Eine neue Sonderausstellung zeigt im Einbecker PS.Speicher ab dem 15.
April Elektrofahrzeuge aus 130 Jahren, denn ebenso lange wie es
Verbrennungsmotoren gibt, wird auch an Fahrzeugen mit Elektroantrieb
gearbeitet.
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| Der PS.Speicher widmet sich in einer Sonderausstellung der Entwicklung der Elektromobilität. |
Die ausgestellten batteriebetriebenen Fahrzeuge auf zwei, drei und
vier Rädern zeigen, wie sich die Elektromobilität von ihren ersten
Versuchen über durchaus alltagstaugliche Varianten bis zu heutigen
Serienfahrzeugen entwickelte. Schon vor über 100 Jahren fuhren die
ersten Elektromobile auf unseren Straßen – und zwar mit durchaus
passablen Reichweiten. Noch in den 1910er Jahren war völlig offen, ob
sich im Alltag der Verbrennungs- oder der Elektromotor durchsetzen
würde.
Das älteste Exponat der Ausstellung „Unter Strom“ in Einbeck ist eine
Rekonstruktion des Flocken-Elektrowagens aus dem Jahr 1888. Darüber
hinaus finden sich weitere Schätze aus der Blütezeit der E-Mobilität vom
Anfang des 20. Jahrhunderts sowie interessante Einzelstücke und
Prototypen aus der Zeit des vermeintlichen und fast 70-jährigen
„Stillstands“ der Elektromobilität.
Aber nicht nur „altes Eisen“ ist im PS.Speicher zu sehen. In einem
besonderen Bereich der Ausstellung werden Fahrzeuge aus aktuellen
Serienproduktionen gezeigt. Damit erhalten die Besucher der Ausstellung
auch einen aktuellen Überblick über das Angebot. In Vorbereitung sind
auch zahlreiche Vorträge und Veranstaltungen zum Thema Elektromobilität.
Bei der Ausgestaltung der Ausstellung greift der PS.Speicher nicht nur
auf „Stromer“ aus den eigenen Depots zurück. Auch Volkswagen, Audi, Zero
Motorcycles und die österreichische Elektro-Motorradschmiede Johammer
haben ihre Schatzkammern geöffnet und unterstützen die Ausstellung.
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| Detroit Electric aus dem Jahr 1917 - Foto: Kulturstiftung Kornhaus |
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| Johammer J1 |
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