Lamborghini Super Trofeo Europe: überzeugende Vorstellung von Konrad Motorsport in Misano

Lamborghini hat auch in unserer Region viele Fans, das betrifft den Markenpokal ebenfalls. Vor allem dann, wenn ein deutsches Team mit dabei ist. So wie gerade in Italien.


Da war am vergangenen Wochenende ein Rennwagen aus dem Team von Konrad Motorsport auf dem 4,2 km langen Misano World Circuit Marco Simoncelli.
Dort erreichten Axcil Jefferies (Simbabwe) und Vincent Schwartz (St. Ingbert, Saarland) in der Pro-Klasse einen siebten und einen fünften Platz.

Erstmals nahm das Team aus Verl an einem Nachtrennen des Lamborghini Markenpokals teil.
Mit Axcil Jefferies (25), der bereits für Konrad Motorsport beim 24-Stunden-Klassiker auf dem Nürburgring im Einsatz war, ging der Pro-Am-Sieger der diesjährigen Lamborghini Super Trofeo Middle East an den Start.
Auch Teamkollege Vincent Schwartz (24) war 2019 bereits für Konrad Motorsport erfolgreich.
Er siegte im Februar in der Amateur-Klasse der Lamborghin Super Trofeo Middle East.


Der erste Lauf
Das Auftaktrennen begann für den türkis-farbenen Huracán GT3 Evo mit einem tollen ersten Stint.
In dem mit vielen italienischen Profi-Rennfahrern besetzten Fahrerfeld hielt Jefferies lange Zeit die vierte Position im Spitzenfeld, arbeitete sich bis auf Rang zwei vor.
Erst ein Boxenstopp warf das Team aus Verl weit zurück.
Die Umbauarbeiten beim Fahrerwechsel verliefen nicht reibungslos = 37 Sekunden Zeitverlust. Endergebnis: Gesamtrang 13 und Platz 7 in der Pro-Wertung.

Teamchef Franz Konrad nach dem Rennen eins:
„Wir sind zum ersten Mal in Misano gefahren und dazu nachts! Vor einer Woche waren wir noch beim 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring, so konnten wir im Vorfeld nicht viele Testläufe absolvieren. Dafür, dass wir uns nur sehr knapp vorbereiten konnten, war das eine tolle Leistung!“


Der zweite Lauf
Er verlief reibungslos.
Im Qualifying pilotierte Schwartz den  Lamborghini auf Rang elf und rollte als Startfahrer los.
Am Ende fuhr das Team als Sechster über die Ziellinie = 5. Rang in der Pro-Wertung.

Franz Konrad zum Gesamtergebnis:
„Wenn man bedenkt, dass die Fahrerduos vieler Teams aus italienischen Top-Piloten bestehen, die regelmäßig auf diesem Kurs testen, können wir mit unserem Ergebnis mehr als zufrieden sein. Vincent ist ein sehr junger Fahrer, der noch nie in der Pro-Klasse gelistet war und Axcil saß in der letzten Woche noch beim 24-Stunden-Rennen im Auto. Unter diesen Voraussetzungen haben wir zwei starke Rennen absolviert.“

Der nächste Einsatz:
4. Lauf der VLN Langstreckenmeisterschaft Nürburgring am 13. Juli.


Teamchef Franz Konrad












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