Opel-Rennbahn wurde in diesem Jahr 100 Jahre alt

Sie wurde 1919 von der Adam Opel AG in einem Wald etwa zwei Kilometer südlich von Rüsselsheim am Main am Schönauer Hof errichtet. Das Gelände ist im Besitz der Stadt Mainz, die hier ein Wasserwerk betreibt. 

Mit Spitzengeschwindigkeiten von bis zu 140 km/h war das Motodrom Anfang der 1920er Jahre der schnellste Kurs Europas und zog hunderte Menschen aus Nah und Fern zur Opel-Rennbahn.
Sie wurde für Motor-, Rad- und Motorradsportveranstaltungen genutzt

Nach dem zweiten Weltkrieg geriet sie allmählich in Vergessenheit und wurde renaturisiert. 

In den vergangenen Jahren wurde man sich der historischen Bedeutung endlich wieder bewusst und machte dieses Bauwerk der Öffentlichkeit zugänglich.

Ein Teilstück der alten Betonbahn wurde freigelegt, vermittelt einen guten Eindruck der einstigen Rennbahn. Gleichzeitig bereichert die Aussichtsplattform die daran entlang laufende Regionalparkroute Rhein Main.

 
Auf der 1,5 Kilometer langen Strecke wurden alle gerade vom Band gerollten Neuwagen überprüft. 
Auch die Raketenantriebsversuche von Fritz von Opel hatten hier ihren Ursprung. 
Die bis zu 32 Grad überhöhten Kurven der ovalen Rennbahn erlaubten 140 km/h.
Das Motodrom gehörte damals Zeit zu den schnellsten Kursen weltweit.
Und war Deutschlands erste permanente Auto- und Motorradrennstrecke.




... so sah die Strecke ursprünglich aus ...

... so sah die Strecke heute aus ...

 

 

Danke an Susanne Hartman: Fotos der Strecke in einer bezaubernden Herbstlandschaft.







Tipps zur Blog-Nutzung

Alles rund um Mobilität: Autos, Bikes, Räder, 
Nutzfahrzeuge, Insider-Tipps, Verkehrsrecht etc.
 

Einfache Themensuche
1. oben im Blog mit der Lupe
(Suchwort eingeben, alles dazu wird gezeigt)
2. Kästen am Textende anklicken


Interessantes senden an:  
achim.stahn@interpress-ipr.de

 

want to know more: 

press buttons below

Kommentare

Beliebte Posts aus diesem Blog

Ein weiterer Volkswagen-Bestseller wird elektrisch: neuer ID. Tiguan startet Anfang 2027 als Nachfolger von ID.4 und ID.5