Bei uns im 14-Tage-Test: Mazda3, einer mit Fahrspaßgarantie
Der Mazda3 gehört mit seinem sportlich-eleganten Auftritt weltweit und bei uns zu den Favoriten in der Golf-Klasse, wurde schon über sechs Millionen Mal gebaut. Neben der Fastback-Limousine gibt es einen optisch sportlicheren Fünftürer, den wir 14 Tage lang im Alltag getestet haben.
von Achim Stahn
In der hart umkämpften Kompaktklasse punktet der japanische Dreier (ab 25.890 Euro) auch mit Optik, agil-sparsamer Motorisierung, erstklassiger Verarbeitungsqualität und vielen Unfallvermeidern.
Dynamischer Auftritt
Der visuelle Eindruck ist auch durch den über 2,7 Meter langen Radstand und kaum Überhang hinten imposant.
Eher schlicht gehalten, ohne Kanten und Sicken, erzeugt der Wechsel von Licht, Reflexionen und Schatten einen höchst lebendigen Eindruck, zieht die Blicke an.
Durchgestylt-hochwertige Premium-Optik auch innen. Edel, elegant, nicht überladen, handwerklich gut gemacht: das fällt beim ersten Probesitzen sofort auf.
Das Kombiinstrument sieht aus wie beim 70er Jahre 911er, der Monitor auf dem Armaturenträger versorgt mit weiteren wichtigen Informationen.
Die Bedienung erfolgt per Dreh-Drückschalter in der Mittelkonsole und Tasten statt Touchscreen. Funktionierte sehr gut.
Das Head-up-Display projiziert aktuelles Tempo und Routenhinweise vom ebenfalls serienmäßigen Navigationssystem vor den Fahrer auf die Scheibe.
Kräftig und sparsam
Den hier eingebauten Skyactiv-X Kompressormotor bietet aktuell kein anderer an.
Der hoch verdichtete Zweiliter-Benziner mit dieselähnlicher Selbstzündung in Teillastbereichen leistet im neuen Modelljahr 186 PS (240 Nm).
Er genehmigt sich laut WLTP im vergleichbaren Mix 5,3 Liter Super (CO2: 121 g/km).
Bei uns waren es am Ende im realistischen Alltagseinsatz knapp sieben Liter.
Bei ruhiger Fahrweise ist der Fronttriebler eher gemütlich unterwegs, für zügigen Vortrieb muss der Motor hochdrehen, ab 4.500 Touren packt er richtig kräftig zu.
Um die Tachonadel zügig klettern zu lassen ist auch bei über 180 km/h der fünfte Gang die richtige Wahl. Der 6. eher die ruhigere.
Agil durchfahrene Kurven machen mit dem straffen aber nicht unkomfortablen Fahrwerk, wohlabgestimmter Lenkung und Bremskraftdosierung Freude.
So wie die knackig abgestimmte Handschaltung. Das kann BMW nicht besser.
Sechs Jahre Garantie
Als Alternative stehen zwei weitere Zweiliter-Benziner mit 122 und 150 PS bereit.Zylinderabschaltung macht auch sie sehr sparsam.
Eine 24-Volt-Lithium-Batterie ebenfalls.
Sie speichert beim Bremsen erzeugte Energie, nutzt diese zur Unterstützung aller drei Skyactiv-Motoren. Entlastet zum Beispiel beim Anfahren, versorgt elektrische Verbraucher, reduziert so den Verbrauch und die Emissionen.
Alle Triebwerke gibt es mit Schaltgetriebe oder als Automatik mit jeweils sechs Gängen.
In Verbindung mit unserem Motor ist zudem Allrad erhältlich.
Gefallen hat uns auch das lange Garantieversprechen, sechs Jahre bis zu 150.000 Kilometer.
Und der allgemeine Komfort, er liegt ebenfalls auf Topniveau.
Bernd Glombitza vom Autohaus Schulz in Northeim: „Die meisten Käufer lieben es individuell, auch beim Mazda3 gibt es da allerhand Möglichkeiten, die wir gerne erfüllen.” Wer will, wertet ihn mit unserer Lackierung Machine Grey, Ledersitzen in Burgunderrot oder schwarzen 18-Zöller Alufelgen auf. Fotos: Edda Stahn
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