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Audi zeigt eine beeindruckende 4x4-Idee: Q6 e-tron offroad concept
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Stillstand
ist auch in der Automobilen Welt tödlich, gerade für eine sportlich und
innovativ orientierte Marke wie Audi, deren legendäre Maxime
„Fortschritt durch Technik“ schon seit Jahrzehnten den ganzen Betrieb
auf Trab hält. Mit dieser Studie gibt der Quattro-Erfinder einen
spannenden Ausblick auf ein vorstellbares Offroad-Modell.
von Achim Stahn
Das
gerade im Rahmen des Ski-Weltcup-Wochenendes in Kitzbühel vorgestellte
Concept-Modell sieht ganz schön imposant aus. Auch der Antrieb des Q6
E-Tron Offroad ist nicht anders. Es handelt sich hier um einen 517
PS starken Elektroantrieb mit zwei E-Motoren. Der soll das SUV-Coupé
zusammen mit hochkarätigem Allradantrieb und diversen weiteren
Raffinessen topfit für alle anstehenenden Aufgaben machen.
Auch 100-prozentige
Steigungen kann er laut Werksangabe überwinden.
Hautnah zu erleben ist der Wagen am 1. Februar 1 beim F.A.T. Ice Race in Zell am See/Österreich.
Extra
entwickelte Portalachsen erhöhen die Bodenfreiheit um bis zu 16
Zentimeter, spezielle Getriebe in den Radträgern ermöglichen eine
50-prozentige Erhöhung des Radmoments auf 13.440 Nm.
Back to the roots ...
Der
Auftritt erinnert stark an den legendären Werbespot aus den 1980ern,
bei dem Rallye-Fahrer Harald Demuth in einem Audi 100 CS quattro (136
PS) unbeirrt die Skisprung-Schanze Pitkävuori in Kaipola hochfuhr. Rund
300 Kilometer nördlich der finnischen Metropole Helsinki.
Fortsetzung 19 Jahre später ...
Einige Jahre später gab es an gleicher Stelle am 24. Januar 2005 ein Remake.
Diesmal bezwang eine ganz normale
Serienversion des Audi A6 4.2 quattro mit 6-stufiger tiptronic (335 PS) diese schwierige Aufgabe.
Mit
Allrad-Antrieb und 37,5 Grad Steigungswinkel (80 Prozent Steigung) ging
es mit sechs Millimeter langen Spikes an den Reifen wie im Rallye-Sport
47 Meter in die Höhe.
Im
ersten Gang stürmte Audi-Ingenieur Uwe Bleck bei 4.200 Umdrehungen pro Minute und mit etwa 60
km/h die Schanze hinauf, die
80-prozentige Steigung nahm der A6 souverän.
Nach neun Sekunden war Bleck an der Startluke
in 47 Metern Höhe angekommen. Insgesamt fuhr er den A6 elf Mal
komplett die Schanze hinauf.
24. Januar 2005: Audi A6 bezwingt Sprungschanze
Legendärer Audi Werbespot aus dem Jahr 1986: Der Audi 100 CS quattro quattro fährt unbeirrt eine steile Skischanze nach oben.
Dedicated to our english readers
Ready to blaze new trails
Audi is unveiling a highly
emotive Q6 offroad concept. The newly developed prototype features two
electric motors with a combined power output of 517 hp (380 kW) and can climb
gradients of up to 100 percent thanks to its newly designed portal
axles.
Audi CEO
Gernot Döllner:
“The debuting Q6 gives a taste of a
potential vehicle in the progressive off-road segment. An increase of
160 mm (6.3 in) in ride height and 250 mm (9.8 in) wider track
contribute to its spectacular appearance. The model shows the potential that our
platform for all electric vehicles already has today. This vehicle can
claim new ground. We look forward to seeing our customers’ reactions to
this highly emotive car.”
While conventional portal axles enable an
increase in torque of around 20 to 30 percent at the wheels, the new
design from Audi increases torque at the wheel by 50 percent. This
lowers the vehicle’s top speed to 175 km/h (108 mph) – adequate for an
off-roader – but enables it to climb gradients up to 45 degrees.
The Q6 e-tron offroad concept can be seen in action on February 1, 2025, at the F.A.T. Ice Race:
Der Kurs in Singapur verlangt ähnlich wie in Monaco und Baku absolute Konzentration von den Fahrern. Sie bewegen ihre Wagen ständig zwischen den Mauern von links nach rechts. Und das bei einem Nachtrennen. Schon der kleinste Fehler kann auf dieser Strecke das Rennende bedeuten. von Achim Stahn
Je nach Leistung und Batteriegröße werden die WLTP-Reichweiten bei bis zu 600 Kilometer laut Werksangabe liegen. Überhaupt soll das Modell mit hoher Alltagstauglichkeit punkten. So liegt die Anhängelast mit der kleinsten Batterie (58 kWh) bei bis zu 1,8 Tonnen, die leistungsstärkere Variante (77 kWh) kommt auf bis zu zwei Tonnen. von Achim Stahn
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