Cool statt kühl: puristische Front kennzeichnet künftige Opel-Modelle
Zwei Kernmerkmale der neuen Designphilosophie sind der so genannte
- Opel Kompass
- und der Opel Vizor.
Beide Elemente haben Wurzeln bei früheren Opel-Modellen mit Kult-Status – etwa dem Manta der ersten Generation. Der neue Opel Vizor spielt über die Hauptrolle als Markengesicht hinaus auch die des Türöffners hin zur Elektro- und autonomen Mobilität. Ein weiteres Zeichen dafür, dass die kommenden Modelle fit für die Zukunft sind, denn im Schutze des Vizors findet sich der perfekte Platz für Sensoren und Kameras moderner Fahrzeuge.
Seit jeher hat Opel den Anspruch, moderne Technologien einem breiten Publikum zugänglich zu machen. Gleichzeitig brachte die Marke mit dem Blitz immer wieder Modelle hervor, die aus der Masse herausragten – wie 1970 der Manta A. Perfekte Proportionen, klare Linien, tiefe Taille, langgestreckte Haube und kräftiges Heck sorgten für einen begehrenswert sportlichen Auftritt.
Der vorgereckte schwarze Grill mit Doppelscheinwerfern und Chromfassung prägte das ebenso schlichte wie typische Frontdesign – eine Inspirationsquelle für Opels Designer heute.
Tatsächlich trug der Manta viele Merkmale zur Schau, die heute unter dem Namen „Opel Kompass“ zusammengefasst werden:
- die Bügelfalte in der Motorhaube leitet die vertikale Achse ein
- die Doppelscheinwerfer bilden die horizontale Achse
- der Opel-Blitz sitzt prominent am Kreuzungspunkt beider Achsen.
Diese klassische Anordnung hat bei Opel Tradition. Die aktuelle Studie GT X Experimental zeigt die weiterentwickelte Form: Auch hier bündelt der Opel Kompass die Designelemente in zwei dominante Achsen, die sich am zentralen Blitz treffen. Das Markenlogo ist mehr denn je der optische Mittelpunkt. Die vertikale Achse wird durch die nun noch schärfere und klarere Bügelfalte in der Motorhaube bestimmt, die unterhalb des Blitzes weitergeführt wird. Beim GT X Experimental symbolisiert die charakteristische flügelförmige Grafik des Tagfahrlichts die horizontale Achse. Das werden wir in allen künftigen Opel-Modellen sehen. Das Thema spiegelt sich auch in der Rückansicht wider und zeigt den Opel Kompass in Reinform: Der Blitz in der Mitte verbindet auch hier die horizontale Linie der flügelförmigen Rückleuchten mit der vertikalen Linie, die sich von der Dachantennen-Finne bis hinab zur akzentuierten Bügelfalte im Stoßfänger zieht.
Opel Vizor: cooler Look statt Kühlungsfunktion
Mit der Manta-Front als Vorbild und dem Ziel vor Augen „ein möglichst puristisches Design“, formten die Designer ein neues Opel-Gesicht, das den Pioniergeist des Unternehmens ausdrückt. Dabei umrahmt der Opel Vizor in Form eines flächig schwarzen Moduls die Scheinwerfer und das Markenemblem. Während der betont schlichte Manta-Grill vor allem dazu diente, die 1,6- und 1,9-Liter-Benziner mit Kühlluft zu versorgen, wird der Vizor zunehmend andere Funktionen und Anforderungen erfüllen, die sich durch künftige Mobilitäts-Technologien ergeben.
Das Vollelektro-Modell GT X Experimental braucht Kühlluftzufuhr via Grill nicht mehr. Stattdessen sind dort Hightech-Komponenten verbaut, Kameras und Sensoren für Assistenzsysteme und autonome Fahrfunktionen. Oder modernste LED-Matrix-Scheinwerfer-Technologie, flügelförmiges Tagfahrlicht und LED-Blitz, der den Betriebszustand des Fahrzeugs in verschiedenen Farben anzeigt – alles unter getöntem Plexiglas. Das neue, unverwechselbare Designelement Opel Vizor wird alle Modelle des Unternehmens in den späteren 2020er Jahren kennzeichnen.
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