Es wird kräftig spekuliert: die italienische Kultmarke Lancia soll zu neuem Leben erwachen
1906 in Turin gegründet gehört Lancia seit 1969
zum Fiat-Konzern. Nach der Fusion zum Jahresbeginn 2021 von PSA und FCA unter dem Konzernnamen Stellantis scheint Lancia als eine
der dort zusammengefügten Marken eine neue Chance zu bekommen.
von Achim Stahn
Das hat Lancia auch verdient.
Denn in über 100 Jahren überraschten uns die Italiener mit grandiosen Modellen:
- technisch anspruchsvoll
- innovativ
- mit wunderschönem Design
- fahrspaßfreudiger Einstellung
Aktuell wird nur noch der Kleinwagen Ypsilon angeboten.
Seit 2017 allerdings nur im Heimatland
Italien.
Dort jedoch sehr erfolgreich.
So stand er auch 2020 wieder auf Rang zwei der Neuzulassungen.
Über 43.000 (!) wurden verkauft.
Das lag sicher auch an Preisen unter 10.000 Euro.
Bestseller in Italien blieb weiter unangefochten der Fiat Panda.
Exakt 110.465 Neuzulassungen machten ihn zur 'numero uno'.
Damit der Ypsilon weiter vorne mitspielt, gab es für 2021 Neues:
- optischer Facelift
- weitere Ausstattungsvarianten
- erneuerte Motorpalette
Das Motor-Angebot
- 1,2-Liter Benzin/LPG-Motor mit 69 PS
- 0,9 Liter
Twinair-Benzin/CNG-Motor mit 70 PS
- Einliter-Dreizylinder
Benzin-Hybrid mit 70 PS
Preise: der aufgefrischte Lancia Ypsilon kostet in Italien ab 9.500 Euro.
2024 kommt der erste neue Lancia
Wie das Branchenmagazin Automotive News berichtet, werden die
drei Marken Alfa Romeo, DS und Lancia innerhalb der Stellantis-Gruppe künftig enger zusammenarbeiten.
So soll gemeinsam eine Generation von Autos entwickelt werden.
Marktstart ist spätestens im Jahr 2024.
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