Großer Erfolg für Dethleffs bei der Winterolympiade

Von Florian Herzog, Chef von Reisemobil-Caravan Herzog in Göttingen-Holtensen, bekamen wir gerade eine tolle Geschichte über die Wintertauglichkeit von Modellen aus seinem Angebot zugeschickt. Die Organisatoren der Olympischen Spiele in PyeongChang hatten bei Dethleffs 100 Caravans als Unterkunft für Besucher, Journalisten und Sicherheitskräfte bestellt. Die bekamen trotz eisiger Kälte von allen nur Bestnoten.



Nach den Spielen ist vor den Spielen. Die Winterolympiade ist zwar vorbei, aber nun starten die Paralympics. Auch hier hoffen die deutschen Athleten auf viele Medaillen. Die Winterspiele in PyeongChang waren für die Deutschen äußerst erfolgreich, doch nicht nur für die Athleten. Dethleffs, der Allgäuer Hersteller für Freizeitfahrzeuge, bekam im vergangenen Jahr einen Großauftrag aus Südkorea. 100 Caravans orderte das olympische Organisationskomitee als Unterkunftsmöglichkeiten aus Mangel an Hotelzimmern vor Ort für die vielen erwarteten Gäste. Diese standen in der Nähe von PyeongChang bereit und beherbergten während der Spiele unzählige Besucher, Journalisten und Sicherheitskräfte, die per Shuttle direkt zum Olympia Geschehen gebracht wurden. Auch für die Paralympics sind die Caravans im Einsatz.

Dethleffs Geschäftsführer Alexander Leopold war mit seinem Geschäftsbereichsleiter Caravans, Benjamin Schaden, vor Ort, um sich selbst ein Bild zu machen. „Wir wollten wissen, ob alles geklappt hat, wo genau die Caravans aufgestellt waren, wie die Betreuung vor Ort organisiert wurde und vor allem, wie sich unsere Fahrzeuge bei Dauerkälte und Minustemperaturen meist im zweistelligen Bereich geschlagen haben“, erklärt Leopold den Besuch. Er wurde nicht enttäuscht, ganz im Gegenteil: „Wir sind total begeistert von der Organisation. Alle Fahrzeuge sind selbstverständlich mit Strom versorgt, es wurden sogar komplett isolierte Wasser- und Abwasserleitungen unterirdisch zu jedem Fahrzeug verlegt.

Die verschiedenen Funktionen im Fahrzeug waren mittels Tafeln in koreanischer Schrift ausführlich erklärt. Dank unzähliger Gasvorräte und teilweise Fußbodenerwärmung in den Caravans, waren diese ein beliebter Aufenthaltsort bei der Eiseskälte. „Wir haben uns als Winterspezialisten aus dem Allgäu alle Ehre gemacht und bewiesen, dass wir die richtige Wahl für diesen Auftrag waren“, ist sich Schaden sicher.
Denn nicht nur Dethleffs stand im Rennen um den Großauftrag. „Uns wurde mitgeteilt, dass wir den Zuschlag bekommen hatten, weil wir der Erfinder des Caravans in Deutschland sind und auf eine lange, erfolgreiche Geschichte, Tradition und vor allem Erfahrung zurückblicken können“, erzählt Leopold. „Man hat uns von Anfang an zugetraut, diesen Großauftrag zu aller Zufriedenheit zu stemmen.“


Was viele nicht wissen: Der Erfinder des Wohnwagens in Deutschland, Arist Dethleffs, war eigentlich ein Peitschen- und Skistockfabrikant, der aus Liebe zu seiner Familie, die er auf seinen langen Geschäftsreisen bei sich haben wollten, das „Wohnauto“ erfand. So nannte er 1931 den ersten von ihm gebauten Caravan. Auch 1976 produzierte er – neben Wohnwagen – noch Skistöcke sowie Skier, war Ausstatter einiger olympischen Athleten in Innsbruck, die auch Medaillen gewannen. Nun, 42 Jahre später, ist Dethleffs bei einer Winterolympiade wieder mit dabei und kann sich auch heute über eine erfolgreiche Teilnahme freuen. Extra für ein Foto haben Alexander Leopold und Benjamin Schaden die Original-Skier und -Stöcke aus Isny nach PyeongChang mitgenommen, um dort vor einem Dethleffs Caravan den Kreis zu schließen. Dethleffs und Olympia bleiben mit dem Erinnerungsbild und einer außergewöhnlichen Erfolgsgeschichte auf ewig miteinander verbunden.






Über Dethleffs
Mit der Erfindung des ersten Caravans in Deutschland  legte Firmengründer Arist Dethleffs 1931 den Grundstein für das Caravaning in Deutschland. Heute ist Dethleffs mit Sitz in Isny im Allgäu größter Hersteller von motorisierten Freizeitfahrzeugen in Europa. Mit über 1.000 Mitarbeitern werden in einem der modernsten Produktionswerke der Branche jährlich bis zu 12.500 Reisemobile und Caravans gefertigt. Damit gehört das Unternehmen zu den bedeutendsten Herstellern von Freizeitfahrzeugen weltweit.





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