Fahrt mit dem Auto in den Urlaub: auf die Verteilung kommt es an
Die Straßenverkehrsordnung (Paragraf 22) verlangt, Ladung so zu verstauen und zu sichern, dass sie selbst bei einer Vollbremsung oder einer plötzlichen Ausweichbewegung nicht verrutschen, umfallen, rollen, herabfallen oder vermeidbaren Lärm erzeugen kann.
von Edda Stahn
Doch das gilt nicht nur für Nutzfahrzeuge.
Karsten Graef von TÜV SÜD:
„Fahrzeughalter und Fahrer tragen auch für normale Autos die Verantwortung.“

Dennoch machen sich viel zu wenige Gedanken über:
- richtiges Verstauen
- Sicherung von Gegenständen im Auto
Auch in der Ferienzeit spielt das oft keine Rolle.
Doch beim Beladen mit Urlaubsgepäck ist rasch die Grenze des Erlaubten erreicht.
Überschritten werden dürfen nicht:
- das zulässige Gesamtgewicht
- die zulässigen Achslasten
Sicherste Messmethode:
startbereit und vollbetankt auf eine Waage stellen.
Öffentliche Waagen gibts in fast jeder Gemeinde.
Adressen: Internet, Gemeindeverwaltungen.
Bei mehr als 20 Prozent: 95 Euro plus 1 Punkt
Das Lademaximum zu ermitteln, ist etwas kniffelig.
So geht‘s:
Zulässiges Gesamtgewicht – Leergewicht = maximale Zuladung
Inklusive aller Mitfahrer und Gepäck.
Im Leergewicht sind bereits 75 kg für den Fahrer drin.
Die entsprechenden Zahlen stehen in der Zulassungsbescheinigung Teil 1.
Die hieß früher Fahrzeugschein.
Dafür brauchen Sie eine Lupe ....?!
F.1 bzw. F.2 = Gesamtgewicht
G = Leergewicht
Real kann das tatsächliche Leergewicht deutlich höher liegen.
Grund: Ausstattungsvarianten und Extras.
Plus 200 kg und mehr sind durchaus möglich.
Guter Rat daher:
Fahrzeugpapiere + Bedienungsanleitung genau studieren.
Karsten Graef:
„So bleiben von der theoretischen Ladekapazität von z.B. 500 kg rasch nur noch 300 übrig.
Bei drei Mitreisenden je 75 kg sind das schon 225 kg, fürs Gepäck bleiben so nur noch 75.“
- Zurr-/Klemmschlossgurte oder Ladungssicherungsnetze nutzen
- Rückhaltesysteme oder Schutzgitter zwischen Rücksitzbank und Kofferraum
- ohne Schutzgitter Kofferraum nur bis Oberkante der Rückenlehne beladen
- die so genannte Hutablage muss immer frei bleiben
- der Blick in den Rückspiegel sollte möglich sein
- kleinere Gegenstände (Smartphones etc.) sicher unterbringen
- Warndreieck + Erste-Hilfe-Kasten nicht unterm Gepäck vergraben
Rechtlich gelten sie als Ladung, dies muss richtig gesichert sein.
Eine stabile Transportbox ist anzuraten (gut befestigt).
Für XL-Boxen ist der Laderaum größerer Modelle besser.
Quer zur Fahrtrichtung gestellt, an der Rücksitzbanklehne.
So verteilen sich beim Crash auftretende Kräfte seitlich recht gleichmäßig auf den gesamten Körper.
Bei Limousinen eignet sich der Fußraum hinter dem Vordersitz.
Durch ein stabiles Trenngitter zwischen Laderaum und Sitzplätzen werden insbesondere bei schweren Unfällen die Risiken für Passagiere auf der Rücksitzbank noch einmal reduziert.
Hundeprofis, etwa bei der Polizei, transportieren ihre vierbeinigen Partner immer so.
Nutzfahrzeuge, Insider-Tipps, Verkehrsrecht etc.
Einfache Themensuche
1. oben im Blog mit der Lupe
(Suchwort eingeben, alles dazu wird gezeigt)
2. Kästen am Textende anklicken
Interessantes senden an:
achim.stahn@interpress-ipr.de
von Edda Stahn
Doch das gilt nicht nur für Nutzfahrzeuge.
Karsten Graef von TÜV SÜD:
„Fahrzeughalter und Fahrer tragen auch für normale Autos die Verantwortung.“

