Ist ein konventioneller Kombi zu wenig geländegängig und ein SUV
zu hochbeinig, dann ist der C-Klasse
Allrounder aeine hervorragende Alternative. Nachdem bereits die E-Klasse als All-Terrain seit dem Frühjahr
2017 erfolgreich unterwegs ist, startet nun auch die C-Klasse als Multitalent mit
markantem Look und vielseitigen Fähigkeiten.
Der Wagen steht noch zum Jahresende im Handel.
Die Preise starten ab 53.015 Euro.

Mit rund 40 Millimetern mehr Bodenfreiheit als das konventionelle
C-Klasse T-Modell, serienmäßigem Allradantrieb 4MATIC und zwei
Offroad-Fahrprogrammen nimmt die Variante All-Terrain leichtes Gelände lässig unter die größeren
Räder.
Beispielsweise unbefestigte Feldwege
Zu den Offroad-Gestaltungselementen zählen:
- eigenständiger
Kühlergrill
- besondere Stoßfänger
- optischer Unterfahrschutz
vorne und hinten
- Radlaufverkleidungen in dunkelgrau matt
Zusätzlich verfügt der Wagen über viele Highlights der erst
kürzlich gestarteten neuen C-Klasse. Dazu gehören effiziente Benzin- und
Diesel-Motoren mit 48‑Volt-Technik, das lernfähige und intuitiv
bedienbare Infotainmentsystem MBUX oder neueste Fahrassistenzsysteme.
DIGITAL LIGHT
(Sonderausstattung) umfasst ein spezielles Offroad-Licht.
Gegenüber
dem konventionellen C-Klasse T-Modell hat der All-Terrain in seinen
Abmessungen leicht zugelegt.
Er ist eine Idee länger, misst
insgesamt 4,755 Meter.
Wegen der Radlaufverkleidungen stieg die
Breite um 21 mm auf 1,841 Meter.
Durch die um rund 40
Millimeter erhöhte Bodenfreiheit ist das Fahrzeug mit 1.494 Millimetern
auch höher geworden. Serienmäßig ist die Reifengröße 225/55 R 17 auf
Rädern der Dimension 7,5 J x 17 H2 ET 44,5, als Option stehen 245/45 R
18 auf Rädern der Dimension 8 J x 18 H2 ET 41 und 245/40 R 19 auf 8 J x
19 H2 mit einer Einpresstiefe von 41 mm zur Verfügung.
Gleich
blieben Fassungsvermögen und Variabilität des Laderaums.
Das sportliche
Heck birgt eine Ladekapazität von 490 bis 1.510 Litern.
Die Lehne der
Rücksitze des T-Modells ist im Verhältnis 40:20:40 teil- und umklappbar.
Dank serienmäßiger EASY-PACK Heckklappe lässt sich diese bequem auf
Knopfdruck öffnen oder schließen: über die Taste auf dem Zündschlüssel,
dem Schalter in der Fahrertür oder dem Entriegelungsgriff an der
Heckklappe.

Markanter Offroad-Look:
Der
Ein-Lamellen-Kühlergrill mit verchromten Zierelementen und
eingebettetem Zentralstern prägt die Front. Die vertikal ausgerichteten
Stege im Kühlergitter unterstreichen durch ihre Schwarz-Hochglanz-Optik
die Wertanmutung.
Der eigenständige Frontstoßfänger besteht teilweise
aus dunkelgrauem, genarbtem Kunststoff, was den robusten Charakter des
Modells betont. Darunter befindet sich ein optischer Unterfahrschutz in
Chrom Hochglanz.
Am vorderen Kotflügel und an der hinteren
Seitenwand besitzt diese C-Klasse aufgesetzte Radlauf-Verkleidungen
(Claddings) in dunkelgrau matt.
Die spezifischen Verkleidungen der
Seitenschweller setzen sich in dieser Farbe und Ausführung optisch von
den lackierten Karosserieflächen ab.
Eine zusätzliche Chromzierleiste
ist in die Längsträgerverkleidungen integriert. Für den All-Terrain sind
exklusive Räderdesigns in den Größen 17 bis 19 Zoll verfügbar.
Am Heck
unterstreichen der neu gestaltete, mehrteilige Stoßfänger, der
modellspezifische, verchromte Ladekantenschutz und der optische
Unterfahrschutz den speziellen Anspruch dieses Fahrzeugs.
Da die
All-Terrain Modelle auf dem AVANTGARDE Exterieur aufbauen, sind der
Bordkantenzierstab, die Einfassung der Seitenscheiben und die Dachreling
in poliertem Aluminium ausgeführt.
Die Blenden an den B‑Säulen und die
Stege an den hinteren Seitenscheiben sind schwarz hochglänzend.
In der
Ausstattung mit dem Night-Paket sind weitere Zierteile (z.B. E-Linie,
Bordkante, Außenspiegel) und Zierelemente an Front und Heck (optischer
Unterfahrschutz vorne und hinten, sowie der Ladekantenschutz) schwarz
hochglänzend.
