Das erste E-Auto: Was Fahrer zu Ladestationen wissen sollten – Tipps zu Ladedauer, Ladekarten und Bezahloptionen
Vor allem das Aufladen stellt Autofahrer nach dem Wechsel auf einen Stromer aber noch vor viele Fragen: Wie funktioniert das Laden an einer öffentlichen Ladesäule, welche Bezahlmöglichkeiten gibt es oder wie finde ich die nächste E-Tankstelle?
Da ist guter Rat nötig, Frank Mauelshagen kennt die Antworten.
Die haben wir hier mit dem Kfz-Experte von ERGO aufgelistet.
Er erklärt alles einfach und verständlich.
Voraussetzung für dass Aufladen
Auch wer eine eigene Wallbox hat, muss manchmal an eine öffentliche Ladestation.Frank Mauelshagen:
„Wer bisher einen Benziner oder einen Diesel gefahren ist, für den bedeutet der Stopp an einer E-Tankstelle eine Umstellung. Denn das ‚Volltanken‘ an einer Ladestation dauert in der Regel deutlich länger.“
Auto-Fahrer benötigen außerdem:
- eigenes Ladekabel (Schnellladestationen oft mit fest installiertem Kabel)
- Ladekarte
- oder App vom Säulenbetreiber oder Elektromobilitätsanbieter
Was beeinflusst die Ladezeit?
Wer an einer öffentlichen Ladesäule hält, muss mit mindestens 30 Minuten einplanen.Es können aber auch bis zu 15 Stunden vergehen, bis der Akku wieder voll ist.
Die Dauer des Ladevorgangs ist von folgenden Faktoren abhängig:
- Größe, Leistungsfähigkeit und Rest-Akkustand der Batterie
- Qualität, Länge und Dicke des Ladekabels
- Qualität, Länge und Dicke des Ladekabels
- unterschiedliche Ladeleistung je nach Fahrzeugmodell
- Art der Ladesäule
- Art der Ladesäule
DC-Ladesäulen mit Gleichstrom ermöglichen meist schnelleres Laden als AC-Säulen mit Wechselstrom.
| Opel Mokka-e tankt Foto: Dani Heyne |
Laden mit Karte, App oder ohne?
Für die Nutzung der Ladesäulen gibt es je nach Anbieter unterschiedliche Zugangsmöglichkeiten: 1. Einige E-Tankstellen sind mit einem QR-Code ausgestattet.Fahrer müssen diesen vor dem Laden einscannen und anschließend auf einer Website die gewünschte Bezahloption wählen.
Frank Mauelshagen:
„Bei anderen Anbietern ist eine entsprechende Ladekarte oder App Voraussetzung für die Nutzung.“
2. Wer eine Ladekarte nutzt, kann entweder einen bestimmten Anbieter oder ein so genanntes Roaming-Angebot wählen.
Damit ist das Aufladen an den Säulen verschiedener Betreiber möglich.
Die Ladekarte können E-Auto-Fahrer online kaufen.
Bezahlmöglichkeiten
Nutzer einer Ladekarte erhalten meist eine monatliche Rechnung.Abgerechnet wird pro Ladevorgang oder mit monatlichem Festbetrag.
Anders bei einer App:
Hier wird meist direkt bezahlt, wenn das E-Auto aufgeladen wurde.
An manchen Ladesäulen ist auch eine Bezahlung mit EC- oder Kreditkarte möglich.
Frank Mauelshagen:
„Ab 1. Juli 2023 muss an allen neu errichteten Ladestationen das Bezahlen mit mindestens einer gängigen Debit- oder Kreditkarte möglich sein.“
Bisher weniger verbreitet ist das so genannte Plug & Charge.
Hier hinterlegt der Kunde einmalig seine Daten zu Fahrzeug und Abrechnung.
Der Lade- und Bezahlvorgang läuft anschließend automatisch ab.
Ob das E-Auto mit dem System ausgestattet ist, erfährt man beim Hersteller.
| VW ID.4 |
Wo ist die nächste E-Tankstelle?
Noch ist das Netz an E-Tankstellen nicht mit dem für Verbrenner vergleichbar.Daher ist es ratsam, sich vorab via App oder Online über Lademöglichkeiten auf der geplanten Strecke zu informieren.
Frank Mauelshagen:
„Auch Navigations- und Multimediasysteme in E-Autos zeigen die Standorte an.“
Unser Extratipp:
Immer mehr Handelsketten bieten auch Ladesäulen auf ihren Parkplätzen an.
Teilweise ist das Laden bei Edeka, Kaufland und Co. sogar kostenlos.
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