Das Jahr 2021 hat den Elektroautos einen großen Schub bei uns gebracht

E-Modelle verkaufen sich inzwischen sehr gut. Laut Erhebung des Portals Statista lag die Zahl der zugelassenen E-Autos am 1. Januar 2021 deutschlandweit bei rund 309.100, gut 517.000 waren es am 1. Oktober. 
von HaJo Rummel
 
Auch bei den E-Bikes ging es in den vergangenen Jahren tüchtig ab.
Laut dem Statistik-Portal wurden alleine 2020 rund 1,95 Millionen verkauft.

Zuschüsse nutzen

Weil E-Bikes als Alternative gelten, bezuschusst der Staat den Kauf vielseitig. So behandelt er seit 2012 Diensträder ähnlich wie Dienstwagen. 
Auch Länder und Kommunen oder Energieversorger, Ökostrom-Anbieter und Stadtwerke bieten Förderprogramme an.

Für die Anschaffung reiner E-Autos gibt es derzeit bis zum Netto-Listenpreis von 40.000 Euro (Basismodell) 9.000 Euro Förderung. 

6.750 Euro erhalten Plug-in-Hybride, wenn sie vorgegebene CO2-Werte (50 g/km) nicht überschreiten oder 40 Kilometer Mindestreichweite haben (ab 2022: 60 km).

Die Anschaffung einer Ladestation für E-Autos wird aktuell in Deutschland mit 900 Euro bezuschusst.    Foto: Hager

Daheim aufladen ist cleverer

Egal ob E-Bike oder E-Auto: Trotz der Zunahme öffentlicher Ladestationen ist es am komfortabelsten, zuhause zu laden. 

Für 80 bis 90 Prozent der Strecken, die zurückgelegt werden, ist das auch vollkommen ausreichend. Wer sich ein E-Auto oder E-Bike anschaffen will, tut allerdings gut daran, sich im Vorfeld Gedanken darüber zu machen, wie das Laden daheim sicher und effizient funktioniert. 

Wer einen Neubau oder umfassende Renovierungsmaßnahmen plant, sollte also bereits an die Voraussetzungen für eine Ladeinfrastruktur denken – selbst wenn noch kein Elektrofahrzeug zum Haushalt gehört. 

Die Funktionen der Wallbox erklärt der Elektrofachmann.

 Die Mehrkosten für vorbereitende Maßnahmen (Leerrohre, zusätzlicher Zählerplatz) sind im Vergleich zur Nachrüstung verhältnismäßig gering und erlauben später die unkomplizierte Installation einer Ladestation, genannt Wall-Box. 

Die KfW fördert mit staatlichen Mitteln Kauf und Installation an privat genutzten Stellplätzen von Wohngebäuden mit 900 Euro pro Ladepunkt.
Dafür sollte zunächst ein Innungsfachbetrieb die vorhandene elektrische Anlage überprüfen und gegebenenfalls modernisieren. 

Dies schafft die nötigen Voraussetzungen für die Installation der Ladestation und garantiert einen sicheren Betrieb. 

Wichtig: Prüfprotokoll und Prüfplakette schützen im Schadensfall vor eventuellen Ersatzansprüchen der Versicherung.

 

 


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