhybrid-Turbobenziner mit einem 1,5 Liter großen Turbo-Vierzylinder
als 48 Volt Variante zu haben sein. Mit 116 (220 Nm) und 150
PS (250 Nm).
Via
Rekuperation wird hier bei jedem Bremsen kinetische in elektrische
Energie umgewandelt und in einer kleinen Lithium-Ionen-Batterie
gespeichert.
Der
Vierzylinder-Benziner kann so während der Fahrt immer wieder
abgeschaltet werden (wird auch Segeln genannt), das spart Kraftstoff und
senkt die Emissionen.
Im Betrieb werden zudem so oft wie möglich zwei Zylinder stillgelegt.
Auch das senkt den Verbrauch.
Auf
der anderen Seite unterstützt der elektrischen Boost des Hybridsystems
das Anfahren durch zusätzliches Drehmoment von bis zu 56 Nm. Gut spürbar
ist das an Steigungen.
Der
kleinere Motor braucht 10,6 Sekunden für den Spurt auf 100 und ist 192
km/h schnell, beim stärkeren Motor sind es 8,9 Sekunden und 212 km/h.
Beide kommen laut WLTP mit 5,5 Liter Super klar (CO2: 126 g/km).
2026 kommen weitere Alternativen
Im kommenden Jahr folgen weitere Motorisierungen. Auch
den dann erhältlichen Zweiliter-Turbobenziner (2.0 eTSI) mit 204 PS und
Allradantrieb (4MOTION) unterstützt ein 48Volt-Mildhybrid-System.
Dazu gesellen sich zwei 1,5 Liter große Vollhybrid-Benziner mit wahlweise 136 und 170 PS.
Beide übertragen ihre Kraft an die Räder vorne.
Ende 2026 folgt dann eine nochmals stärkere Topversion dieser SUV-Baureihe mit Hybrid-Antriebstechnik: der T-Roc R 4MOTION.
Die
Leistung des Allradlers wird sich von derzeit 300 PS und 400 Nm ganz
sicher deutlich nach oben bewegen. Vielleicht sogar auf das Niveau des
Golf R, der bringt es auf 333 PS.
Ein
manuelles Schaltgetriebe gibt es nicht mehr, selbst der 116 PS starke
Basismotor hat serienmäßig ein 7-Gang-Doppelkupplungsgetriebe an Bord.
Die
sportliche Topausstattung „R-Line“ hat vorne Sport-Komfortsitzen mit
integrierten Kopfstützen. Optional steht hier auch hochwertiges Leder
bereit, die Vordersitze sind dann elektrisch verstellbar.
Der neue Sitzkomfort spielt in der Komfortliga ganz weit oben mit.
Gleich
nach der Ankunft am Flughafen in Lissabon (Portugal) erwarteten uns
diverse Varianten des neuen VW T-Roc in der Tiefgarage zur Testfahrt in
Richtung Cascais.

Auf dem Parkplatz vor der Fabrik Autoeuropa stellten wir den neuen T-Roc neben die erste Generation eines dortigen Mitarbeiters.

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