Alles Lüge oder was?: Mercedes muss 280.000 Diesel-Fahrzeuge bei uns in die Werkstatt rufen, europaweit sind es 690.000
Bisher hat Daimler zurückgewiesen, dass an der Abgasreinigung seiner
Diesel etwas nicht rechtens sein könnte. Verkehrsminister Scheuer sieht
das anders – mit unangenehmen Folgen für den Autobauer.
Die Marke mit dem Stern muss laut Bundesverkehrsministerium bei dem schon angekündigten Rückruf wegen unzulässiger Abschalteinrichtungen bei der Abgasreinigung europaweit knapp 700.000 Fahrzeuge mit Dieselmotorisierung in die Werkstätten holen.
Verkehrsminister Andreas Scheuer (CSU) hatte den Rückruf bereits vor einigen Wochen nach einem Gespräch mit Konzernchef Dieter Zetsche angekündigt. Damals lag die Zahl noch bei 774.000 Fahrzeugen, 238.000 davon in Deutschland.
Das Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) soll bereits mit der Prüfung neuer Abgas-Software beschäftigt sein. Das Magazin „Der Spiegel“ hatte als erster über die Anordnung berichtet.
Auf Nachfrage von »kfz-betrieb« teilte das KBA mit, dass folgende Baureihen von dem Rückruf betroffen sind:
Laut Hersteller soll es sich bei allen betroffenen Modellen um folgende Fahrzeuge handeln:
1. mit der Abgasnorm Euro-6b
2. „deren Produktion spätestens Ende Mai 2018 (überwiegend deutlich eher) ausgelaufen ist“.
Laut »kfz-betrieb« wies ein Sprecher von Daimler darauf hin, dass sich alleine von der Modell- und Motorenbezeichnung nicht zweifelsfrei klären ließe, ob das jeweilige Fahrzeug Teil der Aktion ist.
Um das klären zu können, will Daimler „zeitnah ein Online-Tool anbieten“, mit dem sich überprüfen lässt, ob ein Fahrzeug Teil des Rückrufs sein wird.
Im Rahmen dessen soll eine neue Software für die Motorsteuerung aufgespielt werden.
Zeitaufwand: bis zu einer Stunde.
Bis das KBA die Freigabe für die Updates erteilt, können laut Daimler noch einige Monate verstreichen.
Zur Feststellung des KBA zum Vito sagte Daimler damals. „Die Funktionen sind Teil eines komplexen Abgasreinigungssystems, das eine robuste Abgasreinigung bei unterschiedlichen Fahrbedingungen und über die Nutzungsdauer eines Fahrzeugs sicherstellen soll“.
Daimler hält auch bei der erneuten Anordung die beanstandeten Funktionen nicht für illegal, will eine rechtliche Klärung.
Laut Bundesverkehrsministerium kann es durch die eingebauten Einrichtungen im Fahrbetrieb zu erhöhten Stickoxid-Emissionen kommen.
Die Marke mit dem Stern muss laut Bundesverkehrsministerium bei dem schon angekündigten Rückruf wegen unzulässiger Abschalteinrichtungen bei der Abgasreinigung europaweit knapp 700.000 Fahrzeuge mit Dieselmotorisierung in die Werkstätten holen.
Verkehrsminister Andreas Scheuer (CSU) hatte den Rückruf bereits vor einigen Wochen nach einem Gespräch mit Konzernchef Dieter Zetsche angekündigt. Damals lag die Zahl noch bei 774.000 Fahrzeugen, 238.000 davon in Deutschland.
Das Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) soll bereits mit der Prüfung neuer Abgas-Software beschäftigt sein. Das Magazin „Der Spiegel“ hatte als erster über die Anordnung berichtet.
Auf Nachfrage von »kfz-betrieb« teilte das KBA mit, dass folgende Baureihen von dem Rückruf betroffen sind:
- Vito mit 1,6 Liter Diesel (Motor OM 622)
- ML mit 3,0 Liter Diesel (Motor OM 642)
- GLE mit 3,0 Liter Diesel (Motor OM 642)
- GL mit 3,0 Liter Diesel (Motor OM 642)
- GLS mit 3,0 Liter Diesel (Motor OM 642)
- C-Klasse 1,6 Liter Diesel (Motor OM 626)
- V-Klasse 2,2 Liter Diesel (Motor OM 651)
- GLC 2,2 Liter Diesel (Motor OM 651)
Laut Hersteller soll es sich bei allen betroffenen Modellen um folgende Fahrzeuge handeln:
1. mit der Abgasnorm Euro-6b
2. „deren Produktion spätestens Ende Mai 2018 (überwiegend deutlich eher) ausgelaufen ist“.
Laut »kfz-betrieb« wies ein Sprecher von Daimler darauf hin, dass sich alleine von der Modell- und Motorenbezeichnung nicht zweifelsfrei klären ließe, ob das jeweilige Fahrzeug Teil der Aktion ist.
Um das klären zu können, will Daimler „zeitnah ein Online-Tool anbieten“, mit dem sich überprüfen lässt, ob ein Fahrzeug Teil des Rückrufs sein wird.
Im Rahmen dessen soll eine neue Software für die Motorsteuerung aufgespielt werden.
Zeitaufwand: bis zu einer Stunde.
Bis das KBA die Freigabe für die Updates erteilt, können laut Daimler noch einige Monate verstreichen.
Daimler legt Widerspruch ein
Laut Hersteller, wird mit den Behörden zusammengearbeitet. Doch wie zuvor
schon beim Kleintransporter Vito, wird auch hier erneut Widerspruch eingelegt.Zur Feststellung des KBA zum Vito sagte Daimler damals. „Die Funktionen sind Teil eines komplexen Abgasreinigungssystems, das eine robuste Abgasreinigung bei unterschiedlichen Fahrbedingungen und über die Nutzungsdauer eines Fahrzeugs sicherstellen soll“.
Daimler hält auch bei der erneuten Anordung die beanstandeten Funktionen nicht für illegal, will eine rechtliche Klärung.
Laut Bundesverkehrsministerium kann es durch die eingebauten Einrichtungen im Fahrbetrieb zu erhöhten Stickoxid-Emissionen kommen.


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