Unsere Stadt soll schöner werden: ein unterstützungswürdiger Wunsch, doch die Verantwortlichen in den Amtsstuben machen zu wenig dafür

Statt ständig unnötig Geld für das Vertreiben von Autos zu verplempern, wäre ein sauberes Umfeld schöner für uns alle und natürlich auch für die Besucher aus nah und fern. Doch letztere kommen zumeist mit dem Auto, die wollen gewisse politische Kreise bei uns nicht mehr sehen. Also vermiesen sie lieber den Besitzern die Anreise auf vier Rädern, statt sich um beschmierte Wände zu kümmern.


Egal, ob historisches Fachwerkhaus, Modeladen oder Toreinfahrt, keiner ist sicher.
Schmierfritzen besprühen ohne jeglichen Respekt alles, was ihnen in den Weg kommt.
 
Solche heißen im Sprachgebrauch  S C H M A R O T Z E R.
Möchtegern-Menschen, die auf Kosten anderer leben. 
Und wo haben sie das viele Geld für die Sprüherei her ... 



Das Schlimme dabei: viele wissen davon und tun nichts dagegen.
Man muß ja nicht gleich zur Polizei gehen, eine Ermahnung kann auch helfen.
Doch da sind natürlich die Mitwisser viel zu feige.
„Die haben nichts in der Hose“, pflegte mein Opa zu sagen.
Da hat er mit Sicherheit Recht.
 
Scheinbar ist es auch denen egal, die nachts Sprüher beobachten.
Die gehen in der Regel weiter, tun nichts.
 
Doch das ist unsere Stadt, nicht die der Sprüher.
Daheim am Haus oder an der Garage der Eltern würden sie sich das nie trauen.
Bei anderen ist es völlig egal.

     Ist es nicht, liebe Pampersträger! Und wenn Euch dann mal ein echt zorniger Hausbesitzer erwischt, dann wünscht ihr euch ganz sicher, damit nie angefangen zu haben. Besonders dann, wenn Pappi die Kosten bezahlen muss. 

 
Noch ein Gruß an alle Gutmenschen.
Die Kritzeleien an Gebäuden gerne als Graffiti bezeichnen. 
Oder Vorstufe einer neuen Kunstform.
Das ist es nicht.
Denn Kunst hört da auf, wo sie andere mit Absicht finanziell schädigt. 
Und das tun Kritzeleien nun mal.
 
Unser Tipp an Graffiti-Befürworter: 
Öffnet Euer Haus, Eure Garage oder die Wohnungseingänge dafür.
Dann müssen andere nicht leiden, die das nicht mögen.








































Symbole, Schriftzüge, Figuren, Hingekritzeltes, manchmal auch kunstvoll, aber immer unerwünscht von den Betroffenen Haus- oder Grundstücksbesitzern.
Von den Mietern ebenso.
 
Besprüht werden Laternenpfähle und Stromkästen, Papierkörbe, Mülltonnen, Toreinfahrten, Gräber auf Friedhöfen, Skulpturen in Parks, der Unterstand einer Bushaltestelle, Züge, Rutschen auf dem Kinderspielplatz und ganz besonders Häuserfassaden. 
 
Die Höhe des jährlichen Schadens wird ganz unterschiedlich beziffert:
- der Deutscher Städtetag vermutet rund 200 Millionen
- die Eigentümervertretung Haus & Grund sogar bis zu 500 Millionen
 
In Anbetracht der totalen Verunstaltung vieler Städte ist wohl letzteres stimmig.
Denn die Reinigung ist sehr kostenintensiv.




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