E-Power und Allrad sind einige von vielen Trümpfen: der neue Suzuki S-Cross überzeugte auch uns im Test

SUV liegen 2022 weiterhin voll im Trend, mit dem neuen S-Cross spielt Suzuki hier hervorragend um die Gunst der immer anspruchsvoller werdenden Käufer mit. 
       von Achim Stahn

Suzuki ist bei den SUV bereits hervorragend aufgestellt.
Nun werdenVitara und Across vom S-Cross bei den eher kompakten Modellen unterstützt.
Der Nachfolger des SX4 S-Cross startet ab 29.290 Euro. 
 


Doch kompakt bedeutet hier nicht klein und eng, ganz im Gegenteil. 
Es ist schon erstaunlich, wie viel Platz eine geschickte Raumausnutzung ermöglicht – für die Passagiere und das Gepäck (430 bis 1.230 Liter).
 

Imposanter Auftritt ...

Das Außendesign kombiniert die bei den SUV so beliebte optische Robustheit mit starker Präsenz.
Der Japaner steht mit 4,3 Meter Länge und 2,6 Meter Radstand selbstbewusst auf der Straße. 
Das unterstreichen noch:
- der schwarze Kühlergrill
- die LED-Scheinwerfer
- eckige Radkästen
- markante silberne Zierleisten an Front und Heck. 
Insgesamt ist das äußere Erscheinungsbild dynamisch und kraftvoll ausgefallen.
 

Hybrid ist hier Trumpf

Zunächst setzt Suzuki weiter auf den 1,4-Liter-Benziner mit 129 PS aus dem Vorgänger. 
Dank 48-Volt-Mildhybridtechnik ist er allerdings noch sparsamer als bisher.
Der vergleichbare Normverbrauch laut WLTP: 5,3 bis 6,1 Liter. 
Entsprechend liegen die CO2-Emissionen bei 120 bis 139 g/km.
 
Das System unterstützt den Benziner beim Beschleunigen und Anfahren mit bis zu 13,6 PS. 
Ein manuelles Sechsganggetriebe sorgt für die Kraftübertragung an die Vorderräder.
Optional eine Sechsstufen-Automatik. 
Die lässt sich ebenfalls mit Allradantrieb kombinieren.
 
In der zweiten Jahreshälfte folgt noch eine Vollhybrid-Variante mit 115 PS.
Die kann kurze Strecken rein elektrisch fahren. 
„Das gleiche System kommt künftig auch im Vitara zum Einsatz“, verrät uns Gerrit Snater vom gleichnamigen Autohaus in Göttingen.
 

Mit Front- und Allradantrieb

Standardmäßig wird der S-Cross über die Vorderräder angetrieben.
Alternativ ist ein hochwertiges Allradsystem erhältlich, Allgrip genannt. 
Was den S-Cross von vielen Mitbewerbern positiv unterscheidet. 
Per Drehregler auf der Mittelkonsole kann der Fahrer neben „Auto“ weitere Fahrmodi wählen. 
Darunter „Lock“, eine starre Kraftverteilung zwischen Vorder- und Hinterrädern im Verhältnis 50:50.
 

Viele Helfer mit an Bord

Beim Vermeiden von Unfällen helfen etliche Assistenzsysteme in Serie. 
Dazu gehören zum Beispiel:
- Spurhaltewarnsystem mit Lenkeingriff
- Müdigkeitswarner 
- Verkehrszeichenerkennung
- Berganfahrhilfe,
- Toter-Winkel-Warner
- Ausparkassistent
 
Eine wertvolle Hilfe ist die raffinierte 360-Grad-Ansicht.
Ein Blick wie von oben aus der Vogelperspektive. 
Angezeigt auf dem erfreulich hoch positionierten Multimedia-Display vor dem Wagenlenker. 
Das erzeugen vier rundum angebrachte Kameras. 
Einparken und Rangieren verlieren damit für viele ihre Schrecken.  
 Parkender Suzuki S-Cross Hybrid in Sphere Blue Pearl Metallic. Fokus auf dem Privacy Glass der hinteren Fenster.
 
Beliebt bei den Käufern ist das zweiteilige Panorama-Glasschiebehubdach.
Übrigens eines der größten Schiebedächer bei den beliebten City-SUV. 
Dadurch entsteht im Innenraum ein völlig neues Raumgefühl. 
Beide Teile öffnen per Knopfdruck und holen schönes Wetter rein. 
Dabei schützt eine Sonnenblende vor zu viel Sonneneinstrahlung.
 
Geöffnetes Panorama-Glasschiebehubdach im Suzuki S-Cross.
 


 
 
 
 

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