Heute am Freitag endete die Rallye Dakar in Saudi Arabien mit einem erneuten Sieg von Stephane Peterhansel im Mini-Buggy – bei uns jede Menge Fotos plus Film

Für ihn haben sich die Qualen der diesjährigen Dakar ganz besonders gelohnt, er holte sich am Ende der heutigen 12. Etappe seinen bereits 14. Gesamtsieg bei der Rallye Dakar. Eine großartige Leistung, zu der alle im deutschen Team X-raid beigetragen haben. Auch von uns herzlichen Glückwunsch.
von Achim Stahn

 
Heute musste er sich bei der 12. (letzten) Etappe etwas weiter hinten anstellen.
Die gewann ebenfalls im Mini-Buggy Vorjahressieger Carlos Sainz. 
Zweiter wurde Al-Attiyah im Toyota Hilux
Und dann kam Stephane Peterhansel.
 
Nasser Al-Attiyah (Toyota Gazoo Racing Team), Stephane Peterhansel und Carlos Sainz (beide X-raid Mini JCW Team) nach der Zieleinfahrt in Jeddah am 15. Januar.    Foto: Flavien Duhamel

 
Die 12. Etappe führte von Yanbu Richtung Zielrampe in Jeddah. 
200 Wertungskilometer, zumeist über weite Täler mit Dünen und Sandpisten. 
 
Der Wüstenklassiker ist seit 1984 ein gnadenloser Gradmesser vor Mensch und Material.
Vor allem auch für fahrerisches und navigatorisches Können. 
Das weiß auch Stephane Peterhansel.
Er bereitet sich sehr penibel vor.

Und gewann so die Dakar mehrfach:
- sechs Mal auf dem Motorrad
- acht Mal in der Automobil-Wertung
Diesmal zusammen mit Beifahrer Edouard Boulange im X-raid Mini.
 
Das X-raid Team ist schon lange supererfolgreich.
Es gewann seit der Gründung:
- dreizehn Weltcup-Titel 
- fünf Mal die Auto-Kategorie der Dakar
In diesem Jahr kommt die Nummer sechs dazu.
 

Das Endergebnis im Überblick

Alle Gesamtsieger
Auto: Stephane Peterhansel (X-raid Mini)
Motorrad: Kevin Benavides (Honda)
Truck: Dmitry Sotnikov (Kamaz)
Quad: Manuel Andujar (Yamaha)
Lightweight: Francisco Lopez Contardo (Can-Am)
 
Stephane Peterhansel kurz nach der Zieleinfahrt

Stephane Peterhansel mit Vollgas auf dem Weg zum Sieg

Auto-Endwertung
01. Stephane Peterhansel (Mini) – Siegzeit: 44:27:11
02. Nasser Al-Attiyah (Toyota Hilux) +0:14:51
03. Carlos Sainz (Mini) +1:01:57
04. Jakub Przygonski (Toyota Hilux) +2:36:03
05. Nani Roma (Hunter) +3:22:48
06. Khalid Al Qassimi (Peugeot) +3:29:31
07. Vladimir Vasilyev (Mini) +3:29:38
08. Giniel De Villiers (Toyota Hilux) +3:58:39
09. Martin Prokop (Ford) +4:10:21
10. Cyril Despres (Peugeot) +4:50:09
 

Kevin Benavides vom Monster Energy Honda Team in der Zieleinfahrt

 

Motorräder-Endwertung
01.    Kevin Benavides (Honda) – Siegzeit: 47:18:14
02.    Ricky Brabec (Honda) +0:04:56
03.    Sam Sunderland (KTM) +0:15:57
04.    Daniel Sanders (KTM) +0:38:52
05.    Skyler Howes (KTM) +0:52:33
06.    Lorenzo Santolino (Sherco) +0:58:30
07.    Pablo Quintanilla (Husqvarna) +1:16:39
08.    Stefan Svitko (KTM) +1:43:07
09.    Martin Michek (KTM) +2:22:37
10.    Matthias Walkner (KTM) +2:32:12

 


Kevin Benavides kurz nach der Zieleinfahrt mit Freudentränen

 
Stephane Peterhansel mal ohne Maske


Seth Quintero vom Red Bull Off-Road Team USA

Sam Sunderland vom Red Bull KTM Werks-Team

Sam Sunderland vom Red Bull KTM Werks-Team


Matthias Walkner vom Red Bull KTM Werks-Team

 
Frauen-Power: Cristina Gutierrez Herrero vom Red Bull Off-Road Team USA

Die Truck-Wertung bleibt fest in der Hand russischer Kamaz-Fahrer.


 
Nasser Al-Attiyah und Matthieu Baumel in ihrem Toyota Hilux auf dem Weg zum Platz 2 der diesjährigen Dakar in Saudi Arabien.

 
Jakub „Kuba“ Przygonski und Timo Gottschalk 
Mit Talent, Können, Hartnäckigkeit und kluger Strategie kämpften sich das der Fahrer aus Polen und sein Co-Pilot aus Deutschland am Ende auf Platz vier vor.

Für beide der größte Erfolg im Offroad-Rallye-Sport seit dem ersten gemeinsamen Einsatz bei der Rallye Katar 2019 und wenige Monate nach dem Gewinn der Polnischen Marathon-Rallye-Meisterschaft.





Timo Gottschalk nach der Zielankunft

       Die Rallye Dakar war 2021 extrem hart, extrem anspruchsvoll und anstrengend. Für mich als Beifahrer gab es keine Minute zum Verschaufen, keine einzige einfache Prüfung. Navigatorisch gab es jeden Tag neue Herausforderungen. Für ‚Kuba‘ als Fahrer ebenfalls körperlich anstrengend, viel schwieriges Gelände. Eine würdige und wahre ‚Dakar‘. Platz vier ist für uns ein herausragendes Ergebnis. Wir sind sehr stolz.“ 


 Jakub „Kuba“ Przygonski nach der Zielankunft

      Was für ein schönes Ende, wir sind sehr stolz, dass wir die Dakar auf Platz vier beendet haben. Ein herausragendes Ergebnis für uns – wenn man sieht, mit welchen Fahrern und Beifahrern wir auf Augenhöhe waren. Mehr konnten wir diesmal nicht erreichen. Die Zusammenarbeit mit Timo war wie gewohnt erstklassig. Technisch lief unser Toyota Hilux perfekt, war perfekt von Overdrive vorbereitet.“ 

 


Tim und Tom Coronel haben uns wieder ein paar Bilder geschickt.
Sie holten sich am Ende den Platz 26, als Privatteam eine hervorragende Leistung.
Für Tim was es bereits die 15. Dakar, die Nummer acht für Tom.

 




 Hier noch ein toller Film von der Dakar 2021:



 

 

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