Jeder Zweite soll Angst vor dem Diebstahl seines Autos haben
In unserem Büro und im Nachbarbüro haben wir mal nachgefragt, doch da hatte keiner Angst, immerhin zehn Personen. Vielleicht nur eine Momentaufnahme und sicher auch keine repräsentative Umfrage. So eine machte gerade Autozubehör-Anbieter Heyner.
1.029 Pkw-Besitzer wurden in Deutschland gefragt.
Fazit 1: Fast jeder zweite hat Angst vor einem
Autodiebstahl.
Fazit 2: Nur eine Minderheit wendet sinnvolle
Schutzmaßnahmen davor an
Nur 42 Prozent der Autobesitzer, die Angst vor dem Autoklau haben,
setzen mechanische Sicherungen ein, weitaus mehr (56 Prozent) nutzen
einen elektronischen Diebstahlschutz.
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| Grafik: Goslar Institut |
Männer ängstlicher als Frauen
Rund 48 Prozent der Befragten fürchten sich vor einem Autoklau:
- Männer = 51 Prozent
- Frauen = 44 Prozent
Generell
gilt: Je jünger, desto größer die Angst vor dem
Autoklau.
- Altersgruppe 18 bis 29: rund 61 Prozent
- Altersgruppe 60+ : rund 35 Prozent
Mit den
eigenen Erfahrungen können die Ängste nicht in Verbindung stehen:
Lediglich vier Prozent der Autofahrer gaben an, bereits von einem
Autodiebstahl betroffen gewesen zu sein.
Mehrheit nutzt keine mechanischen oder elektronischen Sicherungen
Die meisten Autobesitzer, die Angst vor einem Autodiebstahl haben,
befolgen die wichtigsten Regeln:
- Auto auch bei kurzen Stopps
abschließen (89 Prozent)
- Ersatzschlüssel nicht im Fahrzeug liegen
lassen (86 Prozent)
- Autoschlüssel zu Hause und unterwegs sicher
aufbewahren (86 Prozent)
Doch nur 42 Prozent nutzen
wirksame mechanische Sicherungen:
- 35 Prozent setzen eine Lenkradsperre
ein
- 12 Prozent setzen eine Gangschaltungssperre ein
- 6 Prozent setzen eine
Parkkralle ein
Lenkradsperre ist ein guter Schutz
Hilft mit geringem Aufwand als günstiger und wirksamer Schutz vor Dieben.
Das Wirkprinzip von
Lenkradsperren ist einfach.
Das haben wir uns einmal beim WheelBlock Pro von Heyner angeschaut.
Einziges Modell im Lenkradsperren-Test von Auto
Bild mit der Note „sehr
gut“.
Hier verhindert der
an der Innenseite des Lenkrades fixierte Stab aus hochwertigem Stahl das Einschlagen des Lenkrads, das Fahrzeug ist so nicht
mehr steuerbar.
Zudem verfügt die Sperre über ein
Zahlenkombinationsschloss.
So schützen sich Autobesitzer
Wie die nachfolgenden Zahlen zeigen, gibt es hier nicht nur die eine Lösung.
- 56 Prozent nutzen elektronische Sicherungen
- knapp 42 Prozent setzen auf eine Alarmanlage
- 22 Prozent nutzen
einen GPS-Tracker
- 12 Prozent legen den Schlüssel in
spezielle Taschen mit RFID-Abschirmung
- 4 Prozent verlassen sich auf OBD (Onboard Diagnose)-Saver.
Letztere funktionieren so:
Durch ein
Schloss können Autodiebe keine externen Geräte an die OBD Buchse des
Fahrzeuges anschließen.
Damit kann das nicht über den
Fahrzeugcomputer gestartet oder ein neuer Fahrzeugschlüssel angelernt werden.
RFID-Abschirmung
Bei uns schützen sich immer mehr gegen kontaktlosen Datendiebstahl per Funk, was den Diebstahl des vor der Tür parkenden Fahrzeugs ermöglicht.
Der Einbau
von Funk-Chips (RFID) in Autoschlüsseln ist heute Standard.
Das Auslesen der Daten
erfolgt kontaktlos durch Lesegeräte mittels Nahfunktechnologie, was
natürlich auch Missbrauch Tür und Tor öffnet, denn RFID-Lesegeräte
lassen sich problemlos beschaffen.
Deshalb ist zum Schutz vor Datenklau
das Aufbewahren vom Autoschlüssel in einer auslesegeschützten Hülle oder Tasche mehr als sinnvoll.
Auch hier haben wir uns ein Produkt von Heyner angeschaut.
Die Schlüsseltasche KeyBlock Pro.
Das integrierte
RFID-Abschirmungsmaterial verhindert, dass aus der Ferne
Fahrzeugsicherheitsdaten ausgelesen werden können.
Das funktionierte in unserem Praxistest hervorragend.
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