Formel-1: Alfa Romeo Racing Orlen hat für die Saison 2020 tüchtig zugelegt

Die ersten Testfahrten in Barcelona waren vielversprechend, mal sehen, was das Team daraus macht.

Zu den Wintertestfahrten präsentierte Sauber Motorsport (leitet und führt den Einsatz des Teams) den Rennwagen für die Saison 2020 auf dem 4,655 Kilometer langen Circuit de Barcelona-Catalunya.

Typname: C39
Technischer Direktor: Jan Monchaux
Stammpiloten: Kimi Räikkönen & Antonio Giovinazzi
Reservefahrer: Robert Kubica
Entwicklungsfahrerin: Tatiana Calderon


Die Lackierung entstand in enger Zusammenarbeit mit Centro Stile Alfa Romeo.
In klassischem Rot von Alfa Romeo plus scharlachrote Streifen.
Die reichen nun bis zum Bug des Chassis.
ORLEN-Logos schmücken unter anderem die Sidepods und den Heckflügel.
Das insgesamt starke Design ist in der Tradition von Sauber Motorsport.
Die schweizer Racing-Spezialisten feiern 2020 ihr 50-jähriges Gründungsjubiläum.




Nur scheinbar hat der C39 eine Ähnlichkeit mit seinem Vorgänger.
Tatsächlich ist es ein komplett neues Konzept, das dem Team helfen soll, sich weiter an die Spitze des Startfeldes zu bewegen.


Hier einige Originalzitate der wichtigsten Personen im Team

Frédéric Vasseur, CEO Sauber Motorsport:
„Der C39 ist das Resultat harter Arbeit und Visionen zahlreicher extrem engagierter Mitarbeiter.
Er beweist die Qualität von jedermann in unserem Team.
Wir hoffen, dass er uns helfen wird, unser Team voranzubringen, unser Ziel zu erreichen.
Wir wollen weiterhin morgen einen besseren Job als heute machen.
Es gibt keine Ziellinie ­ jeder muss voll fokussiert und engagiert sein und bleiben.
Im Vergleich zum Beginn des Jahres 2018, haben wir einen großen Schritt nach vorn getan.
Wir müssen auf diesem Weg allerdings noch weiter gehen.“


Jan Monchaux, Technischer Direktor Alfa Romeo Racing ORLEN:
„Beim C39 handelt es sich um eine natürliche Weiterentwicklung des letztjährigen Autos.
Aauch wenn er nicht viel mit seinem Vorgänger gemeinsam hat.
Sieht man von den Felgen, Reifen und einigen internen Komponenten ab, gibt es kaum ein sichtbares Teil, das gleich geblieben ist.
Es ist der übliche Prozess ständiger Verbesserung und trotzdem ein brandneues Biest.
Wir gehen davon aus, dass wir uns gegenüber dem Vorjahr steigern, einen Schritt nach vorn machen und hoffentlich an der Spitze des Mittelfeldes mitkämpfen können.“


Xevi Pujolar, Head of Track Engineering: 
„Während der ersten Testtage geht es nicht speziell darum, Leistung zu finden.
Sondern eher um das Verständnis für das Auto und dessen Fahrverhalten.
Auf diese Ziele war unser Programm zugeschnitten.
Wir können mit unserem ersten Arbeitstag zufrieden sein.
Der Wagen lief zuverlässig, wir konnten auf der Checkliste alle Punkte abhaken.“

Zum Auftakt der Saisonvorbereitungs-Testfahrten auf dem Circuit de Barcelona-Catalunya teilten sich Robert Kubica und Antonio Giovinazzi die Arbeit auf der Piste.
Am Tag zwei kam Kimi Räikkönen dazu.

Robert Kubica (Startnummer 88): 
„Ein neue Team-Baby zu fahren, das ist immer mit reichlich Emotionen verbunden.
Was aber wirklich zählt, ist, einen produktiven Tag verbracht zu haben.
Und das war diesmal recht reibungslos, unterm Strich ein guter Auftakt.
Obwohl noch viele Dinge ausgetestet werden müssen.“

Antonio Giovinazzi (Startnummer 99):
„Mein erster Eindruck vom Auto ist ziemlich gut.
Wir fuhren meistens Long-Runs.
Bin gespannt, wie sich das Auto mit weniger Sprit an Bord und auf weichen Reifen verhält.
Aber das Wichtigste ist, dass überhaupt keine Probleme auftauchten.“

Kimi Räikkönen (Startnummer 7):
„Für meinen ersten Testtag war das okay.
Wichtig ist, dass alles ohne nennenswerte Probleme gut zu funktionieren scheint.
Der erste Eindruck ist ziemlich positiv, aber wir befinden uns erst am Anfang.
Meiner Ansicht nach haben wir im Vergleich zu 2019 einen Schritt nach vorn gemacht.“




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