Mazda CX-5 beim neuesten Crashtest in den USA auf dem besten Platz

Mit einer neuen Testmethode reagieren die amerikanischen Versicherer auf die Zunahme von SUV und Pick-ups. Dort haben sie bereits einen Anteil von rund 80 Prozent erreicht. Beim europäischen NCAP-Test prallt eine deformierbare Barriere mit einem Gewicht von 1.300 Kilo mit 50 km/h auf die Seite des Testfahrzeugs. 

 

Bei einem neu entwickelten Seitenaufprall-Crashtest setzte sich der Mazda CX-5 in den USA als Bester seiner Klasse durch. 

Das amerikanische Institut der Versicherer für die Verkehrssicherheit (Insurance Institute for Highway Safety) hat die Prüfanordnung deutlich verschärft, weil seitliche Kollisionen im Jahr 2019 für rund 23 Prozent der Verkehrsopfer in den USA verantwortlich waren.

 

„Wir haben den Test neu aufgestellt, weil wir glaubten, dass in diesem Bereich Raum für weitere Entwicklungen vorhanden ist, und das gute Ergebnis für den Mazda CX-5 bestätigt uns, dass ein besserer Schutz der Insassen möglich ist“, erklärte der Präsident der Organisation, David Harkey.

Die Fahrzeugstruktur des CX-5 überstand den Crash sehr gut, die Airbags schützten die Köpfe und Oberkörper der eingesetzten Dummies. 
 
Mazda CX-5 im neuen amerikanischen Seitenaufpralltest
 
 
 

Mazda CX-5 = besser ist keiner

Zudem stellten die Tester nur ein sehr geringes Eindringen in die Fahrgastzelle fest. 
Dadurch verringert sich das Verletzungsrisiko im CX-5.
Dieser Bestseller von Mazda bekommt 2022 ein Facelift.

Insgesamt erzielten weitere neun Modelle befriedigende Ergebnisse. 
Dazu gehören unter anderem:
- Audi Q3
- Honda CR-V
- Subaru Forester
- Toyota RAV4
- Volvo CX40
 
Die anderen getesteten Modelle erfüllten die Anforderungen nicht oder nur teilweise. 
„Die Ergebnisse sind nicht gut, doch wir haben auch nichts anderes erwartet, nachdem wir die Testanordnung verschärft haben“, analysiert Chefingenieurin Becky Mueller die Ergebnisse. 
Der Mazda CX-5 erzielte in allen gemessenen Parametern beste bis gute Noten.

Seit 2003 führt das Sicherheitsinstitut der US-Versicherer diesen Crashtest durch.
Seitdem hat sich die Sicherheit der Fahrzeuginsassen deutlich verbessert. 
Damals erreichte nur eines von fünf Modellen eine gute Note. 
Nach einer wissenschaftlichen Untersuchung haben sich die Chancen, einen schweren Seitenaufprall zu überleben inzwischen um 70 Prozent verbessert.

Um diese Unfälle noch besser zu simulieren, wurde die Prüfung deutlich verschärft. 
Die Fahrzeuge müssen jetzt den Kontakt mit einem 1,9 Tonnen schweren Schlitten überstehen, der mit einer Geschwindigkeit von rund 60 km/h auf die Seite prallt. 
Bisher war es ein 1,5 Tonnen Schlitten mit rund 50 km/h.
Die Aufprallenergie liegt ab sofort um 82 Prozent höher.
Weitere Änderung: Dank seiner Wabenstruktur verhält sich die neue Barriere beim Aufprall zudem mehr wie ein echtes SUV oder ein Pick-up.



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