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Da wird tüchtig abkassiert: in Deutschland sind E-Autos besonders teuer
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66.527 Euro zahlten Käufer eines E-Autos in Deutschland im Durchschnitt im zweiten Quartal. Laut Analyse von Jato Dynamics eine Entwicklung gegen den Trend. Während in vielen Ländern günstige Modelle den Durchschnittspreis senken, stieg der hierzulande in den vergangenen zweieinhalb Jahren um 15 Prozent an.
Das ist natürlich vor allem für die chinesischen Hersteller eine große Chance in den Markt zu kommen.
Deren Fahrzeuge kosten im Vergleich zu Modellen deutscher Mitbewerber rund 20 Prozent weniger.
Zudem bieten die sehr oft auch noch mehr Reichweite und eine komplettere Ausstattung.
Kein Wunder, dass sich Marken wie MG und Polestar bereits etabliert haben.
Noch liegen deren Verkaufszahlen deutlich niedriger als bei den deutschen Herstellern, doch das könnte sich schnell ändern.
Denn unter den aktuellen Rahmenbedingungen und den drohenden Explosionen bei Strom- und Gaspreisen schauen Autokäufer zunehmend aufs Geld.
Das sitzt schon lange nicht mehr so locker wie früher.
Mercedes-Benz EQB
Während in Deutschland – wie schon gesagt – die aktuell gekauften E-Auto im Schnitt 66.527 Euro kosten, sind es in China nur 47.339 Euro.
Elektroauto für die Stadt unter 4.000 Euro
Dort kostet das meistverkaufte Elektroauto gerade einmal umgerechnet zwischen 3.700 und etwa 5.000 Euro.
Das heißt Wuling Hongguan Mini EV, hat eine Reichweite von 120 (9,2 kWh Akku) beziehungsweise 170 Kilometer mit dem größeren 12,8 kWh Akku.
Der Stromer ist 2,92 Meter lang, 1,49 Meter breit und 1,62 Meter hoch.
Das Gewicht liegt, abhängig von der Akkuvariante, bei 665 beziehungsweise 705 Kilogramm.
Der 20 kW starke Motor erreicht 100 km/h, ist so auch für kürzere Überlandfahrten geeignet.
Der Hersteller gibt 8 Jahre Garantie auf insgesamt 120.000 Kilometer Laufleistung.
Kurzer Werbefilm zum Auto:
Packt man die bei uns vorgeschriebenen Sicherheitsdetails oben drauf, wird der Preis sicher immer noch auf einem unschlagbaren Niveau liegen.
In Litauen wird er bereits angeboten, kostet dort inklusive Nachrüstung von beispielsweise neuer Beleuchtung, ESP oder Airbags rund 10.000 Euro, mit dem stärkeren Akku um die 15.000 Euro.
Für deutsche Hersteller ist so etwas undenkbar. Doch bezahlbare Stromer sind für viele wichtig.
Daher wird in den kommenden Jahren der Marktanteil chinesischer Hersteller stark ansteigen, das Nachsehen haben die Händler deutscher Fahrzeuge. Dort sinken dann die Verkäufe tüchtig in den Keller.
Vor allem Volkswagen wird das tüchtig zu spüren bekommen.
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