Bei uns zu sehen: erste Fotos und Filme vom Nachfolger des Mitsubishi Outlander

Als betont umweltfreundliches und zugleich ohne Abstriche alltagstaugliches SUV verschiffen ihn die Japaner als Plug-in Hybrid 2024 nach Europa. Auf Wunsch auch mit sieben Sitzplätzen.
      von Achim Stahn


Noch im vergangenen Jahr klang es so, als ob sich Mitsubishi aus dem europäischen Markt verabschieden wollte, denn die teils unerfüllbaren (teuren) Abgasbeschränkungen der EU schienen einen Weiterverkauf unmöglich zu machen. 

Doch dann kam alles ganz anders. 
Die Händler gingen auf die Barrikaden - auch das Autohaus Siebrecht in Uslar setzte sich stark für ein „Weitermachen“ ein -, tausende Kunden schrieben Mails und Briefe, bekundeten ihre Zuneigung zur Marke. 

Das hat gerade bei einem wertegeführten Unternehmen aus Japan Konsequenzen, daraus resultierten am Ende Gespräche mit Renault, wo der weitsichtige Chef Luca de Meo gerne Hilfe versprach. 
Von dort kommen jetzt Plattformen und Technik für attraktive neue Modelle. 
Und das sind einige.

Der Colt kommt zurück …

In diesem Jahr stehen im März mit dem ASX (Basis Renault Captur) und dem Colt - JA, er ist endlich wieder zurück - im Herbst (Basis Renault Clio) die ersten beiden wichtigen Schritte an.
2024 folgt dann der Nachfolger des Outlander mit Stecker zum Aufladen der Batterie.
Das ermöglicht fast jedem den Weg zur Arbeit und zurück rein elektrisch zu absolvieren.
 
Frank Krol, Chef von Mitsubishi Motors Europe: 
„Von den ersten drei Generationen unseres Flaggschiffs Outlander wurden seit 2003 in Europa über 510.000 verkauft, davon fast 200.000 Plug-in Hybride der dritten Auflage seit 2013.“

Optisch sehr attraktiv

Das Äußere des Neuen greift die typische Designsprache von Mitsubishi auf. 
Dazu gehört auch die optisch greifbare Robustheit an den Seiten. 
Der optisch ebenfalls attraktive Innenraum vereint ein hohes Maß an Qualität, Funktionalität und japanischer Handwerkskunst, sorgt so für ein noch hochwertigeres Gefühl.
 

Die Umstellung auf eine größere Antriebsbatterie (20 kWh) ermöglicht eine höhere rein elektrische Reichweite von 87 Kilometern im vergleichbaren WLTP-Fahrzyklus. 

Das ebenfalls etwas größere Tankvolumen erhöht die Gesamtreichweite deutlich.
Ein 2,4-Liter Vierzylinder-Benziner vorne (114 PS) und ein E-Motor hinten (134 PS) sorgen für eine Systemleistung von 248 PS (332 Nm) und Allradantrieb.
So jedenfalls auf dem US-Markt, wo der Wagen bereits ab 40.000 Dollar angeboten wird.
Die hier gezeigten Fotos sind Fahrzeuge von dort.
 
Für Europa kann sich bis zum kommenden Jahr unter Umständen etwas im Detail ändern.
Großes wird da allerdings nicht erwartet. 
 

 

Hier ein Film auch vom Fahren:


Hier noch ein Film vom Offroad-Fahren:


Hier ein Film vom Innenraum:


 















 

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