Enge Parklücke, oder schmale Garage: kein Problem, denn clevere Technik macht Ein- und Ausparken per Fernsteuern möglich
Wer hat das selber nicht schon mal erlebt: das Auto passt zwar in die Parklücke, doch dann gehen die Türen nicht mehr richtig auf, das Aussteigen wird unmöglich. Oder zum akrobatischen Erlebnis.
Auch Besitzer von Garagen kennen das Problem.
Vor allem wenn die Kinder noch im Haus sind.
Dann ist die Garage Abstellplatz für alles mögliche.
Kettcar, Räder, Motorrad oder Surfbrett reduzieren den dort vorhandenen Platz.
Vor allem in der Breite.
Und wenn dann eines der beliebten SUV angeschafft wird, dann wird das Aussteigen schwierig.
Oder ist nur noch auf einer Seite bequem.
Doch das muss heute nicht mehr sein.
Denn inzwischen lassen sich einige Fahrzeuge ferngesteuert manövrieren:
- in enge Lücken oder Garagen
- hinein und wieder heraus
Möglich macht es das so genannte Remote Parking Assist (kurz RSPA).
Ein System zum ferngesteuerten Parken.
Diese Funktion ist einfach zu nutzen, da direkt im Autoschlüssel integriert.
Tesla, BMW oder Mercedes bieten so etwas schon länger an, nun ist es auch bei deutlich preiswerteren Mitbewerbern zu haben.
Alles mit dem Wagenschlüssel
Wir haben das mal im neuen Kia Sorento ausprobiert.Allerdings wird dieser Helfer dort nur für den Diesel angeboten.
In der Topausstattung „Platinum“ (54.384 Euro) gehört er zu den Seriendetails.
Neben vielen anderen Assistenten wie:
- Rundumsichtkamera
- Head-up-Display
- elektrische Heckklappe
- kühlbare Ledersitze
- aktiver Totwinkelassistent (zeigt Folgeverkehr im Monitor beim Blinken)
- navigationsgestützter Abstandstempomat (bremst z.B. vor engen Kurven runter)
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| Mit über 4,8 Meter Länge und einer stattlichen Breite inklusive Außenspiegeln von 2,14 Metern wird auch so manche Garage klein. Gut, dass es dafür eine Lösung gibt. Foto: Achim Stahn |
Ganz easy ...
Natürlich waren wir alle sehr skeptisch, als der mächtige Wagen von draußen via Funkschlüssel aus der engen Parklücke geholt werden sollte.
Ohne Grund, denn alles funktioniert kinderleicht.
Zuerst wird der Motor am Schlüssel durch längeres Drücken gestartet.
Dann eine andere Taste zum Vorwärtsfahren.
Fest draufdrücken, der Wagen rollt im Schrittempo voran.
Wird die Taste losgelassen, hält er sofort an.
Mit einer zweiten Taste fährt der Wagen in die andere Richtung.
Mit eingebautem Unfallschutz
Unabhängig vom Fahrer außerhalb des Autos kontrolliert das Assistenzsystem Antrieb, Bremsen und Lenkung.Ultraschallsensoren überwachen die Umgebung konstant.
Erkennt das System die Gefahr einer Kollision, zum Beispiel mit einem von links oder rechts herannahenden Fahrzeug, Fußgänger oder Radfahrer, bremst es den Sorento automatisch ab, bis der Weg wieder frei ist.
Ein Zusammenstoß wird so verhindert.
| Kia Sorento: ein SUV mit Format, auch in den Maßen ... |
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