Auf jeden Fall spannend: sieht so der neue Manta aus?

Mit seinem hochmodernen Karosseriedesign vermittelt das neue Konzeptfahrzeug aus Rüsselsheim, wohin die Reise von Opel in den kommenden Jahren gehen wird. Dazu zählen auch innovative Aerodynamik-Features für ein Plus an Effizienz (Reichweite), mehr Ruhe innen oder bessere Dynamik. Der geräumige, illuminierte Innenraum überzeugt mit besonders leichten Sitzen und einem Head-up-Display der nächsten Generation. 
         von Achim Stahn

 

Das batterie-elektrische Modell - einige Details sind schon am neuen Manta 2024 zu sehen - feiert auf der diesjährigen und irreführend „IAA Mobility“ genannten Messe in München seine offizielle Weltpremiere. 
Dort wird er vom 5. bis 10. September leider nur einer kleinen Gruppe von Menschen gezeigt. 
Warum irreführend: IAA hieß seit Jahrzehnten „Internationale Automobil Ausstellung“, ein Magnet für Autointeressierte, die sich dort Inspirationen für ihren nächsten Kauf holten.
 

 
Echte Opel-Fans werden bei der Premiere des Konzeptautos wohl nicht dabei sein, denn dafür ist erst einmal der von der IAA verlangte Eintrittspreis zu zahlen:
- 175 Euro (Tagesticket) im Internet-Vorverkauf
- 220 Euro an der Tageskasse.
 
Dafür kann Opel natürlich nichts, die Rüsselsheimer müssen halt in den Apfel beißen.
Auch wenn er noch so sauer schmeckt.
Wir meinen, er ist sogar vergiftet.

Besser wäre es gewesen, sich einen anderen Ort dafür auszusuchen. 
Zum Beispiel den autofreundlichen Rahmen der „Motorworld mobility days“ ebenfalls in München:

ES wird spannend

Das ausgestellte Fahrzeug führt die lange und erfolgreiche Tradition wegweisender Konzeptfahrzeuge „made in Rüsselsheim“ fort. Bereits 1965 zeigte Opel mit dem legendären Experimental GT als erste europäische Marke überhaupt eine Designstudie der Öffentlichkeit.

Opel-Chef Florian Huettl:

Der Opel Experimental gibt einen Ausblick auf kommende Modelle und Technologien, auf das zukünftige Design, ja, auf eine neue Epoche und die Zukunft der Marke. Dieses atemberaubende Konzeptfahrzeug weist unseren weiteren Weg und zeigt einmal mehr den Pioniergeist von Opel.“

Und das sagt Opel-Designchef Mark Adams:
„Unser neuer Opel Experimental zeigt eine technischere und noch pointiertere Interpretation unserer mutigen und klaren Designphilosophie. Mit ihm nimmt unsere Vision der Zukunft Gestalt an. Viele seiner Designelemente und die zugrundeliegende Philosophie werden sich in künftigen Serienmodellen wiederfinden. Das Karosseriedesign vereint beste Aerodynamik mit einer unverwechselbaren Silhouette. Und der Innenraum vermittelt ein intensives, emotionales Nutzererlebnis.“ 
 

 
Was an der schlanken Silhouette sofort auffällt, ist der völlige Verzicht auf Chrom. 
Stattdessen unterstreichen zusätzliche Leuchtelemente und mutige, kontrastreiche Grafiken die beeindruckenden Proportionen des E-Modells mit Allrad. 
Zu seiner ausdrucksstarken Präsenz trägt auch die mutige und klare Gestaltung des sich verjüngenden Profils mit glatten Oberflächen bei. 
Statt traditioneller Außenspiegel gibt es vollintegrierte 180-Grad-Kameras an den C-Säulen.
 
An der Front sitzt der leuchtende neue Opel-Blitz im Zentrum des charakteristischen Opel-Kompasses, dem Leitmotiv der Designphilosophie aus Rüsselsheim.
Flankiert in der horizontalen Achse von der lang gestreckten Flügelsignatur der Scheinwerfer.
Die illuminierte Bügelfalte in der Mitte sorgt für zusätzliche Dramatik. 

In den Opel-Kompass eingebettet ist die nächste Generation des Markengesichts, der neue 4D Opel Vizor. 
Die vierte Dimension steht dabei für wegweisende Technologien.
Von Sensoren bis Lidar-, Radar- und Kamerasystemen.
 
Die unverwechselbare Kompass-Grafik wird am Heck mit einem speziellen Bremslicht wieder aufgenommen.
Das mit hochmoderner Lichttechnologie und raffinierter, transparenter Glasoptik die Blicke auf sich zieht. 
Zusammen mit dem markanten Opel-Schriftzug – statt Blitz-Logo– wird der Kompass auch hier zum zentralen Element.

Raffinierte Aerodynamik-Lösungen

Das Konzeptfahrzeug punktet mit weiterentwickelten Aerodynamik-Lösungen. 
Zum Beispiel Luftklappen an Front und Heck oder ein Heckdiffusor, der je nach Fahrsituation aus- oder einfährt.
Sie verbessern den aerodynamischen Wirkungsgrad. 

Die mit Goodyear entwickelten Reifen bestehen aus recyceltem Gummi und sitzen auf 3-Zonen-Ronal-Rädern, die mit speziellem Design die Effizienz weiter erhöhen.
 

 
Space Detox innen
Seine äußeren Abmessungen stellen ihn zwar in die Kompaktklasse, doch innen bietet er ein Raumgefühl aus Klassen weiter höher. 
Möglich wurde dies durch eine intelligente Raumnutzung, die Opel „Space Detox“ nennt.

So ist das Lenkrad dank Steer-by-Wire-Technologie einfach wegzuklappen, sobald es nicht benötigt wird. 
Dazu verringert der Verzicht auf mechanische Lenkbauteile das Gewicht weiter. 
Dazu kommen Leichtbau-Sitze mit 3D-Mesh-Gewebe.
Sie garantieren den bei Opel gewohnten hohen Sitzkomfort, optimieren zugleich den geräumigen Innenraum.

Die Detox-Philosophie

Sie steht für die Konzentration auf das Wesentliche, spiegelt sich auch in der so genannten „Pure Experience“ wider. 
Fahrer können die für sie wichtigen Informationen unkompliziert über eine „Tech Bridge“ personalisieren. 
Eine Neuinterpretation des aus aktuellen Opel-Modellen bekannten Pure Panels.
Statt von gewöhnlichen Bildschirmen werden die Informationen oder Unterhaltungsformate per Augmented-Projection-Technologie widergegeben. 
Unterstützt von künstlicher Intelligenz plus natürlicher Sprachsteuerung.
 
Das optisch schwebende, transparente Pure Pad befindet sich vor der vorderen Armlehne. 
Es kann nach den persönlichen Vorlieben des Fahrers konfiguriert werden und ermöglicht so den direkten Zugriff auf seine am häufigsten genutzten Bedienelemente.


 

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