Seat macht sich auf zwei Rädern stark für mehr Mobilität im urbanen Bereich
Mit dem neuen eScooter MÓ 50 bringt die spanische Marke ein neues und sehr attraktives Fahrzeug vor allem zum Einsatz in der
Stadt. Er bietet die gleiche Funktionalität wie der leistungsstärkere und ebenfalls vollelektrische Bruder
MÓ 125.
von Achim Stahn
Während sich die Marke Cupra bei dem spanischen Automobilunternehmen konsequent vierrädrigen und zudem sehr hochwertigen Fahrzeugen erfolgreich widmet (dabei Rekordumsätze erzielt), werden es bei Seat wohl bald nur noch Zweiräder sein.
Damit geht für Seat im Automobilwerk Martorell, etwa 20 Kilometer von Barcelona entfernt, demnächst eine erfolgreiche Aera zu Ende.
Die Fabrik weihte im Februar 1993 der spanische König höchstpersönlich ein.
Davor rollten die Seats im Industriegebiet Zona Franca in Barcelona vom Band.
Dort baute die Marke bereits ab 1953 ihre Fahrzeuge.
Das Sterben etablierter Automarken ist eine weitere Konsequenz der unsinnigen EU-Gesetze (die in Deutschland noch menschenverachtender sind) zum angeblichen Schutz der Umwelt.
Andere Meinungen von Experten und Wissenschaftlern (der Austausch ist eigentlich das tausende Jahre alte Prinzip für Fortschritt und bessere Lebensbedingungen für uns alle) werden nicht gehört.
Werden bewusst nicht angehört, oft sogar diffamiert.
Während die Befürworter sich nicht vor dem reichlich bereitgestellten Geld für ihre bejahenden Projekte und Institute retten können.
Ein Schelm wer Böses dabei denkt ....
Echter und für die Menschen weltweit umgesetzter Umweltschutz geht ganz anders, zerstört auch nicht die Wirtschaft in den wichtigen Industrienationen Europas.
Mit der darauf folgenden Vernichtung hunderttausender Arbeitsplätze.
Viele stehen bereits in Lauerstellung
Für urbane Mobilität ist der Wandel bei Seat weg vom echten Auto auf den ersten Blick ein guter Schachzug.
Der jedoch eine gefährliche Angriffsfläche hat:
denn bald werden jede Menge Marken aus China, Indien, Vietnam und anderen Ländern unser Europa mit guten aber deutlich (!) günstigeren Modellen überfluten.
Aldi, Lidl, Ikea und Co stehen schon in Wartestellung.
Sie starten allerdings erst voll durch, wenn die Kaufzurückhaltung deutlich geringer wird.
Das kann noch ein paar Jahre dauern.
Gut für Seat.
Für die langjährige Automarke Seat ist dies das Ende.
Der neue eScooter ein weiterer Schritt dorthin.
Fit für die Stadt
Die Markteinführung wurde für das erste Quartal 2023 geplant.
Preise sollen um den 20. Januar bekanntgegeben werden.
Der MÓ 50 ist eine hervorragende Alternative, vor allem in der wärmeren Jahreszeit ein perfekter Alltagspartner auf dem Weg zur Schule, Arbeit, zum Einkaufen und Wochenendvergnügen.
Dafür völlig ausreichend ist der knapp 5,5 PS starke Elektromotor unterwegs – laut Experten der beste in der stark boomenden 50er Klasse.
Für kurze Zeit sind hier sogar 10 PS möglich, z.B. für ein zügiges Überholen.
Das herausnehmbare Lithium-Ionen-Akkupack (5,6 kWh) bietet im Idealfall eine Reichweite von
bis zu 172 Kilometern.
Das ist eine ganze Menge.
Einfaches Aufladen
Das Aufladen des Akkus ist denkbar einfach:
- kann im eScooter
verbleibend aufgeladen werden
- kommt herausgenommen an eine Steckdose
Das Aufladen an einer Haushaltssteckdose dauert sechs bis acht
Stunden.
Auf der Straße ist der eScooter 45 km/h schnell.
In größeren Städten reicht das allemal.
Im Sport-Modus dauert es 3,8
Sekunden von Null auf Tempo 45.
Rundum praktisch eingestellt
- Stauraum für zwei Helme
- Smartphone-App gibt Infos zur Position und mehr
- zwei USB-Anschlüsse zum Laden von Smartphones und
anderen Geräten
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