Fahren Sie einen VW Polo, Seat Arona oder Seat Ibiza: dann kann ein Gurt im Fond plötzlich aufspringen – über 400.000 Autos sind betroffen
Wenn Sie plötzlich mit ihrem VW Polo, Seat Arona oder Seat Ibiza die Spur
wechseln, riskieren Sie das Öffnen eines Sicherheitsgurtes auf dem Rücksitz. Dies stellte
die finnische Autozeitschrift „Tekniikan Maailma“ eigentlich durch Zufall bei Tests mit einem vollbesetzten Fahrzeug fest. Aufgrund der auftretenden Fliehkräfte werden die Passagiere stark gegen ihre
eigene Gurtauslösung gedrückt, was wiederum das
benachbarte Gurtsystem drückt und so die Entriegelung öffnet.
Aus diesem Grund ruft der Volkswagen-Konzern 219.000 Polo des aktuellen Modelljahres wegen Problemen mit Gurtschloss-Halterungen auf der Rückbank zurück. Das gleiche Problem betrifft auch 191.000 Seat-Modelle der beiden Baureihen Ibiza (Modelljahre 2017 + 2018) und Arona (Modelljahr 2018). Da die Gurtschlösser ähnlich konfiguriert sind, so ein VW-Sprecher in Wolfsburg
Bei den betroffenen Fahrzeugen kann es bei schnellen Spurwechseln mit fünf Menschen an Bord dazu kommen, dass zwei Gurtschlösser der Rücksitzbank übereinander gedrückt werden und das Schloss des äußeren linken Sitzes unbeabsichtigt aufspringt. Auf das Problem hatte eine finnische Zeitschrift nach einem Test hingewiesen.
Laut VW und Seat wurde bereits eine technische Lösung erarbeitet, die das unbeabsichtige Aufgehen der Schlösser verhindert. Diese soll durch die Rückrufaktion und mittels einer Produktionsänderung für die Fahrzeuge der aktuellen Generation umgesetzt werden. VW steht in Kontakt mit den Behörden, die Rückrufaktion soll nach Angaben auch von Seat Deutschland in den nächsten Wochen starten. Besitzer entsprechender Fahrzeuge bekommen ein Schreiben, mit der Bitte, einen Termin mit einem offiziellen Seat Vertragshändler zu vereinbaren. Überprüfung und Einbau der technischen Lösung sind kostenfrei.
Beide Marken wiesen darauf hin, dass die betroffenen Modelle weiterhin gesetzlich zugelassen sind und daher „weiter sicher gefahren werden können“. Gleichzeitig raten VW und Seat den Kunden, „vorsorglich den mittleren Rücksitz vorerst nicht zu benutzen“, so lange bis ihre Fahrzeuge die neuen Gurtschlösser erhalten haben.
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Bei den betroffenen Fahrzeugen kann es bei schnellen Spurwechseln mit fünf Menschen an Bord dazu kommen, dass zwei Gurtschlösser der Rücksitzbank übereinander gedrückt werden und das Schloss des äußeren linken Sitzes unbeabsichtigt aufspringt. Auf das Problem hatte eine finnische Zeitschrift nach einem Test hingewiesen.
Laut VW und Seat wurde bereits eine technische Lösung erarbeitet, die das unbeabsichtige Aufgehen der Schlösser verhindert. Diese soll durch die Rückrufaktion und mittels einer Produktionsänderung für die Fahrzeuge der aktuellen Generation umgesetzt werden. VW steht in Kontakt mit den Behörden, die Rückrufaktion soll nach Angaben auch von Seat Deutschland in den nächsten Wochen starten. Besitzer entsprechender Fahrzeuge bekommen ein Schreiben, mit der Bitte, einen Termin mit einem offiziellen Seat Vertragshändler zu vereinbaren. Überprüfung und Einbau der technischen Lösung sind kostenfrei.
Beide Marken wiesen darauf hin, dass die betroffenen Modelle weiterhin gesetzlich zugelassen sind und daher „weiter sicher gefahren werden können“. Gleichzeitig raten VW und Seat den Kunden, „vorsorglich den mittleren Rücksitz vorerst nicht zu benutzen“, so lange bis ihre Fahrzeuge die neuen Gurtschlösser erhalten haben.
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