Audi erweitert seine A6-Modellreihe um eine Business-Limousine

Auffällig an dem imposant-dynamisch auftretenden Viertürer ist vorne ein tief platzierter Single-Frame-Kühlergrill, dazu kommen schlanke Scheinwerfer und seitliche Lufteinlässe, so genannte Air Curtains. Letztere helfen die Aerodynamik auf einen Spitzenwert von cW 0,23 zu senken. Auch der Heckbereich kommt anders als bei anderen daher.
      von Achim Stahn

 
Hinter der markanten Front mit den dominant positionierten Audi Ringen steckt ein ausgeklügeltes Konzept der Luftdurchströmung. Dazu gehören auch die seitlichen Lufteinlässe (Air Curtains), die neben besserer Weiterleitung der Luft zugleich für einen kraftvollen Auftritt sorgen.
Ein Frontspoiler im vorderen Stoßfänger verhindert den Vorderachsauftrieb, sorgt so im Zusammenspiel mit Verkleidungen am Unterboden für eine optimierte Luftführung unter dem Wagen.
Auch der Heckbereich kommt anders als bei anderen daher.
Am leicht nach oben verlaufenden Stufenheck fallen das durchgehende Leuchtenband und vertikale Bremslichter sofort ins Auge.
Mit fünf Meter Gesamtlänge ist die A6 Limousine ein deutliches Stück (6 cm) länger als der Vorgänger, auch der Radstand von nun knapp drei Metern erhöht den Fahrkomfort auf langen Strecken, trägt zum großzügigen Platzangebot innen bei. Je nach Motorisierung schluckt der Gepäckraum im Normalzustand bis 492 Liter. 

Zwei Benziner und ein Diesel

Einstiegsmodell ist ein zwei Liter großer Turbobenziner mit vier Zylindern und 204 PS (340 Nm). 

Der gleichstarke 2.0 TDI Vierzylinder-Diesel (400 Nm) gibt seine Kraft ebenfalls über ein Doppelkupplungsgetriebe an die Straße weiter, allerdings mit Unterstützung von Hybrid-Technk und 48‑Volt Bordnetz. Beim Anfahren und Überholen unterstützt dies mit zusätzlicher Kraft (24 PS, 230 Nm). Das macht die Limousine agiler und noch sparsamer. Es gibt sie mit Front- oder Allradantrieb. Laut WLTP-Zyklus liegt der Durchschnittsverbrauch hier bei 4,8 Liter Diesel (CO2: 126 g/km).

Der Dreiliter-Sechszylinder (367 PS, 550 Nm) im Benzin-Topmodell ist ebenfalls teilelektrifiziert, rollt serienmäßig mit Allradantrieb vom Band. Auf Wunsch auch mit Luftfederfahrwerk und Allradlenkung. Den Spurt auf 100 packt diese Variente in 4,7 Sekunden, bei 250 km/h wird der Vortrieb abgeregelt. Auf der Autobahn sind die beiden anderen Versionen kaum langsamer unterwegs.
 

Optional: adaptive Luftfederung 

Dieser Helfer regelt neben dem Fahrzeugniveau auch die Dämpfung, senkt das Fahrzeug im Normalniveau 20 Millimeter tiefer. Im dynamic-Modus geht es um weitere 10 Millimeter runter. Das reduziert den Luftwiderstand und damit den Verbrauch vor allem bei hohem Tempo.
Andererseits hebt die Liftfunktion den Wagen auf unebenen Straßen um 20 Millimeter gegenüber dem Normalniveau an  

Optional: Allradlenkung 

Diese Wahl macht ihn wendig wie ein Golf, vor allem im Stadtverkehr oder in engen Tiefgaragen ist das eine wertvolle Hilfe. 
Im Zusammenspiel mit der steifer ausgeführten Progressivlenkung, reagiert der Wagen mit einer deutlich verbesserten und direkteren Lenkansprache, bekommt der Fahrer eine bessere Rückmeldung von der Straße. Bei niedrigem Tempo schlägt die Allradlenkung die Hinterräder bis zu fünf Grad entgegengesetzt zu den Vorderrädern ein. 

Die neue A6 Limousine wird in Neckarsulm produziert, ist bereits bestellbar und soll im Sommer in den Handel und zu ersten Kunden rollen.
Preis: ab 55.500 Euro
 






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