Grüne Phantasien und Corona sei Dank: zu diesen Sparmaßnahmen greifen Deutschlands Auto-Konzerne

Die Experten von kfz-betrieb haben gesammelt, welche Einschnitte sofort, in den kommenden Monaten und Jahren bei Deutschlands größten Auto-Konzernen anstehen. Da wird einem schon Angst und Bange, was Autohasser, Grüne und der total übereilte Weg in die E-Mobilität für Schaden anrichten können.


Die deutsche Autobranche beschäftigt direkt 800.000 Mitarbeiter.
Zählt man alles zusammen, hängen geschätzt zwei Millionen Menschen vom bei uns wichtigsten Wirtschaftszweig ab. 
 
Die Autoindustrie bietet auch viele interessante und sehr gut bezahlte Jobs für Frauen

Die Autohasser sind frech unterwegs

Da wundert es schon, dass da nicht überall die roten Ampeln aufleuchten.
Endlich auch den fremdgeleiteten fridays for future-Kids die Rote Karte gezeigt wird.
Den selbstherrlichen und selbsternannten Grünen ebenfalls.
Die wollen nämlich möglichst bald keine Autos mehr in den Städten.
Wenn es nur noch E-Modelle gibt, betrifft es dann auch die.
 
Die Zwangsmaßnahmen zur Verhinderung haben bereits angefangen.
Dazu gehören zum Beispiel:
- teure Wegsanierung von Parkplätzen
- teure Manipulation von Ampelschaltungen gegen freie Fahrt und für Staus
- teurer Rückbau von Bushaltebuchten
- unsinnige Tempo 30-Zonen
- einzelne rote Fußgängerampeln  

Scheinen leider die meisten nicht zu merken – oder wollen es nicht ...
Dabei sind die fünf Minuten vor Zwölf schon überschritten.

 

Diese Faktoren zwingen alle Beteiligten zu mehr oder weniger großen Sparplänen.

So sieht die aktuelle Lage aus

Volkswagen
Es besteht ein Einstellungsstopp, Strukturen werden radikal umgebaut.
Von 2016 bis Ende 2020 wurden bereits über 13.000 Stellen gestrichen.
Das bedeutet knapp drei Milliarden Euro an Ausgabenkürzungen.

Bis zu 20.000 Jobs werden es wohl insgesamt sein.
Viele Experten meinen: eher noch viel mehr.
Parallel entstehen für E-Mobilität neue Arbeitsplätze.

Oder alte werden durch Umschulung erhalten.
Für Digitalisierung und Vernetzung entsteht eine interne Software-Sparte.
Mittelfristig sollen dort mehr als 10.000 Mitarbeiter arbeiten.


Daimler
Der sowieso geplante Sparkurs greift noch weiter als vorgesehen.
Bis zu 30.000 der weltweit rund 300.000 Stellen sollen wegfallen.
Laut Betriebsratsangaben fallen z.B. am Stammsitz in Stuttgart-Untertürkheim bis 2025 rund 4.000 von 19.000 Stellen weg.
In Berlin sollen es rund 1.000 von 2.500 Jobs sein.

BMW
6.000 von 126.000 Stellen werden gestrichen.
Statt betriebsbedingter Kündigung gibts für Freiwillige und Frührentner Abfindungen.
Auch die Altersteilzeit-Angebote sind laut Betriebsrat „sehr attraktiv“.

Audi
Die VW-Tochter will 9.500 der 61.000 Stellen ohne Kündigungen abbauen. 
In Ingolstadt und Neckarsulm
Sechs Milliarden Euro sollen eingespart werden.
Knapp 2.000 Jobs sollen bei E-Mobilität und Digitalisierung neu entstehen.
 
Opel
In den vergangenen Monaten wurden bereits massiv Arbeitsplätze mit Abfindungsprogrammen abgebaut.
Finden sich nicht genug Freiwillige drohen betriebsbedingte Kündigungen
Weitere Maßnahmen sind:
- Verlängerung der Kurzarbeit
- Transfergesellschaften machen Opelaner fit für andere Jobs


MAN
In Deutschland und Österreich sollen möglichst schnell 9.500 Stellen weg.
Die Werke Steyr, Plauen und Wittlich schließen.
Produktion wird nach Polen und in die Türkei verlagert.
Im Stammwerk München und Dieselmotorenwerk Nürnberg sollen 4.000 Jobs wegfallen.
Der Vertrag zur Beschäftigungs- und Standortsicherung wurde gekündigt.
MAN will 2025 zu den führenden Nutzfahrzeugherstellern für Elektro- und Wasserstoffantriebe gehören.

Bosch
Tausende Stellen an zahlreichen Standorten sollen wegfallen.
Die Werke in Bremen und Bietigheim werden ganz geschlossen.
An anderen Stellen sind Tausende Mitarbeiter in Kurzarbeit.
Die wöchentliche Arbeitszeit von 35.000 Mitarbeitern in Entwicklung, Forschung, Vertrieb und Verwaltung an verschiedenen Standorten wurde verringert – mit entsprechenden Gehaltskürzungen.

Continental
Das bereits länger laufende Umbauprogramm wurde verschärft.
Weltweit sollen 30.000 Jobs „verändert“ werden.
Was auch immer das bedeuten mag.
13.000 davon sind in Deutschland.
Das Reifenwerk in Aachen (1.800 Mitarbeiter) wird bis Ende 2021 geschlossen.
Weitere Standorte werden ebenfalls verkleinert oder komplett geschlossen.
Elektronik und Software soll neue Stellen schaffen.


ZF
Bis zu 15.000 Stellen sollen insgesamt weltweit wegfallen.
Die Hälfte davon in Deutschland.
Sonderzahlung werden ebenfalls gestrichen.

Schaeffler
Ein Freiwilligen-Programm läuft bereits.
Bis Ende 2022 sollen rund 4.400 der weltweit 80.000 Stellen wegfallen.
Fast ausschließlich in Deutschland. 
Umwelttechnologie und Elektromobilität sollen Arbeitssicherheit bieten. 



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