Die DTM rollt in die Halbzeitpause: an diesem Wochenende steht noch Zandvoort an
In Zandvoort werden an diesem Wochenende die DTM-Läufe neun und zehn der laufenden Saison ausgetragen, dann ist erst einmal Halbzeit in der eindeutig populärsten internationalen Tourenwagenserie.
Der niederländische Kurs ist mit seinen schnellen Kurven und stets sandigem Untergrund fahrerisch sehr anspruchsvoll. Nur einen Steinwurf von der Nordsee entfernt, schlängelt er sich 4,307 Kilometer durch die Dünen. Sand auf die Fahrbahn beansprucht zusammen mit dem rauen Asphalt die Lauffläche der Reifen stark. „Dort geraten die Fahrzeuge immer wieder ins Rutschen. In diesem Jahr könnte sich das noch verstärken, weil die Aerodynamik an den Autos um ein Drittel verringert wurde“, erzählt uns Hankook DTM-Renningenieur Thomas Baltes.
Auch das anspruchsvolle Streckenlayout mit Hochgeschwindigkeits-Geraden, schnellen überhängenden Kurven und langsamen Passagen stellt in Zandvoort eine Herausforderung für den Rennreifen von Premium-Hersteller Hankook dar. „Wichtig für die Teams wird es sein, die Fahrzeuge mit einem asymmetrischen Setup und den entsprechenden Luftdrücken auf dieses sehr abwechslungsreiche Streckenprofil abzustimmen. Vor allem in den schnellen Banking-Kurven wird die Konstruktion des Hankook Rennreifens stark beansprucht, was allerdings durch die Verringerung der Downforce-Kräfte an den Autos etwas abgemildert werden könnte“, erklärt der DTM-Renningenieur.
Sollte es in Zandvoort regnen, könnte der Sand wieder eine Hauptrolle auf dem Dünenkurs an der niederländischen Nordseeküste spielen. Thomas Baltes: „Bei Niederschlag vermischt sich das Regenwasser sowie die Salzkristalle aus der Luft mit dem Sand und bildet einen schmierigen Film. Der verteilt sich durch die vielen Kuppen und Überhänge auf der gesamten Fahrbahn, deren Grip-Niveau dadurch natürlich abnimmt. Aber ob es regnet oder die Sonne scheint: Zandvoort ist nicht nur eine Herausforderung für die Piloten. Die Reifen werden auf diesem Dünenkurs so stark beansprucht wie auf keiner anderen DTM-Strecke.“
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| alle Fotos: Jürgen Tap |
Auch das anspruchsvolle Streckenlayout mit Hochgeschwindigkeits-Geraden, schnellen überhängenden Kurven und langsamen Passagen stellt in Zandvoort eine Herausforderung für den Rennreifen von Premium-Hersteller Hankook dar. „Wichtig für die Teams wird es sein, die Fahrzeuge mit einem asymmetrischen Setup und den entsprechenden Luftdrücken auf dieses sehr abwechslungsreiche Streckenprofil abzustimmen. Vor allem in den schnellen Banking-Kurven wird die Konstruktion des Hankook Rennreifens stark beansprucht, was allerdings durch die Verringerung der Downforce-Kräfte an den Autos etwas abgemildert werden könnte“, erklärt der DTM-Renningenieur.
Sollte es in Zandvoort regnen, könnte der Sand wieder eine Hauptrolle auf dem Dünenkurs an der niederländischen Nordseeküste spielen. Thomas Baltes: „Bei Niederschlag vermischt sich das Regenwasser sowie die Salzkristalle aus der Luft mit dem Sand und bildet einen schmierigen Film. Der verteilt sich durch die vielen Kuppen und Überhänge auf der gesamten Fahrbahn, deren Grip-Niveau dadurch natürlich abnimmt. Aber ob es regnet oder die Sonne scheint: Zandvoort ist nicht nur eine Herausforderung für die Piloten. Die Reifen werden auf diesem Dünenkurs so stark beansprucht wie auf keiner anderen DTM-Strecke.“





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