„Fire on Ice“: Hans-Joachim Stuck fährt 1976er Jägermeister Formel-1-Rennwagen beim GP Ice Race

Bei der zweiten Auflage des neuen GP Ice Race (1./2. Februar 2020) fährt „Strietzel“ Stuck seinen legendären March-Cosworth aus der Formel-1-Saison 1976 auf dem alten Flugplatz in Zell am See-Kaprun. Die deutsche Motorsport-Legende wird den 480 PS starken historischen Rennwagen erstmalig auf Eis und Schnee bewegen.
von Achim Stahn

Skijöring mal anders: statt zwei Pferdestärken ziehen den Skifahrer über 100

St. Moritz, Olympische Winterspiele im Jahr 1928: reiterlose Pferde ziehen erstmal Skifahrer mit maximaler Geschwindigkeit über die Rennpiste.
Der „Skijöring“ genannte Sport wird sehr schnell Kult, erfasst bald den Motorsport.
In Zell am See fuhren bereits 1938 die ersten motorisierten Renntandems übers Eis.
Bald darauf fanden erste Eisrennen für Motorräder aller Klassen und Autos statt.

Auch heute haben die Rennen auf der gefrorenen Piste nichts an Faszination verloren:
Eis und Kälte, heiße Motoren und Benzinduft, Gummi und Spikes, extreme Fahrstrecken und sportliche Präzision sind eine ganz hervorragende Mischung.
Das meinen auch Ferdinand Porsche und Vinzenz Greger.
Beide haben dies Sportevent 2019 wieder aufgeweckt – mit hohen Besucherzahlen.

Ferdinand Porsche und Vinzenz Greger sorgen für ein eiskaltes PS-Feuerwerk.      Foto. Daniel Fessl

Stuck unterstützt das GP Ice Race.
Die Idee von Ferdinand Porsche und Vinzenz Greger hat ihm sofort gefallen.
Er fuhr vom Formel-1-Renner bis zu Sportprototypen und Tourenwagen so ziemlich jedes Rennauto.
Doch nie zuvor pilotierte er einen Grand-Prix-Rennwagen auf Eis und Schnee.
Das wird er jetzt tun.

Die Formel-1 verwendete in den frühen 1970er Jahren Motoren mit drei Litern Hubraum.
Die meisten Teams (auch March) nutzten Cosworth V8 mit rund 480 PS bei 11.200 Touren.

Hans-Joachim Stuck debütierte in der F1 zur Saison 1974 im March-Cosworth 741.
Beim Großen Preis von Monaco kollidierte er mit dem späteren Weltmeister James Hunt.
Stucks Fahrzeug mit der Chassisnummer 741/1 wurde dabei erheblich beschädigt.

Nach Neuaufbau und zahlreichen Modifikationen ist er heute wieder im Originalzustand.
Inklusive der legendären Jägermeister Lackierung.
Und Teil des Teams ‘72STAGPOWER.

Hans-Joachim Stuck wird mit seinem originalen Formel-1-Renner March-Cosworth in Jägermeister-Lackierung beim zweiten GP Ice Race (1./2. Februar) in Zell am See-Kaprun zu sehen sein.

‘72STAGPOWER

Unter diesem Namen kehrt ein Rudel historischer Renn- und Sportwagen in die Classic-Szene zurück.
“72“ steht dabei für das Jahr 1972.
„Stag“ (Hirsch) ist ein Verweis auf das Markenlogo, steht für „The Spirit of Jägermeister Racing“.


Dieses Team wurde ursprünglich 1972 gegründet und bestand bis zum Jahr 2000.
‘72STAGPOWER setzt nun diese Tradition fort.
Dahinter steckt ein Vater-Sohn-Gespann:
- Eckhard Schimpf, der von 1972 bis 2000 für Jägermeister das Rennteam leitete
- Sohn Oliver Schimpf

Unterstützt werden sie von der Unternehmerfamilie Mast-Jägermeister.
Zusätzlich zum F1-Rennwagen March-Cosworth 741 sind beim GP Ice Race zu sehen:
- ein Formel-2-Monoposto March-BMW aus dem Jahr 1977
- ein Gruppe-5-Tourenwagen BMW 320
- ein Sportprototyp Porsche 956 C
Alle natürlich in der orangefarbenen Jägermeister-Lackierung.



Das GP Ice Race bietet spektakulären Motorsport in acht verschiedenen Klassen.

Die Bandbreite reicht vom modernen R5-Rallyeauto über klassische Rennwagen und Buggys bis zum Skijöring, bei dem Skiläufer von Rennwagen gezogen werden.





Porsche Design ist erneut offizieller Zeitnehmer des GP Ice Race.
Die 2. Neuauflage des Eisrennens wird mit einem speziell gestalteten Chronographen gefeiert:
- mit 42-mm-Gehäuse Titangehäuse
- schwarzer Titancarbid-Beschichtung
Preis: 4.295 Euro

Erhältlich
- im Online-Shop (www.porsche-design.com)
- in Porsche Design Stores
- im ausgewählten Fachhandel


Mehr zum Eisrennen auch hier:

www.gpicerace.com





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