Sicher und entspannt verreisen: Urlaub mit dem Reisemobil findet immer mehr Anhänger

Deutschland ist urlaubsreif: Vie­le haben großes Fernweh, weil sie dringend ihre Akkus aufla­den und neue Kraft tanken müssen.
    von Gerolf Ermisch


Was eignet sich da besser als ein Wohnmobil? 
Da kann jeder selbst entscheiden, wo die Reise hin­ge­hen soll und wie lange man blei­ben will. 
Egal, ob man nun mit einem Leihmobil oder dem eige­nen fährt: Wer auf Nummer sicher gehen will, sollte vor der Reise auf jeden Fall noch was Wichtiges checken. 
Das betrifft die Versicherung.
 
Einer der Hits 2022: Dethleffs Globevan
 

Gut versichert ...

Ist das Freizeitmobil für die ge­plante Tour (und evtl. darüber hi­n­aus) auch richtig versichert?
Wie für jedes Kraftfahrzeug, braucht man auch für das Rei­se­mo­bil auf jeden Fall die gesetzlich vorgeschriebene Haftpflichtversi­cherung. 
Die deckt schon mal Per­sonen-, Sach- und Vermögens­schäden ab, wenn man in einen Unfall verwickelt wird. 
Außerdem gibt's ohne die auch gar nicht erst eine Zulassung. Da gelten die glei­chen Regeln wie bei der Autover­sicherung.
 

Noch besser versichert ...

Wer ganz auf Nummer sicher gehen will, sollte über eine Kas­ko­versicherung nachdenken. 
„Das kann sich im Fall der Fälle richtig lohnen”, erklärt Camping-Profi Florian Herzog aus Göttin­gen. 
„Die Teilkasko etwa bietet Schutz bei Hagel-, Glasschä­den, Marder­biss oder aber auch bei Diebstahl.”
Gerade hier spre­chen die Ver­si­cherungs-Statistiken übrigens eine klare, eindeutige Sprache: Die Wahrscheinlichkeit, dass ein Rei­se­mobil gestohlen wird, ist tat­säch­lich drei­mal so hoch wie bei einem Au­to.

Rundum abgesichert ...

„Bei Vandalismus-Schäden hilft eine Vollkaskoversicherung, auch bei gebraucht gekauften Wohnmo­bilen”, so Herzog. Leiht man sich eins, ist es empfehlenswert, dass eine Haftpflicht- und Vollkas­ko­versicherung im Mietvertrag in­kludiert ist. 
Florian Herzog: 
„Wir bieten dies natürlich an, ebenso wie eine günstige Reise­versicher­ung. So lässt sich der Urlaub wirk­lich entspannt genie­ßen.”
 

Das i-Tüpfelchen ...

Wer beispielsweise eine teure Kamera- oder Taucherausrüstung mitnimmt, kann außerdem eine zu­­sätzliche Hausratversicherung ab­schließen und – was überaus sinn­voll ist – eine Fahrerschutz­ver­sich­erung. 
Florian Herzog: 
„Nicht je­dem ist be­wusst, dass man bei einem selbst­verschuldeten Unfall nicht über die Haftpflichtver­sich­erung abge­sichert ist. Diese Lücke wird durch die Fahrerschutz­ver­sicherung so­zusagen geschlossen. Oft ist es auch sinn­voll, das Wohn­mobil als Zweitfahrzeug zu ver­sich­ern, um so von der meist bes­seren Scha­densfreiheitsklasse des Erstfahr­zeugs zu profitieren”, em­pfiehlt der Camper-Profi.
 
Ein Tipp am Schluss: Egal, ob man ein Reisemobil mietet, oder selber stolzer Besitzer ist – bei ähn­lichen und sogar gleichen Leis­tun­gen kann man je nach Anbieter bei der Wohnmobilversicherung schnell mehrere hundert Euro sparen. 
Also am besten in Ruhe vergleichen, das lohnt sich immer.

 

 

 

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