Klassiker aus dem Jahr 1965: der Amphicar 770 konnte auch auf dem Wasser fahren, zu sehen ist einer ganz in der Nähe im PS.Speicher Einbeck
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| Die vorne bootsartig hochgezogene Karosserie ermöglicht das Einfahren in ein Gewässer über eine Rampe oder Böschung. |
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| Nach außen geschwungene Heckflossen schützen den Motor vor seitlich hereinschwappenden Wellen. Damals angesagt waren sie natürlich auch. |
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| Egentlich ein ganz normales Auto – mal abgesehen von den zwei Schrauben am Heck |
Technische Daten Amphicar 770
- Motor: Reihenvierzylinder hinten längs montiert
2V, unten liegende Nockenwelle, Solex-Fallstromvergaser
- Hubraum: 1.147 ccm
- Leistung: 38 PS (28 kW)
- max. Drehmoment 88 Nm bei 2.500/min
- Getriebe: Viergangschaltung, Wendegetriebe
- Antrieb: Hinterrad/Doppelschrauben
- Fahrwerk: Einzelradaufhängung rundum an Schwingarmen und Federbeinen
- Reifen 6.40 R 13
- Länge: 4,33 Meter
- Breite: 1,565 Meter
- Höhe: 1,52 Meter
- Radstand 2,1 Meter
- Leergewicht: 1.050 kg
- 0–100 km/h: 48 Sekunden
- Spitze auf Land: 120 km/h
- Spitze im Wasser: 6,5 Knoten (12 km/h)
- Neupreis 1961: 11.200 Mark
So wie es amerikanischer Autokäufer lieben: zweifarbige Sitzbezüge und durchgehende Sitzbank vorne.
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| Reihenvierzylinder mit unten liegender Nockenwelle, zwei Ventiler pro Zylinder und Solex-Fallstromvergaser |
Das vollsynchronisiertes Viergang-Spezialgetriebe baute Hermes in Wuppertal um.
Hoher Wartungsaufwand
Nach jeder Wasserfahrt waren 13 Schmiernippel mit Fett zu versorgen.
Dazu musste das Fahrzeug aufgebockt und die Rücksitzbank ausgebaut werden.
Hier noch ein schöner Film zum Amphicar:
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