Das AVANTGARDE Interieur gehört beim All-Terrain
ebenso zum Serienstandard.
Die
Instrumententafel ist leicht um sechs Grad zum Fahrer geneigt.
Der
hochauflösende LCD-Bildschirm im Fahrerbereich steht frei und scheint
vor dem Flügelprofil und der Zierteilfläche zu schweben.
Damit hebt sich
das Fahrer-Display von traditionellen Cockpits mit klassischen
Rundinstrumenten ab.
Käufer haben die Wahl zwischen einer
10,25-Zoll-(26,0 cm)- und einer 12,3-Zoll-(31,2 cm)-Ausführung.
Für den
All-Terrain wurde ein neuer Kontext „Offroad“ gestaltet.
Dort sind
spezifische Inhalte wie Steigung, Neigung und Lenkwinkel erlebbar.
Angezeigt werden auch die Geokoordinaten sowie ein Kompass.
Das Multifunktions-Sportlenkrad in
schwarzem Leder mit silberfarbener Blende ist optisch attraktiv und
liegt angenehm in der Hand. Eine Ambientebeleuchtung gehört ebenfalls dazu.
Komfortfahrwerk mit mehr Bodenfreiheit
Der
All-Terrain hat rund 40 Millimeter mehr Bodenfreiheit als das
konventionelle C-Klasse T-Modell, die Räder sind im Durchmesser größer:
Der All-Terrain ist damit Schlechtwege-tauglich.
Die Vierlenkerachse
vorne besitzt etwas größere Achsschenkel.
Hinten ist eine
Raumlenker-Achse verbaut, die an einem Fahrschemel aufgehängt ist.
Für
ausgewogenen Fahrkomfort und hohe Fahrstabilität steht das bei dieser
Modellvariante serienmäßige Komfortfahrwerk mit passivem
Dämpfungssystem.
Offroad-Programme
Neben
ECO, COMFORT, SPORT und INDIVIDUAL besitzt der All-Terrain weitere
Programme für Fahrten abseits befestigter Straßen:
- OFFROAD (leichtes Gelände wie Feldwege, Schotter, Sand)
- OFFROAD+ mit DSR (Downhill Speed Regulation) für etwas schwereres und steileres Gelände
- DYNAMIC SELECT
Gewechselt wird per
Toucheingabe im Bedienfeld unterhalb des Zentral-Displays.
DIGITAL LIGHT mit Offroad-Licht
Serienmäßig
besitzt die C-Klasse LED High Performance-Scheinwerfer.
Als
Sonderausstattung ist das aus der S-Klasse bekannte DIGITAL LIGHT lieferbar.
Beim All-Terrain umfasst es ein spezielles
Offroad-Licht.
Bei Fahrt in leichtem Gelände sorgt eine breite
Ausleuchtung dafür, dass der Fahrer Hindernisse selbst bei Kurvenfahrt
schneller erkennen kann.
Sobald das Offroad-Fahrprogramm aktiviert wird,
schaltet sich das spezielle Licht ein.
Die Funktion ist bis 50 km/h aktiv,
geht oberhalb dieser Schwelle automatisch aus.
DIGITAL
LIGHT besitzt in jedem Scheinwerfer ein Lichtmodul mit drei extrem
lichtstarken LED, deren Licht mit Hilfe von 1,3 Millionen Mikrospiegeln
gebrochen und gerichtet wird.
Pro Fahrzeug beträgt die Auflösung also
über 2,6 Millionen Pixel.
Mit dieser Dynamik und Präzision
schafft dieses System nahezu unbegrenzte Möglichkeiten einer
hochaufgelösten Lichtverteilung, die sich hervorragend an die
Umgebungsbedingungen anpasst. Entscheidend dafür ist aber nicht nur die
Technologie im Scheinwerfer, sondern die digitale Intelligenz dahinter.
Kamera- und Sensorsysteme im Fahrzeug erkennen andere
Verkehrsteilnehmer. Leistungsstarke Rechner werten die Daten sowie
digitale Karten in Millisekunden aus und geben den Scheinwerfern die
Kommandos zur Anpassung der Lichtverteilung in allen Situationen.
Erweiterbar ist diese Lichttechnologie um Projektionsfunktionen.
So projiziert DIGITAL LIGHT z.B. in Baustellen zwei
Führungslinien.
Diese Markierung repräsentiert in etwa die
Fahrzeugbreite.
Der Fahrer kann sich dadurch in der verengten Fahrbahn
noch besser orientieren.
Fußgänger im Gefahrenbereich hebt die
intelligente Technik mit einer Spotlight-Funktion hervor und
verdeutlicht deren Position mit projizierten Richtungspunkten.
Wer an
Autobahnauffahrten oder in Einbahnstraßen als Geisterfahrer entgegen der
Fahrtrichtung unterwegs ist, wird mit einem Symbol gewarnt.
