IAA 2019: Kult-Veredler Rainer Buchmann stellt einige Ikonen in Halle 4 aus
In den 70er Jahren und auch später war ein bb-Fahrzeug das Nonplusultra. Teuer aber auch ebenso einmalig und heiß begehrt. Vor allem die 911er. Schön, sie mal wieder zu sehen, hautnah.
Achim Stahn berichtet live von der IAA
Das Buchstaben-Doppel bb steht für die Brüder Rainer und Dieter Buchmann, die 1973 ihre Tuningfirma gemeinsam in Frankfurt am Main gründeten.
1976 sorgten die Buchmanns mit einem zum Targa umgebauten Porsche 911 in schillernden Regenbogenfarben für Aufsehen.
In den Firmenfarben des Sofortbildkamera-Herstellers Polaroid lackiert, stand das Auto als Eyecatcher auf dessen Stand bei der Fachmesse Photokina.
Walter Scheel, der damalige Bundespräsident, ließ sich in dem Targa fotografieren, landete auf etlichen Titelseiten.
Von dem Tag an war Buchmanns Tuningfirma schlagartig die Topadresse in der Szene.
Viele werden dieses Auto aus dem Kult-Film „Car Napping: bestellt - geklaut -geliefert“ (1980) kennen.
Neben den Hauptdarstellern (z.B. Eddie Constantine) waren vor allem der Regenbogen-Porsche und der futuristische CW 311 die Stars des Films. Für letzteres Auto bekam er als erster und bislang einziger Tuner das okay von Mercedes-Benz, einen Stern auf dem Supersportwagen zu platzieren.
Was viele nicht wissen: bei Drehaufnahmen auf dem Salzburgring saß auch Niki Lauda am Steuer.

Den geeigneten Partner fand er bei bb Auto Exklusiv Service, Tuner Rainer Buchmann.
Gemeinsam entwickelten sie den auf Teilen von Mercedes-Benz und Porsche basierenden CW 311.
Der Name ergab sich durch den damals sensationellen cw-Wert von 0,311.
Die Entwicklungszeit dauerte von 1972 bis 1978.
Vorgestellt wurde der Prototyp 1978.
Unter dem bb-Markenzeichen.
1978 gab auch der TÜV seinen Segen.
Der Wagen blieb ein voll fahrtaugliches Einzelstück.
Auch Buchmanns Vorliebe für ausgefallene Farben finden sich im CW 311.
Der wurde zwar in Weiß lackiert, doch in einem Perlglanzlack – eine Neuheit von Merck.
Auch auf diesem Gebiet war Buchmann ein Pionier.
Erst Jahre später wurden die neuartigen Perlglanzpigmente in der Serienproduktion eingesetzt.
Auf Basis des CW 311 entstanden spätere Isdera-Fahrzeuge in Kleinserie, wie der Imperator 108i.
Der sieht dem Original sehr ähnlich, wird oft mit ihm verwechselt.
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Tipps zur Nutzung
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Achim Stahn berichtet live von der IAA
Das Buchstaben-Doppel bb steht für die Brüder Rainer und Dieter Buchmann, die 1973 ihre Tuningfirma gemeinsam in Frankfurt am Main gründeten.
1976 sorgten die Buchmanns mit einem zum Targa umgebauten Porsche 911 in schillernden Regenbogenfarben für Aufsehen.
In den Firmenfarben des Sofortbildkamera-Herstellers Polaroid lackiert, stand das Auto als Eyecatcher auf dessen Stand bei der Fachmesse Photokina.
Walter Scheel, der damalige Bundespräsident, ließ sich in dem Targa fotografieren, landete auf etlichen Titelseiten.
Von dem Tag an war Buchmanns Tuningfirma schlagartig die Topadresse in der Szene.
Viele werden dieses Auto aus dem Kult-Film „Car Napping: bestellt - geklaut -geliefert“ (1980) kennen.
Neben den Hauptdarstellern (z.B. Eddie Constantine) waren vor allem der Regenbogen-Porsche und der futuristische CW 311 die Stars des Films. Für letzteres Auto bekam er als erster und bislang einziger Tuner das okay von Mercedes-Benz, einen Stern auf dem Supersportwagen zu platzieren.
Was viele nicht wissen: bei Drehaufnahmen auf dem Salzburgring saß auch Niki Lauda am Steuer.

Hintergrundwissen zum CW 311
Eberhard Schulz, damals Entwickler bei Porsche und späterer Gründer der Marke Isdera, wollte in den 1970er Jahren seine Vorstellung für einen Nachfolger des legendären 300 SL realisieren.Den geeigneten Partner fand er bei bb Auto Exklusiv Service, Tuner Rainer Buchmann.
Gemeinsam entwickelten sie den auf Teilen von Mercedes-Benz und Porsche basierenden CW 311.
Der Name ergab sich durch den damals sensationellen cw-Wert von 0,311.
Die Entwicklungszeit dauerte von 1972 bis 1978.
Vorgestellt wurde der Prototyp 1978.
Unter dem bb-Markenzeichen.
1978 gab auch der TÜV seinen Segen.
Der Wagen blieb ein voll fahrtaugliches Einzelstück.
Auch Buchmanns Vorliebe für ausgefallene Farben finden sich im CW 311.
Der wurde zwar in Weiß lackiert, doch in einem Perlglanzlack – eine Neuheit von Merck.
Auch auf diesem Gebiet war Buchmann ein Pionier.
Erst Jahre später wurden die neuartigen Perlglanzpigmente in der Serienproduktion eingesetzt.
Auf Basis des CW 311 entstanden spätere Isdera-Fahrzeuge in Kleinserie, wie der Imperator 108i.
Der sieht dem Original sehr ähnlich, wird oft mit ihm verwechselt.
.
Tipps zur Nutzung
1. Hier finden Sie alles rund um das Thema Mobilität:Autos, Motorräder, Räder, Nutzfahrzeuge, Ratgeberthemen, Verkehrsrecht und mehr
2. Oben im Blog mit der Lupe gezielt nach Themen, Autos, Autohäusern, Namen suchen.
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3. Begriff in den Kästen am Textende anklicken: passenden Themen werden angezeigt
4. Etwas Interessantes für uns bitte senden an: achim.stahn@interpress-ipr.de









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