Neuer Rennwagen für die Porsche-Markenpokalserien ist noch stärker, schneller und spektakulärer: der 911 GT3 Cup
Ab der Saison 2021 wird er als neues Wettbewerbsfahrzeug für den Porsche Mobil 1 Supercup eingesetzt, ebenfalls bei den nationalen Porsche Carrera Cups in Deutschland, Frankreich, Asien und Benelux sowie erstmals in Nordamerika.
1990 stellte Porsche das erste 911 Cup-Fahrzeug auf
Basis der Generation 964 vor.
Los ging es in der Debütsaison des deutschen Porsche
Carrera Cup mit 260 PS.
1993 kam der neu
gegründete Porsche Supercup im Rahmenprogramm der Formel 1 dazu.
Im Laufe der Jahre folgten fünf weitere Generationen.
Bis heute wurden 4.251 Exemplar gebaut – einsamer Rekord im Motorsport.
Nun startet das 7. Cup-Auto auf Basis
der aktuellen Generation 992.
Das erste Porsche-Markenpokalauto mit turbobreiter Karosserie.
Mit rund 510 PS übertrifft es seinen
direkten Vorgänger um 25 PS.
Der Motor kann
mit synthetischem Kraftstoff fahren.
Das bedeutet eine signifikante
CO2-Reduzierung im Rennbetrieb.
Die Rundenzeiten soll der neue Cup-Elfer um gut ein Prozent verbessern.
Technische Daten Porsche 911 GT3 Cup (992)
Gewicht / Maße
• Basisgewicht: ca. 1.260 kg
• Länge: 4,585 Meter
• Breite Vorderachse: 1,92 Meter
• Breite Hinterachse: 1,902 Meter
• Radstand: 2,459 Meter
Motor
• wassergekühlter 6-Zylinder-Boxermotor im Heck
• Hubraum:
3.996
ccm
• Leistung: ca. 375 kW / 510 PS bei 8.400/min
• max. Drehmoment 470 Nm bei 6.150/min
• Maximaldrehzahl 8.750/min
Kraftübertragung
•
Sequenzielles Porsche 6-Gang-Klauengetriebe
• Schaltwippen am Lenkrad mit
elektronischer Schaltwalzen-Aktuatorik
• mechanisches Sperrdifferenzial
• 3-Scheiben-Sintermetall-Rennsportkupplung
• Vorderachse: einteilige Leichtmetallfelgen 12,0 J x 18 ET 25
• Reifendimension vorne: 30/65-18
• Hinterachse: Einteilige geschmiedete Leichtmetallfelgen 13 J x 18
• Reifendimension hinten: 31/71-18.
Die Karosserie
• Beim Vorgänger (Generation 991.2) 70
Prozent aus Stahl, 30 aus Aluminium.
Beim Nachfolger hat
sich dieses Verhältnis umgekehrt.
• abnehmbare Rettungsluke im
Dach entspricht dem aktuellen FIA-Standard.
• alle Scheiben sind aus leichtem Polycarbonat (kratzunempfindlich)
• Türen, Motorabdeckung und
Heckflügel aus Kohlefaser-Verbundwerkstoffen
• Fronthaube wie beim 911 Carrera aus Aluminium.
Dies senkt
nach einem Fremdkontakt die Reparaturkosten.
Preis: 225.000 Euro plus Mehrwertsteuer
Den mittig platzierten, 10,3 Zoll großen Farbmonitor haben die
Entwickler neu aufgesetzt.
Er priorisiert jene Daten
und Informationen, die dem Fahrer im Rennbetrieb nutzen.
Neben der
Motordrehzahl z.B. Wasser- und Öltemperatur, aktuell
eingelegter Gang, Fehlermeldungen oder Hinweise auf wichtige
Grundeinstellungen wie etwa „wet“ für regennasse Rennstrecken.
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