Das gleiche
warnt vor dem Überfahren von roten Ampeln oder
Stoppschildern.
Haken dran und los geht es
Mit Allradantrieb in Serie und bis 1,8 Tonnen Anhängelast ist der All-Terrain für den Anhängerbetrieb gerüstet.
Als Sonderausstattung steht eine teilelektrische Anhängevorrichtung mit abschwenkbarem Kugelkopf und ESP Anhängerstabilisierung zur Verfügung.
Über eine Taste im Kofferraum wird die Anhängevorrichtung entriegelt.
Dann kann sie ausgeklappt werden.
Erlischt die Tastenbeleuchtung, ist sie korrekt eingerastet.
Die ESP Anhängerstabilisierung kann in kritischen Situationen ab 65 km/h automatisch eingreifen. Wenn unerwünschte Pendelbewegungen erkannt werden, werden diese mithilfe wechselseitiger Bremseingriffe an einzelnen Rädern gedämpft.
Meistens genügt das, um gefährliche Schwingungen abzubauen.
Falls erforderlich, reduziert das System zusätzlich die Geschwindigkeit:
Dazu wird das Motormoment verringert und das Fahrzeug über alle vier Räder abgebremst.
In Verbindung mit
dieser Sonderausstattung plus Park-Paket mit 360°-Kamera ist
ein Anhängerrangier-Assistent erhältlich.
Er macht das Rangieren mit dem
Gespann auch für Ungeübte leicht.
Dieser Helfer regelt
den Lenkwinkel am Zugfahrzeug automatisiert bis von 5 km/h und 15 Prozent Steigung.
Aktiviert
wird der Assistent im Stillstand durch
1. Einlegen des Rückwärtsgangs
2. Drücken der Park-Taste links neben dem Touchpad in der Mittelkonsole
Der
Anhängerrangier-Assistent ist mittels MBUX intuitiv bedienbar: Über das
Zentral-Display oder über das Touchpad in der Mittelkonsole braucht der
Fahrer lediglich das gewünschte Manöver anzugeben.
So kann er wählen,
mit welchem Knickwinkel das Gespann rückwärtsfährt. Zum ersten Mal sind
frei einstellbare Kurvenfahrten bis zu 90° möglich.
Die Lenkung wird
dann automatisch so geführt, dass der Winkel gehalten wird.
Der Fahrer
kann sich ferner für die Funktion „Gerade ziehen“ entscheiden, wenn der
Hänger die richtige Richtung erreicht hat und geradeaus weiter
rückwärtsfahren soll.
Der Rangiervorgang lässt sich aus
unterschiedlichen Kameraperspektiven verfolgen.
Dynamische Hilfslinien
zeigen Fahrweg, Fahrzeugbreite und Abstände zu erkannten Objekten.
Steter Vorwärtsdrang:
4MATIC der neuesten Generation
Mehr
Traktion und Fahrstabilität auch auf schwierigen Untergründen bietet
der beim All-Terrain serienmäßige Allradantrieb 4MATIC.
Bis zu 45
Prozent der Motorkraft fließen an die Vorder- und bis zu 55 Prozent an
die Hinterachse.
Der Wunsch nach noch mehr Effizienz und das
Neunstufen-Automatikgetriebe erforderten die Weiterentwicklung des
4MATIC Antriebs.
Mit dem neuen Vorderachsantrieb lassen sich
höhere Drehmomente übertragen und fahrdynamisch ideale
Achslastverteilungen darstellen.
Hinzu kommt ein deutlicher
Gewichtsvorteil gegenüber dem entsprechenden Bauteil der
Vorgängerbaureihe – ein Beitrag zur CO2-Reduzierung.
Beim
ebenfalls neuen Längsverteilergetriebe konnten die Techniker die
Reibungsverluste weiter reduzieren.
Außerdem hat es einen geschlossenen
Ölkreislauf und braucht keine zusätzlichen Maßnahmen zur Kühlung.
Elektrifizierte Motoren
Der
All-Terrain ist mit je einem Benziner und Diesel erhältlich.
Im C
200 4MATIC All-Terrain kommt der neue Vierzylinder-Benziner (204 PS) mit integriertem
Starter-Generator zum Einsatz.
Kurzzeitig
kann die Leistung um bis zu 20 PS erhöht werden.
Durch
Rekuperation und „segeln“ mit abgeschaltetem Motor ist er sehr effizient.
Auch der C 220 d All-Terrain verfügt über einen Mildhybrid-Antrieb.
Sein Vierzylinder-Diesel
(200 PS) kommt mit integriertem Starter-Generator und 48-Volt-Teilbordnetz.
Die Leistung beträgt 200 PS plus 20 PS elektrischem Boost.
Auch der Diesel kann rekuperieren und mit
abgeschaltetem Motor segeln.
Die Elektrifizierung ermöglicht den Einsatz
eines elektrischen Kältemittelverdichters für die Klimaanlage.

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