Endlich besinnt sich Opel auf alte Erfolgsmodelle, holt den GSi wieder ans Tageslicht

Wir schreiben das Jahr 1984: der Opel Kadett GSi ist mit seinen 150 PS zum ersten Mal schneller als der Erzrivale Golf GTI unterwegs. In Wolfsburg gibt es reichlich rote Köpfe, die Nächte in den Entwicklungsabteilungen werden kürzer und kürzer. Der kompakte Rüsselsheimer kommt bei den Käufern bestens an, folgt dem GTI in der Zulassungsstatistik auf dem Fuß. Das waren noch Zeiten für Opel.


34 Jahre später ist das überhaupt kein Thema mehr, denn unter den zehn Spitzenreitern der meistverkauften Autos in Deutschland ist aktuell kein Opel mehr vertreten. Doch das soll sich schnell ändern, auch durch das Wiederaufleben des Kürzels GSi. Endlich. 

Das Flaggschiff Insignia startet mit dem Kürzel GSi als Limousine Grand Sport (ab 45.595 Euro) und als Kombi Sports Tourer (ab 46.595 Euro). Zur Wahl stehen je ein Turbobenziner (260 PS) und Biturbodiesel (210 PS). Für Fahrspaß sorgen hier ein adaptives Fahrwerk mit drei Programmeinstellungen, zertifizierte Sportsitze und Allradantrieb. Die einen Zentimeter tiefergelegte Karosser, 20-Zoll-Aluräder, spezielle Stoßfänger vorn und hinten sowie diverse Design Akzente unterstreichen den sportlichen Anspruch. Alles fein aufgesetzt und nie zu dick aufgetragen. Der Auftritt passt perfekt in unsere heutige Zeit.
Die Lenkung ist höchst Präzise, die Ansprache sehr direkt, die Bremsen überzeugen ebenfalls, müssen sich mit Druckpunkt und Wirksamkeit auch vor einem Audi Sport oder BMW M keinesfalls verstecken. 

GSi, diese drei Buchstaben haben eine lange Tradition bei Opel, leider verschwanden sie über Jahrzehnte in irgendwelchen Schubladen. Nun sind sie zurück, leider nicht beim Astra, erst ist das aktuelle Flaggschiff Insignia dran. Doch es geht bald weiter.


Weitere GSi-Zutaten: unten abgeflachtes Sportlenkrad, Aluminiumpedalerie, Sport-Kontursitze mit mehrfacher elektrischer Verstellung und ausgezeichnet von der Aktionsgemeinschaft Gesunder Rücken. Trotz Belüftung und Heizung, Massagefunktion, ausgeprägten Wangen und perfekt integrierter Kopfstütze sind sie zwei Kilogramm leichter als im OPC-Modell. Sie sorgen für einen ervorragenden Seitenhalt und schonen auch noch die Bandscheiben. Für Vielfahrer ganz sicher auch ein wichtiges Kaufargument. Außen kommen noch Aluminiumoptik für die beiden Auspuffendrohre und ein Diffusor unter dem Heck serienmäßig dazu. Klasse ist das Voll-LED-Licht mit 400 Meter Leuchtweite.


Nur die Limousine schafft als Benziner 250 km/h (Kombi: 245), der Diesel ist 233 km/h schnell (Kombi: 231). Die Beschleunigungswerte von null auf 100 liegen zwischen 7,3 und 7,9 Sekunden, das Ansprechverhalten ist hervorragend und ohne Zögern beim Leistungsabruf. Dazu kommt noch eine gut abgestimmte Acht-Stufen-Automatik.



uf









Tipps zur Nutzung

1. Hier finden Sie alles rund um das Thema Mobilität:
Autos, Motorräder, Räder, Nutzfahrzeuge, Ratgeberthemen, Verkehrsrecht und viel mehr.

2. Oben im Blog mit der Lupe gezielt nach Themen, Autos, Autohäusern,  Namen suchen.
Suchwort eingeben, sofort werden alle dazu passende Stories angezeigt.

3. Begriff in den Kästen am Textende anklicken: alle passenden Themen werden angezeigt

4. Etwas Interessantes für uns bitte senden an:        achim.stahn@interpress-ipr.de

You want to know more – press the button/s below

Kommentare

Beliebte Posts aus diesem Blog

Ein weiterer Volkswagen-Bestseller wird elektrisch: neuer ID. Tiguan startet Anfang 2027 als Nachfolger von ID.4 und ID.5