Erstaunlich, so groß kann klein heutzutage sein: Suzuki Celerio

Die japanische Marke Suzuki ist der Spezialist für Kleinwagen mit ausreichend Platz ebenfalls für junge Familien, niedrigen Unterhaltskosten und Zuverlässigkeit. Auch der Celerio (ab 9.690 Euro) gehört dazu. Dieser japanische Kleinwagen glänzt mit einem der geräumigsten Passagier- und Ladeabteile in seiner Klasse.




Auf nur 3,6 Meter Länge steht hier den Passagieren erstaunlich viel Raum zur Verfügung. Derart viel Platz hält man von außen nicht für möglich, beim Probesitzen ist jeder umso mehr überrascht.
Relativ langer Radstand (2,43 m) und kurze Überhänge vorn wie hinten sind die Basis des verblüffend großen Platzangebots. Bei der Entwicklung war das eine der wichtigsten Vorgaben. Kein Wunder, denn als Kleinwagen-Spezialist verfolgte Suzuki schon immer das Ziel, den scheinbaren Widerspruch zwischen viel Raum und wenig Platzbedarf aufzulösen.

Mit seinem Mini-Wendekreis (9,4 m) ist er bestens vorbereitet für enge Straßen und kleine Parklücken. Dennoch passen fünf Passagiere rein, Großeinkäufe ebenfalls. 254 Liter Ladevolumen ist ein Spitzenwert unter den Cityflitzern, maximal sind es 1.053 Liter. Die hohe Sitzposition sorgt für gute Rundumsicht, große Türöffnungen erleichtertern Aus- und Einstieg – nicht nur in engen Parklücken ist das sehr angenehm.


Schlichte Eleganz: klar gezeichnetes Cockpit, viele Ablageflächen und großzügiges Raumgefühl.

Drei Ausstattungen: Den Wagen gibt es in drei Ausstattungsvarianten. Bereits die Einstiegsversion „Basic“ verwöhnt mit Bordcomputer, Schaltpunktanzeige, rundum getönten Scheiben, Isofix-Kindersitzbefestigungen auf den äußeren Fondsitzen, höhenverstellbarem Lenkrad, Außentemperaturanzeige oder elektrischen Fensterhebern. Im „Club“ auch mit Klimaanlage inkl. Pollenfilter, Vorhang-Airbags im Fond, MP3-fähigem Audiosystem mit CD-Radio, USB-Anschluss, Bluetooth-Freisprecheinrichtung oder komfortabler Funk-Zentralverriegelung.
Im „Comfort“ dürfen sich Besitzer zudem über 14 Zoll Alufelgen, Nebelscheinwerfer, Chrom-Frontgrill, in Wagenfarbe lackierte Seitenspiegel, elektr. verstellbare Fensterheber hinten und Außenspiegel freuen. „Praktische Taschen in den Rückenlehnen der Frontsitze sind hier ebenfalls serienmäßig an Bord“, erzählt uns Gerrit Snater vom gleichnamigen Suzuki Autohaus.

Sparsame Dreizylinder: Seine intelligente Raumausnutzung kombiniert der Celerio mit einem der niedrigsten Werte bei Verbrauch und Emissionen in seiner Klasse: In Kombination mit dem im ECO+ Paket erhältlichen 1,0-Liter-Benzinmotor mit DualJet-Einspritzung begnügt sich das kleine Raumwunder mit nur 3,6 Liter vergleichbarem Durchschnittsverbrauch (CO2: 84 g/km). Der Sprint von 0 auf 100 dauert mit ECO+ 13 Sekunden, das Leichtgewicht ist 155 km/h schnell.
Alternativ zum 5-Gang-Schaltgetriebe können sich komfortorientierte Käufer für das automatisierte Schaltgetriebe „AGS“ entscheiden. Es verbindet die Vorteile eines manuellen mit denen eines Automatik-Getriebes. Damit sich der Fahrer bestens auf die Fahrt konzentrieren kann, kümmert sich AGS um das perfekte Zusammenspiel von Schaltung, Kupplung und Motor. Möglich ist hier auch ein manueller Modus, bei dem der Fahrer selbst schaltet – durch einfaches Antippen des Wählhebels. So wie im Motorsport.

Unser Fazit: Der Suzuki Celerio spielt seine Rolle als pfiffiger und geräumiger Cityflitzer mit Raffinesse. Erstaunlich, wieviel Platz die Ingenieure auf 3,6 Meter Länge untergebracht haben.    Achim Stahn

Gute Rundumsicht plus hohe Sitzposition erleichtern das Handling im Alltag ungemein, zudem passt der Suzuki Celerio selbst in die kleinste Parklücke rein – rollt später ebenso einfach wieder raus.   

Der geräumige Laderaum schluckt bei Bedarf ganz schön was weg, die Ladekante ist eberfreulich niedrig ausgefallen.

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