Neuer Name aus China: Autobauer Changan will noch in diesem Jahr bei uns mit seiner Marke Deepal starten
Das erste Fahrzeug ist – wie kann es
auch anders sein – ein SUV und heißt Deepal S07. Der viertgrößte
Automobilhersteller in China ist in der mobilen Welt seit 40 Jahren
aktiv, betreibt heute 12 Fabriken daheim und 22 weltweit. hat sich mit
diesem rein elektrischen Wagen viel vorgenommen, entsprechend
sorgfälltig auf den Marktstart in Europa vorbereitet.
von Achim Stahn
Um unseren Geschmack zu treffen, hat der Marken besitzende Automobilkonzern schon länger in Turin (Italien) sein europäisches Designzentrum, auch in München kümmern sich Profis um den optischen Auftritt, ein Forschungs- und Entwicklungszentrum wurde in Birmingham (Großbritannien) installiert.
Daheim in China gibt es den 4,75 Meter
langen Deepal S07 schon länger. Die dort angebotenen beiden Varianten
(258 PS) tragen ihre nach dem chinesischem Fahrzyklus CLTC ermittelte
Reichweite in der Modellbezeichnung:
- Deepal S07 520 mit 69 kWh Akku = 520 Kilometer
- Deepal S07 628 mit 80 kWh
Akku = 628 Kilometer
Nach dem aufwändigeren europäischen WLTP-Zyklus ist die Reichweite etwas geringer.
Der Deepal S07 tritt in der SUV-Mittelklasse gegen Modelle wie VW ID.4 und Tesla Model Y an.
Sein
Kofferraum schluckt bei umgeklappten Sitzen rund 1.500 Liter. Dazu
kommt noch ein ziemlich großer Frunk vorne unter der Fronthaube.
Beide Modelle sollen 15
Minuten zum Laden der Batterie von 30 auf 80 Prozent benötigen.
Neben reinen
E-Autos bietet Deepal daheim auch Range-Extender-Varianten an, bei denen ein kleiner Benziner für große Reichweiten sorgt.
Angeboten wird auf dem gleichen Baukasten eine Limousine, sie heißt Deepal L07.
Für Marken aus China wird der Export immer wichtiger, auch für die Changan-Tochter Deepal. Anfang Oktober 2024 wurden die ersten Fahrzeuge an Käufer in Thailand bei einer feierlichen Zeromie übergeben.
Auf dem Weg zum Megaplayer
Laut eigenen Angaben verkaufte Changan Automobile bis heute insgesamt 26,33 Millionen Fahrzeuge seiner fünf Marken.
2023 wurden inklusive Joint Ventures (Ford, Mazda) 2,5
Millionen Autos verkauft. Darunter waren 2,1 Millionen der eigenen
Marken Nevo, Avatr, Kaicheng, Deepal und Changan. In den Export gingen 360.000.
Die Ziele für die kommenden Jahre sind sehr ambitioniert.
2024 sollen es insgesamt 2,8 Millionen Autos werden (Export: 480.000).
Bis 2030 sollen es 5
Millionen werden, davon 1,2 Millionen im Export.
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| Auf einer Konferenz in Chongqing wurden zum Jahresbeginn allen weltweiten Partnern die neuen Modelle präsentiert. |
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