Aus Racing Point wird Aston Martin: pünktlich zum Jahreswechsel zeigt sich der F1-Rennstall aus Silverstone statt Rosa im neuen, grünen Look
Am 21. März geht es wieder los, doch die WM startet wohl nicht wie
gewohnt in Melbourne. Denn in Australien müssten alle nach der Einreise 14 Tage lang in Quarantäne. Deshalb plant die Formel 1 die Saison diesmal in Bahrain zu beginnen.
von Achim Stahn
Nach Ferrari hat Sebastian Vettel nun bei Aston Martin angeheuert.
Er wird mit Lance Stroll im Team von dessen Vater Lawrence fahren.
Nach dem Motto „neues Auto, neues Team, neues Glück“, will er es nochmals bis ganz nach oben schaffen.
Nach dem Motto „neues Auto, neues Team, neues Glück“, will er es nochmals bis ganz nach oben schaffen.
Sicher keine leichte Aufgabe, denn Vettel kennt vor allem sein Renngefährt nicht.
Eigentlich dürfen Team-Wechsler nach Saisonende alte Wagen ihres neuen Arbeitgebers testen.
Doch die Scuderia verweigerte die Freigabe, er durfte nicht woanders fahren.
Vettels muss nun bis zu den Wintertests Anfang März in Barcelona warten.
Vettels muss nun bis zu den Wintertests Anfang März in Barcelona warten.
Doch statt früher acht Tage sind es 2021 nur noch drei.
Viel zu wenig Zeit alles zu erfahren.
Da hat es Teamkollege Lance Stroll deutlich besser.
Teambesitzer Lawrence Stroll ist optimistisch:
„Ich könnte mir keinen besseren Namen für ein Formel-1-Team vorstellen. Das weltweite Rampenlicht der Formel 1 ist unvergleichbar. Nun haben wir die Gelegenheit, ein weiteres Kapitel in der langen Motorsport-Geschichte von Aston Martin Lagonda zu schreiben.“
Und die sieht wohl auch recht gut aus.
Erfahren ist der Canadier beim Pushen berühmter Namen.
- in den 1980er-Jahren half er Ralph Lauren in Europa bekannter zu machen
- 1989 kaufte er Tommy Hilfiger und machte die Marke supererfolgreich
Die enge Verbinding zum F1-Dauersieger Mercedes ist ebenfalls perfekt.
Bereits Racing Point kaufte seine Motoren dort ein.
Aston Martin wird schon seit 2013 von Mercedes beliefert.
Von AMG kommen inzwischen Motoren.
Und dann ist da ja noch der Mercedes-F1-Teamchef Toto Wolff.
Der erfolgreiche Österreicher (48) kaufte sich bei Aston Martin ein.
Laut britischer Tageszeitung "Daily Mail" mit 37 Mio Pfund (rund 42 Mio Euro).
Fast ein Prozent des Unternehmens.
Und da hat der kanadische Milliardär Lawrence Stroll das Sagen.
Mit Co-Partnern wurde dort mächtig Geld investiert.
Spekuliert wird immer wieder auch, dass Mercedes mit der Formel 1 Schluss macht.
Dazu gehört auch, dass die Leine von Toto Wolff kürzer wird.
Die uneingeschränkte Freiheit der vergangenen Jahre sind unter Daimler-Konzernchef Ola Källenius vorbei.
Der hat zudem die Sparhosen an.
Das ist natürlich keine besonders gute Voraussetzung für die Zukunft.
Lance Stroll
Beim Grand Prix Sakhir auf dem Bahrain
International Circuit lenkte er am 6. Dezember 2020 noch unter
dem Teamnamen Racing Point seinen RP20 hinter Kollege Sergio Pérez auf Podestplatz drei.
Es war der erste Sieg für Pérez und für Racing Point in der Formel-1-Weltmeisterschaft.
Ausnahmetalent Lance Stroll erzielte seine zweite Podestplatzierung der Saison.
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