Lange Zeit fristete der Toyota Celica ein Schattendasein, jetzt ist er hochbegehrt, nicht ohne Grund
Es ist überall auf unseren Straßen zu sehen, auch beim Tatort: der Trend zu den guten, alten Zeiten spiegelt sich auch bei Autofahrern
wieder, Oldtimer und Youngtimer liegen voll im Trend. Auch der Toyota Celica spürt das an wachsenden Preisen.
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| 1993: Toyota Celica Turbo 4WD beim World Rallye Championship |
Über 4,1 Millionen wurden verkauft.
1970: Generation 1 Celica (TA22)
Das Hardtop-Coupé kam erstmals vor über vor 50 Jahren auf den Markt.
Genau passend zum Start von Toyota Deutschland im November 1971.
Der erschwingliche Sportwagen punktete auch mit der Technik.
Im eigens erbauten Werk Tsutsumi wurden der Celica und die technisch verwandte Limousine Carina als erste japanische Autos mit Roboter-Unterstützung produziert.
Das Qualitätsniveau war enorm.
Die Vierzylinder-Motoren hatten mit dem Leichtgewicht (knapp eine Tonne) leichtes Spiel.
Vor allem der für den 1973 eingeführten Celica GT.
Der 108 PS starke 1,6-Liter-Motor stieß mit 183 km/h in die Temporegion von deutlich stärkeren Sechszylindern vor.
Ab 1976 gab es im facegelifteten Celica (TA23) neben dem Hardtop-Coupé auch einen Liftback mit großer Heckklappe.
1978: Generation 2 Celica (TA4)
Beim Thema Leichtbaus legte er die Latte ein Stück höher.
Trotz deutlich größerer Abmessungen wurde das Leergewicht auf unter eine Tonne gebracht.
Neben Coupé und Liftback gab es erstmals Cabrios, gefertigt von Karosseriebetrieben wie American Custom Coachworks und der deutschen Firma Tropic.
Als Sechszylinder-Überflieger überraschte in Japan und den USA der erste Celica Supra mit bis zu 2,8-Liter Hubraum.
Welches Potential der Celica mitbrachte, bewiesen Einsätze im Renn- und Rallyesport.
In Deutschland errang Achim Warmbold 1980 die Deutsche Rallyemeisterschaft auf einem Celica GT.
1981: Generation 3 Celica (TA6)
Hier kam Japans ersten Großserien-16-Ventiler mit 124 PS zum Einsatz.
Wer Lust auf noch mehr verspürte, konnte das sportliche Spitzenmodell Supra 2.8i mit einem 170 PS starken 2,8-Liter-Sechszylinder ordern.
Die bis zu 370 PS starken Celica Twincam Turbo erhielten den Ruf „King of Africa“, als Sieger von sechs von acht afrikanischen Rallyes.
1985: Generation 4 Celica (T16)
Er kam mit optionalem Vierradantrieb, rollte als Celica GT-Four souverän zu WRC-Siegen und brachte Carlos Sainz auf den Thron der Rallye-WM 1990.
Übrigens der erste Fahrertitel für einen japanischen Hersteller.
1989: Generation 5 Celica (TA18)
Optimierte Aerodynamik und noch mehr Leistung kamen bei den Käufern weltweit bestens an.
Bis zu 225 PS hatte der Celica Turbo GT-Four mit Allradantrieb.
Mehr hatte damals kein anderer Großserien 2,0-Liter-Vierzylinder.
Auf den Rallyepisten war das Coupé kaum zu schlagen.
Von 1992 bis 1994 fuhr es die damals unglaubliche Zahl von drei WRC-Fahrer-WM und zwei WRC-WM-Titeln in der Herstellerwertung ein.
1993: Generation 6 Celica (T20)
Statt Klappscheinwerfer gab es nun leichtere Doppel-Rundscheinwerfer.
Trotz zusätzlicher Sicherheitstechniken (massiver Seitenaufprallschutzes, Airbag) speckte der Wagen 50 Kilogramm im Vergleich zum Vorgänger ab.
Auch durch den Einsatz hochfester Stähle.
Der neue Basismotor hatte 115 PS, im Celica GT-Four waren es 242 PS.
Im Juli 1994 holte ein auf 700 PS getunter Celica mit Rod Millen eine neue Rekordzeit beim „Race to the Clouds“ auf dem Pikes-Peak.
1999: Generation 7 Celica (T23)
Sein dramatisches Design machte ihn zum Premierenstar der Frankfurter IAA im Herbst: kantig, mit keilförmig bis zur C-Säule ansteigender Linie.
Die Leistung: 143 und 192 PS.
Der Erfolg war leider mäßig, denn weltweit war der Sportwagenmarkt rückläufig.
Im Herbst 2002 erhielt die Baureihe ein leichtes Facelift an Front und Heck.
2005 wurde der Verkauf in Deutschland eingestellt.
Im August dann auch weltweit.
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| Die Generation No. 7 |
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| 1986: Toyota Celica Twin Cam Turbo auf der Safari Rallye |
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