Buch-Tipp Nr. 168 für alle Fans unbeschränkter Mobilität, diesmal geht es um die Marke Opel

Dieses Buch kommt im September in die Buchhandlungen. Wie in einem Rückspiegel lässt es sich darin wunderbar durch die vergangenen 125 Jahre Automobilbau bei Opel blättern, vertiefen, genießen, bisher Unbekanntes kennen lernen und immer wieder auch staunen.
              von Achim Stahn


 
Opel gehört zu den ältesten Automobilherstellern weltweit. Über 75 Millionen Fahrzeuge rollten bereits aus den Werkstoren. 

Die Erfolgsgeschichte begann offiziell im Jahr 1899, reißt auch heute nicht ab.
Dazwischen liegen unzählige Geschichten von Modellen, Ideen und Visionären, von denen manche unsere Welt veränderten und Vorbildfunktionen einnahmen.
 

Durch die vergangenen 125 Jahre hat sich der Autor mit seiner ihm eigenen Akribie intensiv gearbeitet, etliche hundert Stunden auch in seiner Freizeit investiert. Denn im Hauptjob ist Harald Hamprecht Chef der Abteilung Kommunikation bei Opel in Rüsselsheim. 

Auch daher kennt er sich bestens mit der Marke Opel aus, mit der Geschichte und den Firmengründern, den Modellen aus dem Motorsport und der ebenfalls spannenden Zukunft. 
Gut vernetzt hat er Zugang zu allen Quellen, auch dorthin, wo sonst keiner reinblicken darf. Oder nur ganz wenige.


„Die Marke mit dem Blitz im Logo ist Lebensgefühl, erfüllt Sehnsüchte, bietet Zusammenhalt, wird bisweilen sogar zur Obsession. Ein Opel ist oft nicht nur Gefährt, sondern Gefährte“, schreibt er im Vorwort.

Grandios in jeder Hinsicht

Als gelernter Journalist weiß Harald natürlich auch, dass nichts so langweilig ist, wie die Meldung von gestern. Bücher über Opel gibt es etliche, das Jubiläum war ein guter Termin, etwas ganz anderes auf die Beine zu stellen. Etwas, was es so noch nie gegeben hat. 

Das ist ihm auch gelungen.
Und: Zu keiner anderen Marke gab es etwas ähnliches.
In Anbetracht hunderter Bücher zu diesem Themenbereich, ist meine klare Bewertung: 
Oscar reife Leistung!

Eine echte Fleißarbeit, mit viel Liebe zum Detail, tollen Texten und Fotos. Nicht zu vergessen die Aufbereitung aller Kapitel. Für die optische Raffinesse sorgte Grafiker Jörg Weusthoff.

Gut für die Leser, Sie erfahren in emotionaler Art und Weise viel, viel Neues, sehen bisher nicht veröffentliche Aufnahmen und lernen die Marke Opel von einer ganz anderen Seite kennen. 
Und erfahren alle bislang verborgenen Geheimnisse.
Ein großartiges Buch, das einfach Spaß macht gelesen zu werden. Aufgrund der vielen Daten, Fakten, Hintergründe und Fotos keine Sache für ein Wochenende, daran haben unsere Augen und Sinnen viel länger Spaß. Glücklicherweise.

Meine Frau meinte beim Durfchblättern bereits nach wenigen Minuten „das ist eine wunderschöne Liebeserklärung“. 
Stimmt sicher neben der journalistischen Klasse auch, wenn man Harald Hamprecht bei seiner Arbeit beobachtet (hat er gerade wieder auf der IAA Mobility in München gezeigt) oder ihn auf Oldtimer-Rallyes in seinem eigenen GT und anderen Klassikern der Marke mit dem Blitz erlebt.

Solche Serienmodelle und viele andere Opel-Ideen aus den vergangenen 125 Jahren werden von ihm präsentiert. Ikonen wie Kapitän, Admiral, Diplomat, Manta, Monza und GT fehlen ebenso wenig wie atemberaubende Conceptcars.

Alle Fakten zum Buch

  • Titel: Opel Love 125 Jahre Automobile
  • Erscheinungstermin: September 2023
  • Autor: Harald Hamprecht
  • Verlag: Delius Klasing 
  • Ausstattung: gebunden
  • ISBN: 978-3-667-12755-6
  • Seiten: 272
  • Format: 21 x 28 cm  
  • Fotos und Abbildungen: 532
  • Preis: 49,90 Euro 
Echte Unikate: Harald Hamprecht mit dem rein elektrischen Manta GSe. Als Basis für dieses natürlich fahrbare Einzelstück diente ein restaurierter Manta A aus dem Jahr 1970.

Hintergrundwissen zum Autor

Das journalistische Handwerk lernte Harald Hamprecht von der Pike auf bei der Verlagsgruppe Handelsblatt. Auf seinen weiteren Stationen folgten unter anderem Automobilwoche und auto motor sport. 

In seiner Zeit als Chefredakteur bei Automotive News schrieb er sein erstes Buch „Legends on Wheels“, das nächste Werk, „GT LOVE“, veröffentlichte er zusammen mit Jens Cooper. 
Hier dreht sich alles um das Sportcoupé GT. 
Dieser Zweitürer gilt als der wohl aufsehenerregendste Opel aller Zeiten.
Ein besonders schönes Exemplar steht in Haralds Garage, in Monzablau.
 
Seit Mai 2012 arbeitet er bei Opel in der Abteilung Öffentlichkeitsarbeit. 
Seinen Job nimmt er im Gegensatz zu vielen anderen in seiner Branche sehr ernst, das blieb und bleibt nicht unentdeckt. 
Unter anderem wurde er bereits 2015 erstmals zum „Pressesprecher des Jahres“ bei einer Befragung von Wirtschafts- und Fach-Journalisten gewählt. 
 
Klingt nicht so bahnbrechend, bei näherer Betrachtung der Hintergründe schon.

Bei seinem Start in der Opel-Zentrale lag die dortige Pressestelle im Ranking nur auf Platz 93. Hamprecht und sein Team landeten durch Fleiß und Vertrauen im Urteil der Journalisten kontinuierlich weiter oben. 2013 gelang der Sprung ins sichere Mittelfeld (Platz 41), 2014 folgte mit Rang neun erstmals ein Platz in der Spitzengruppe.
2015 war es dann soweit: Platz 1. 
Ein Jahr später landete Opel ein zweites Mal auf dem obersten Podestplatz.

Seit Jahresbeginn 2019 leitet Harald Hamprecht die weltweite Kommunikation von Opel und der britischen Tochtermarke Vauxhall.

Gerade eingetroffen per DHL, noch zugeschweißt …








 

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