Vorstellung Renault Austral: der neue Franzose trumpft hervorragend außen wie innen

Zwei volle Tage Testfahrten mit dem neuen SUV liegen hinter uns. Christian Stein und sein Team haben sich eine anspruchsvolle Strecke im Hinterland von Madrid ausgesucht. Bis auf 1.800 Meter Höhe, im Winter ein gut besuchtes Skigebiet.
       von Achim Stahn


Nicht weit entfernt vom dem Werk in Palencia.
In diesem modernen Referenzstandort der Renault Gruppe für Fertigungsqualität, Sicherheit und Wettbewerbsfähigkeit rollt bereits der Mégane E-Tech vom Band.
Nun also auch der Austral.
Der startet ab 29.900 Euro.

Von dort wird später noch ein Siebensitzer-Austral kommen, in der Gerüchteküche ist sogar von einer weiteren Variante die Rede.
Bestätigt wurde beides auf unsere Anfrage noch nicht.


Los ging es im Melia Hotel nahe dem Flughafen Madrid.
Dort erhielten wir einige Einweisungen zu den technischen Details, die wir natürlich im realen Fahreralltag ausprobieren wollten.
Unser Testkandidat war ein 200 PS starker Vollhybrid.



Der matte Grauton steht dem Austral hervorragend, auch das spezielle Blau im Hintergrund ist keine normale Alltagsfarbe.








Wir fuhren die Topausstattung Alpine mit allem drum und dran.
Wichtig, um das ganze Arsenal von serienmäßigen und optionalen Features wie Assistenzsystemen kennenzulernen und auszuprobieren.


Attraktive Motorisierung 

Wir fuhren die Top-Variante, ein Vollhybrid-Antrieb.
Der kombiniert  einen extrem sparsam konstruierten 1,2-Liter Dreizylinder-Benziner mit einem Elektromotor und einer 1,7 kWh starken Batterie. 

Die Systemleistung der von uns getesteten stärksten Variante liegt bei 200 PS, der Basis-Vollhybrid bringt es auf 160 PS.

Da der Wagen konsequent auf Sparsamkeit ausgelegt ist (4,7 Liter laut WLTP und 106 g/km CO2) ist er beim Spurt nicht ganz so spritzig, wie es die Zahl 200 verspricht. 
So dauert es im Idealfall 8,4 Sekunden bis 100 km/h.
Insgesamt wirkt der Wagen beim Fahren dennoch dynamisch.
Das Höchsttempo ist auf 180 km/h begrenzt.

Die weitere Motorisierung besteht aus:
- 48-Volt Mildhybrid Benziner mit 130 PS 
- 12-Volt 1,3-Liter-Turbovierzylinder mit 140 PS
- 12-Volt 1,3-Liter-Turbovierzylinder mit 160 PS





















Hier ist noch Platz für einen Stromanschluss.
Denn der Wagen könnte bei Nachfrage auch als aufladbarer Plug-in-Hybid vom Band rollen.





Zur Verbesserung der Effizienz verfügt der Austral über vier sehr effektive Rekuperationsstufen, die über Schaltwippen direkt vom Lenkrad aus eingestellt werden können. Somit kann auf Wunsch eine Menge Energie in die Batterie geladen werden.


Google macht’s möglich: Mobilkommunikation, Navigation und Wiedergabe von Musik werden wie beim Smartphone auf dem hochauflösenden Touch-Display einfach bedient.
Auch die Sprachsteuerung funktioniert hervorragend präzise.






Clever gemacht: 
diese groß dimensionierte Handablage ist für den individuellen Komfort einfach zu verschieben.




Großartig: Das optionale Sound-System von Harman Kardon sorgt für ein 3-D-Klangniveau wie daheim mit einer mehreren Tausend Euro teuren Anlage.





Hier noch ein kurzer Film:





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