Sicher und entspannt verreisen: Urlaub mit dem Reisemobil findet immer mehr Anhänger
Deutschland ist urlaubsreif: Viele haben großes Fernweh, weil sie dringend ihre Akkus aufladen und neue Kraft tanken müssen.
von Gerolf Ermisch
Was eignet sich da besser als ein Wohnmobil?
Da kann jeder selbst entscheiden, wo die Reise hingehen soll und wie lange man bleiben will.
Egal, ob man nun mit einem Leihmobil oder dem eigenen fährt: Wer auf Nummer sicher gehen will, sollte vor der Reise auf jeden Fall noch was Wichtiges checken.
Das betrifft die Versicherung.
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Gut versichert ...
Ist das Freizeitmobil für die geplante Tour (und evtl. darüber hinaus) auch richtig versichert?
Wie für jedes Kraftfahrzeug, braucht man auch für das Reisemobil auf jeden Fall die gesetzlich vorgeschriebene Haftpflichtversicherung.
Wie für jedes Kraftfahrzeug, braucht man auch für das Reisemobil auf jeden Fall die gesetzlich vorgeschriebene Haftpflichtversicherung.
Die deckt schon mal Personen-, Sach- und Vermögensschäden ab, wenn man in einen Unfall verwickelt wird.
Außerdem gibt's ohne die auch gar nicht erst eine Zulassung. Da gelten die gleichen Regeln wie bei der Autoversicherung.
Noch besser versichert ...
Wer ganz auf Nummer sicher gehen will, sollte über eine Kaskoversicherung nachdenken.„Das kann sich im Fall der Fälle richtig lohnen”, erklärt Camping-Profi Florian Herzog aus Göttingen.
„Die Teilkasko etwa bietet Schutz bei Hagel-, Glasschäden, Marderbiss oder aber auch bei Diebstahl.”
Gerade hier sprechen die Versicherungs-Statistiken übrigens eine klare, eindeutige Sprache: Die Wahrscheinlichkeit, dass ein Reisemobil gestohlen wird, ist tatsächlich dreimal so hoch wie bei einem Auto.
Gerade hier sprechen die Versicherungs-Statistiken übrigens eine klare, eindeutige Sprache: Die Wahrscheinlichkeit, dass ein Reisemobil gestohlen wird, ist tatsächlich dreimal so hoch wie bei einem Auto.
Rundum abgesichert ...
„Bei Vandalismus-Schäden hilft eine Vollkaskoversicherung, auch bei gebraucht gekauften Wohnmobilen”, so Herzog. Leiht man sich eins, ist es empfehlenswert, dass eine Haftpflicht- und Vollkaskoversicherung im Mietvertrag inkludiert ist.
Florian Herzog:
„Wir bieten dies natürlich an, ebenso wie eine günstige Reiseversicherung. So lässt sich der Urlaub wirklich entspannt genießen.”
Das i-Tüpfelchen ...
Wer beispielsweise eine teure Kamera- oder Taucherausrüstung mitnimmt, kann außerdem eine zusätzliche Hausratversicherung abschließen und – was überaus sinnvoll ist – eine Fahrerschutzversicherung.Florian Herzog:
„Nicht jedem ist bewusst, dass man bei einem selbstverschuldeten Unfall nicht über die Haftpflichtversicherung abgesichert ist. Diese Lücke wird durch die Fahrerschutzversicherung sozusagen geschlossen. Oft ist es auch sinnvoll, das Wohnmobil als Zweitfahrzeug zu versichern, um so von der meist besseren Schadensfreiheitsklasse des Erstfahrzeugs zu profitieren”, empfiehlt der Camper-Profi.
Ein Tipp am Schluss: Egal, ob man ein Reisemobil mietet, oder selber stolzer Besitzer ist – bei ähnlichen und sogar gleichen Leistungen kann man je nach Anbieter bei der Wohnmobilversicherung schnell mehrere hundert Euro sparen.
Also am besten in Ruhe vergleichen, das lohnt sich immer.
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