Dennoch machen sich viel zu wenige Gedanken über:
- richtiges Verstauen
- Sicherung von Gegenständen im Auto
Auch in der Ferienzeit spielt das oft keine Rolle.
Doch beim Beladen mit Urlaubsgepäck ist rasch die Grenze des Erlaubten erreicht.
Überschritten werden dürfen nicht:
- das zulässige Gesamtgewicht
- die zulässigen Achslasten
Sicherste Messmethode:
startbereit und vollbetankt auf eine Waage stellen.
Öffentliche Waagen gibts in fast jeder Gemeinde.
Adressen: Internet, Gemeindeverwaltungen.
Zuviel wird bestraft
Mehr als 5 Prozent mehr als erlaubt kosten bereits.Bei mehr als 20 Prozent: 95 Euro plus 1 Punkt
Das Lademaximum zu ermitteln, ist etwas kniffelig.
So geht‘s:
Zulässiges Gesamtgewicht – Leergewicht = maximale Zuladung
Inklusive aller Mitfahrer und Gepäck.
Im Leergewicht sind bereits 75 kg für den Fahrer drin.
Die entsprechenden Zahlen stehen in der Zulassungsbescheinigung Teil 1.
Die hieß früher Fahrzeugschein.
Dafür brauchen Sie eine Lupe ....?!
F.1 bzw. F.2 = Gesamtgewicht
G = Leergewicht
Real kann das tatsächliche Leergewicht deutlich höher liegen.
Grund: Ausstattungsvarianten und Extras.
Plus 200 kg und mehr sind durchaus möglich.
Guter Rat daher:
Fahrzeugpapiere + Bedienungsanleitung genau studieren.
Karsten Graef:
„So bleiben von der theoretischen Ladekapazität von z.B. 500 kg rasch nur noch 300 übrig.
Bei drei Mitreisenden je 75 kg sind das schon 225 kg, fürs Gepäck bleiben so nur noch 75.“
Urlaubsgepäck sicher verstauen, so geht's
- schwere Taschen und Koffer zuerst einladen, lückenlos an der Rückbank platziert- Zurr-/Klemmschlossgurte oder Ladungssicherungsnetze nutzen
- Rückhaltesysteme oder Schutzgitter zwischen Rücksitzbank und Kofferraum
- ohne Schutzgitter Kofferraum nur bis Oberkante der Rückenlehne beladen
- die so genannte Hutablage muss immer frei bleiben
- der Blick in den Rückspiegel sollte möglich sein
- kleinere Gegenstände (Smartphones etc.) sicher unterbringen
- Warndreieck + Erste-Hilfe-Kasten nicht unterm Gepäck vergraben
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| Auch im Reisemobil müssen Hunde gesichert werden, damit ihnen im Notfall möglichst nichts passiert. Foto Dethleffs |
Mitreise von Hunden
Eine direkte Anschnallpflicht für Tiere gibt es nicht.Rechtlich gelten sie als Ladung, dies muss richtig gesichert sein.
Eine stabile Transportbox ist anzuraten (gut befestigt).
Für XL-Boxen ist der Laderaum größerer Modelle besser.
Quer zur Fahrtrichtung gestellt, an der Rücksitzbanklehne.
So verteilen sich beim Crash auftretende Kräfte seitlich recht gleichmäßig auf den gesamten Körper.
Bei Limousinen eignet sich der Fußraum hinter dem Vordersitz.
Durch ein stabiles Trenngitter zwischen Laderaum und Sitzplätzen werden insbesondere bei schweren Unfällen die Risiken für Passagiere auf der Rücksitzbank noch einmal reduziert.
Hundeprofis, etwa bei der Polizei, transportieren ihre vierbeinigen Partner immer so.
Tipps zur Blog-Nutzung
Alles rund um Mobilität: Autos, Bikes, Räder,Nutzfahrzeuge, Insider-Tipps, Verkehrsrecht etc.
Einfache Themensuche
1. oben im Blog mit der Lupe
(Suchwort eingeben, alles dazu wird gezeigt)
2. Kästen am Textende anklicken
Interessantes senden an:
achim.stahn@interpress-ipr.de

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