Fiat Panda City Cross Hybrid: das pfiffiges italienisches Multitalent haben wir 14-Tage im Praxistest gefahren
Unser Urteil ist eindeutig: Der 3,7 Meter lange Fiat Panda City Cross will und kann auch bei den City-SUV tüchtig mitmischen.
Fiat ist der Spezialist, wenn es um Kleinwagen geht.
Die müssen heute allerdings nicht mehr innen klein sein.
Schon erstaunlich, welches Platzangebot so ein Panda City Cross hat.
Der mischt bei den Mini-SUV tüchtig mit.
Der mischt bei den Mini-SUV tüchtig mit.
Das Zeug dazu hat er mit seiner Optik und den Preisen (ab 14.240 Euro).
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| Fotos: Edda Stahn |
Er kombiniert als Grenzgänger (Englisch: „Crossover“) zwischen zwei Fahrzeugklassen Offroad-Erscheinung mit den im Alltag praktischen Abmessungen eines Kleinwagens.
Gelungenes Format ...
3,7 Meter Länge eröffnen ihm Parkplätze und Rangiermöglichkeiten (Wendekreis: 9,3 m), von denen Fahrer herkömmlicher SUV nur träumen können.
Und das zum Preis, halb so hoch wie bei denen.
Die Motorisierung...
Angeboten werden Benziner mit 70 (auch Erdgas) und 85 PS plus Autogas-Variante (69 PS).
Unseren Testwagen mit 70 PS-Motor unterstützt Hybridtechnik.
Unseren Testwagen mit 70 PS-Motor unterstützt Hybridtechnik.
Die spielt ihre Stärken vor allem im Stadtverkehr aus.
Im Segel-Modus rollt der Wagen auf die rote Ampel zu.
Die Stopp-Start-Automatik reagiert erfreulich rasch und so gut wie immer.
Ein Manko bei vielen anderen.
Zum kraftstoffsparenden Hochschalten erinnert dezent eine Anzeige im Cockpit.
Wer sich daran hält, sachte mit dem Gaspedal umgeht, vorausschauend fährt, benötigt innerorts etwas über fünf Liter durchschnittlich.
Das ist kaum mehr als die WLTP-Werksangabe von 5,7 Liter (CO2: 129 g/km).
Auf Landstraßen ist das ebenso.
Der Motor nimmt willig Gas an, geht zügig zur Sache.
Jedenfalls unten herum.
Ein Sprinter ist er nicht, so vergehen 14,7 Sekunden bis 100.
Im Stadtbetrieb ist das kaum zu spüren, er wirkt dort spritzig.
An Steigungen nicht.
Vor allem auf Autobahnen verlangt der Dreizylinder dort nach Drehzahl und „bitte runter schalten“.
Der 6. Gang ist lang übersetzt zum Sparen ausgelegt, verträgt auch Stadttempo.
Allrad gibt es auch, jedoch nur im stärksten Motor.
Ordentlich bestückt ...
Die Innenraumgestaltung ist erfrischend anders.
Doch die Fensterheber gehören eigentlich in die Fahrertür, nicht ins Armaturenbrett.
Egal, ansonsten ist der Wagen ohne Fragezeichen zu bedienen.
Die Sitze sind langstreckentauglich, der Kofferraum ist ausreichend groß.
Klimaautomatik und LED-Tagfahrlicht gibt es serienmäßig.
In unserer höherwertigen Variante City Cross Plus ebenfalls Parksensoren am Heck, beheizbare Seitenspiegel und einen City-Notbremshelfer.
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